Gemeinnützige Treuhandstiftung für ganzheitliches und autarkes Leben

Gedichte

zum Abschluss passende Gedichte und Verse von
Friedrich Schiller:


„Zur Feier der Jahrtausendwende“

Das ist nicht des Deutschen Größe
Obzusiegen mit dem Schwert,
in das Geisterreich zu dringen
männlich mit dem Wahn zu ringen
das ist seines Eifers wert.

Schwere Ketten drückten
alle Völker auf dem Erdenballe
als der Deutsche sie zerbrach,
Fehde bot dem Vatikane
Krieg ankündigte dem Wahne
der die ganze Welt bestach.

Höheren Sieg hat der errungen,
der der Wahrheit Blitz geschwungen,
der die Geister selbst befreit.

Freiheit der Vernunft erfechten
heißt für alle Völker rechten,
gilt für alle ewge Zeit.

Nachdenkliches für alle Demokraten aus dem Demetrius von Schiller

„Mehrheit? Was ist Mehrheit?
Mehrheit ist Unsinn!
Verstand ist stets bei wen´gen nur gewesen.

Bekümmert sich ums Ganze, wer nichts hat?
Hat der Bettler eine Wahl?
Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt,
für Brot und Stiefel seine Stimm´verkaufen.

Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen.
Der Staat muß untergehen, früh oder spät,
wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.“

Ode  – An die Freude

Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, den Heiligtum.
Deine Zauber binden wieder,
Was die Mode streng geteilt,
Alle Menschen werden Brüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.

Seid umschlungen Millionen!
Diesen Kuß der ganzen Welt!
Brüder – überm Sternenzelt
Muß ein lieber Vater wohnen.

Wem der große Wurf gelungen,
Eines Freundes Freund zu sein,
Wer ein holdes Weib errungen,
Mische seinen Jubel ein!
Ja – wer auch nur eine Seele
Sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer’s nie gekonnt, der stehle
Weinend sich aus diesem Bund!

Was den großen Ring bewohnet
Huldige der Sympathe!
Zu den Sternen leitet sie,
Wo der Unbekannte thronet.

Freude trinken alle Wesen
An den Brüsten der Natur,
Alle Guten, alle Bösen
Folgen ihrer Rosenspur.
Küsse gab sie uns und Reben,
Einen Freund, geprüft im Tod,
Wollust ward dem Wurm gegeben,
Und der Cherub steht vor Gott.

Ihr stürzt nieder, Millionen?
Ahnest du den Schöpfer Welt?
Such ihn überm Sternenzelt,
Über Sternen muß er wohnen.

Freude heißt die starke Feder
In der ewigen Natur.
Freude, Freude treibt die Räder
In der großen Weltenuhr.
Blumen lockt sie aus den Keimen,
Sonnen aus dem Firmament,
Sphären rollt sie aus den Räumen,
Die des Sehers Rohr nicht kennt.

Froh, wie seine Sonnen fliegen
Durch des Himmels prächt’gen Plan,
Wandelt Brüder eure Bahn,
Freudig wie ein Held zum Siegen.

Aus der Wahrheit Feuerspiegel
Lächelt sie den Forscher an.
Zu der Tugend steilem Hügel
Leitet sie des Dulders Bahn.
Auf des Glaubens Sonnenberge
Sieht man ihre Fahnen wehn,
Durch den Riß gesprengter Särge
Sie im Chor der Engel stehn.

Duldet mutig Millionen!
Duldet für die beßre Welt!
Droben überm Sternenzelt
Wird ein großer Gott belohnen.

Göttern kann man nicht vergelten,
Schön ist ihnen gleich zu sein.
Gram und Armut solln sich melden,
Mit den Frohen sich erfreun.
Groll und Rache sein vergessen,
Unserm Todfeind sei verziehn,
Keine Träne soll ihn pressen,
Keine Reue nage ihn.

