Putin lädt ein

Hallo Klardenker,

niemals hätte ich gedacht, dass ich mal , die zu Ostzeiten erzwungene Mitgliedschaft in der Deutsch-Sowjetischen-Freundschaft (DSF), mit positiven Gedanken betrachten würde. Die brandgefährliche und dauerhaft denunzierende Propaganda gegen Russland und Putin kann einem Angst und Bange machen. In diesem Jahr sind es 100 Jahre nach dem Ende des 1.Weltkrieges.

Dass aus diesem ersten schrecklichen Ereignis in unserer Region nichts gelernt wurde, zeigt der weitere Geschichtsverlauf.
Nach dem 2.Weltkrieg haben wir die offiziell genannte unvorstellbare Opferzahl von weltweit 71 Millionen Menschen zu beklagen. Nimmt man die Schätzungen einschließlich der Opfer durch Verbrechen und Kriegsfolgen dazu, kommt man auf rund 80 Millionen. Und dabei sollte man stets im Blick haben, dass die Zahl der zivilen Opfer die der uniformierten weit übersteigt.

Neulich wurde ich mitgenommen zum Jahrestreffen des Vereins zur Pflege deutscher Kriegsgräber. Der Vorsitzende beklagte in seiner Ansprache die Politik einer vollkommen verfehlten Gedenk- und Erinnerungskultur. Ein Ergebnis ist die absolute Empathielosigkeit gegenüber den schrecklichen Fakten aus der Geschichte.

Die täglich per Satellit ins Private gesendeten Bilder von Toten aus aller Welt tragen auch nicht dazu bei, eine angemessene Empfindung zu fördern, wie Mitleid, Trauer, Schmerz und Hilfsbereitschaft. Dazu kommt noch die wissenschaftlich untersuchte Wirkung vom zeitlichen Abstand zu vergangenen Ereignissen – der bekannte 70-Jahre-Zyklus.

Die gelebte Begegnung mit dem Verlust durch Kriegsfolgen im eigenen Familienkreis ist, zumindest bei uns, verloren gegangen. Die betroffenen Großeltern werden immer weniger und können nicht mehr berichten. Und wie es um die familiären Bindungen heute zu einem großen Teil überhaupt bestellt ist, war an dieser Stelle zur Genüge ein Thema.
Wer noch Großeltern hat, der sollte unbedingt die Chance nutzen, sie nach ihren Erlebnissen und Erfahrungen – auch der Überlebenskämpfe – zu befragen.

Schweden hat gerade an ALLE Haushalte folgende Broschüre verteilt.
In dem Heft wird nicht nur darauf hingewiesen, dass die gesamte Infrastruktur zusammenbricht, also Strom, Wasser, Handy, öffentliche Verkehrsmittel, Tankstellen, Supermärkte, Arztpraxen….- man solle Vorräte anschaffen, die mit genauer Empfehlung aufgelistet sind und auch einen Bargeldvorrat im Hause haben.

Nun, das ist nichts Neues und auch die Bundesregierung hat, Ende letzten Jahres, Merkblätter zum Thema in die Bürgerämter gelegt.

Nein, ich will keine Panik verbreiten – nur etwas wach rütteln. Wobei ich weiß, dass die Klardenker eigentlich im Bilde sind. Und doch vergisst man im täglichen Ablauf oft, weiter zu denken, vorzusorgen oder, mal den Mund auf zumachen.

Zurück zur aktuellen Propaganda.

Die Wiederwahl Putins hat wohl niemand bezweifelt. Wer die Zeitungen am nächsten Tag gelesen hat, dem schlug ein keifender Einheitsbrei entgegen – bis auf wenige Ausnahmen.

So schrieb die „Nordwest-Zeitung“ aus Oldenburg:
„Der Westen muss endlich akzeptieren, dass die Sicht auf diesen Präsidenten in Russland eine ganz andere ist als im Ausland. Putin gilt in seiner Heimat nicht als Ursache der Probleme, sondern als deren Lösung. Er steht für Stärke, Stolz und Stabilität. Putin macht Fehler. Er schafft keine nachhaltige Industrie und verhindert den Aufbau einer Bürgergesellschaft. Ihm ist es aber gelungen, das schwer regierbare Riesenreich nach der postkommunistischen Anarchie der Jelzin-Ära wieder zu stabilisieren.“

In der „Landeszeitung“ aus Lüneburg heißt es:
„Der Kremlmachthaber setzt auf Kontinuität. Politisch und persönlich. Er macht Medwedew wieder zu seinem Premier, setzt also seinen Kurs der Politik aus einer Hand, nämlich seiner, fort. Er demonstriert die Allianz mit Kirchenoberhaupt Kyrill I, er zelebriert die Freundschaft Mit Schröder. Nur diese drei durften ihm gleich nach seiner Vereidigung die Hand schütteln. In der Freundschaft mit Schröder steckt viel Symbolik: Der Altkanzler ist für Putin eine Art Brücke in den Westen.“

Und es sei noch die „Volksstimme“ aus Magdeburg zitiert:
„..man kann Russland als Feindbild aufbauen, wie es der neue Bundesaußenminister Heiko Maas betreibt. Damit tut der auf diplomatischem Feld noch lernende Saarländer dem Land keinen Gefallen. Er droht damit die Grundlinie zu verlassen.“