Unser Schuldbuch sei vernichtet,
Ausgesöhnt die ganze Welt!
Brüder – überm Sternenzelt
Richtet Gott wie ihr gerichtet.

Freude sprudelt in Pokalen,
In der Traube goldnem Blut
Trinken Sanftmut Kannibalen,
Die Verzweiflung Heldenmut.
Brüder fliegt von euren Sitzen,
Wenn der volle Römer kreist,
Laßt den Schaum zum Himmel spritzen:
Dieses Glas dem guten Geist!

Den der Sterne Wirbel loben,
Den des Seraphs Hymne preist,
Dieses Glas dem guten Geist,
Überm Sternenzelt dort droben!

Festen Mut in schweren Leiden,
Hilfe, wo die Unschuld weint,
Ewigkeit geschwornen Eiden,
Wahrheit gegen Freund und Feind,
Männerstolz vor Königsthronen,
Brüder, gält es Gut und Blut!
Dem Verdienste seine Kronen,
Untergang der Lügenbrut.

Krieger des Lichts

Silbermond

Sei wie der Fluss der eisern ins Meer fließt
Der sich nicht abbringen lässt egal wie schwer’s ist
Selbst den größten Stein fürchtet er nicht
Auch wenn es Jahre dauert bis er ihn bricht

Und wenn dein Wille schläft dann weck ihn wieder
Denn in jedem von uns steckt dieser Krieger
Dessen Mut ist wie ein Schwert
Doch die größte Waffe ist sein Herz

Lasst uns aufstehn
Macht euch auf den Weg
An alle Krieger des Lichts
An alle Krieger des Lichts
Wo seid ihr

Ihr seid gebraucht hier
Macht euch auf den Weg
An alle Krieger des Lichts
An alle Krieger des Lichts
Das hier geht an alle Krieger des Lichts

Hab keine Angst vor deinen Schwächen
Fürchte nie deine Fehler aufzudecken
Sei bedacht, beruhigt und befreit
Sei auch verrückt von Zeit zu Zeit

Lass dich nicht täuschen auch wenn’s aus Gold ist
Lass dich nicht blenden erst recht von falschem Stolz nicht
Lerne vergeben und verzeihn
Lerne zu fesseln und zu befreien

Lasst uns aufstehn
Macht euch auf den Weg
An alle Krieger des Lichts
An alle Krieger des Lichts
Wo seid ihr

Ihr seid gebraucht hier
Macht euch auf den Weg
An alle Krieger des Lichts
An alle Krieger des Lichts
Das hier geht an alle Krieger des Lichts

Und er kennt seine Grenzen
Und geht trotzdem zu weit
Kein Glück in der Ferne
Nachdem er nicht greift
Seine Macht ist sein Glaube
Um nichts kämpft er mehr
Und das immer und immer wieder
Deswegen ist er ein Krieger

Das ist ein Aufruf
Das hier geht an alle Krieger
An alle Krieger

Das ist ein Aufruf
Und dieser Aufruf geht an alle Krieger des Lichts
An alle Krieger des Lichts
Das hier geht an alle Krieger des Lichts

Krieger des Lichts als Video von der Silbermond-Seite

Krieger des Lichts als Video von Reichsbewegung

Eine Antwort auf Gedichte

  • Aus einer Vortrags-Einleitung, quasi zum In-Ruhe-Nachlesen:

    Reden ist Silber, und Schweigen ist Gold.
    Wer Gold hat kann schweigen.
    Doch wer hat gewollt, daß Du nach der Weise entmündigter Greise
    nur heimlich und leise das Unrecht verfluchst.
    Denn schweigst Du nur immer, wird alles nur schlimmer,
    siehst nie einen Schimmer vom Recht das du suchst.

    Denn für den der nichts tut, der nur schweigt so wie du,
    kann die Welt wie sie ist auch so bleiben.

    Wer schweigt stimmt zu.
    (Herman van Veen)

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