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Hetze und einseitige Berichterstattung fallen zu oft auf fruchtbaren Boden.
Wer kennt schon die wahren Fakten der Gegenwart und der Vergangenheit. Wer war denn schon wirklich mal in dem Riesenland unterwegs und hat die Menschen dort kennen gelernt, ihre Mentalität mal erlebt? Ich kann das von mir etwas behaupten, denn so einige Reisen haben uns durch verschiedene Regionen des Riesenlandes geführt. Eines wurde immer bewusst: Der Zweite Weltkrieg bestimmt bis heute die Empfindungen der Bevölkerung – mehr als bei uns, die wir wahrlich bei Null angefangen haben. Die Zerstörung der deutschen Städte und ihr Wiederaufbau zollt bis heute größten Respekt. Die jungen Generationen nehmen alles als selbstverständlich. Auch wenn über Kriegszerstörungen und die Folgen für die Bevölkerung bei uns unterrichtet wird, stellt sich ein emotionales Erfassen kaum ein. In Russland ist das bis heute ganz anders. Nicht nur, dass das wirtschaftliche Gefälle im Lande riesig ist und man bereits 90 km hinter der Metropole Moskau denkt, dass die Zeit stehen geblieben ist, nein, die Verluste und Gefühle sind in der Bevölkerung tief verankert. 1991 nannte Gorbatschow die Zahl von 25 Millionen toten Soldaten und Zivilisten ( laut „Zeit-online“ sogar 27 Mio).

Die folgende Animation spiegelt, wie ich finde, mal eine Zusammenfassung der Gesamtverluste weltweit – ohne jetzt zu einzelnen
Zahlen zu diskutieren, sehr anschaulich wider.

(https://motherboard.vice.com/de/article/yp3ygw/diese-animation-laesst-uns-das-unglaubliche-ausmass-des-2-weltkriegs-verstehen-555)

Die USA haben immerhin auch 407.000 Opfer zu beklagen – da spricht der Vergleich mit Russland für sich. In New York kam mein Mann mal in einem Restaurant mit jungen Amerikanern ins Gespräch, auch zur Geschichte, und da sagte der Eine: „Oh ja, meine Daddy sagte, da war eine Schlacht. Wer hat denn gewonnen?“ Das lass ich jetzt unkommentiert so stehen.

Die Bemühungen der Kriegstreiberei sind unübersehbar und erscheinen uns schon teilweise grotesk. Aus aktuellem Anlass schüren die Medien wieder Neues bzw. Altes, auf dass die antirussische Stimmung wachse. Knapp vier Jahre nach dem Abschuss der malaysischen Passagiermaschine über der Ost-Ukraine (Flug MH17) hat die Regierung Malaysias zusammen mit anderen Staaten ermittelt und in der letzten Woche verlauten lassen, dass die Vorwürfe des Westens gegen Russland als nicht nachweisbar eingestuft werden. „Es gibt keine stichfesten Beweise, die Russland überführen“, sagte der malaysische Verkehrsminister Anthony Loke und widersprach damit den Mutmaßungen des internationalen Ermittlungsteams JIT.„Man kann nicht einfach mit dem Finger auf Russland zeigen.“ Laut Loke hat JIT vorerst keine Beweise und die Erkenntnisse der Ermittler reichten nicht, um Russland zu überführen.

Oder nehmen wir den nach dem „feigen Mord“ (so die offizielle Betitelung) wieder auferstandenen Putin-Kritiker-Journalisten Arkadi Babtschenko. Der „Tagesspiegel“ beschrieb die Tat bis ins kleinste Detail. Babtschenko wäre vom Einkaufen wieder gekommen, ihm wurde im Treppenhaus aufgelauert und er wurde mit drei Schüssen in den Rücken hingerichtet. Zitat: „Seine Frau fand den 41-Jährigen am Eingang ihrer gemeinsamen Wohnung in Kiew. Sie hatte zuvor die Schüsse aus dem Badezimmer gehört.“ Nicht nur die Ukrainische Regierung, sondern natürlich auch die deutsche Führung machten Rußland für den „hinterhältigen Mord“ verantwortlich. Allen voran Heiko Maas. Und wer den rührseligen Bericht im Fernsehen bei „Focus“ gesehen hat und den „Zeugen“ Glauben geschenkt hat, der sollte zumindest erstaunt sein. Nach dem plötzlichen Auftritt Babtschenkos vor der Presse und der Bekanntgabe, dass es sich um eine Geheimdienstaktion gehandelt habe, war nirgends so etwas wie von einer Entschuldigung für die Vorverurteilung Putins zu lesen oder zu hören. Von den fast ein Dutzend in der Ukraine verschwundenen Systemkritikern, den Skandalen und Korruptionsvorwürfen an die durch die USA protegierten Politiker, hören wir fast nichts. Man soll nie die Frage vergessen, wem dient eine Kampagne.

Hier doch noch etwas zur Krim und ein Zitat des Rechtsphilosophen Prof. Reinhard Merkel. Er ist Professor für Philosophie und Strafrecht an der Universität Hamburg und seit 2008 Mitglied des Deutschen Ethikrats. Mit seiner Meinung geht oft nicht konform mit der Politik Merkels und Co.. Zum Thema Krim, bei dem es sich, seiner Meinung nach, nicht um eine völkerrechtswidrige Annexion handelt, hat er folgendes Bild zum Verständnis gezeichnet: „In unserer Frage geht es im Wesentlichen darum, wem eigentlich die Abspaltung der Krim primär zuzurechnen ist: ihrer Bevölkerung oder dem mit militärischer Drohgebärde anwesenden Russland?

Stellen wir uns Folgendes vor: Jemand geht in das Haus eines anderen, hält der 16-jährigen Tochter eine Pistole an den Kopf und sagt ‚Mitkommen!‘, woraufhin die Tochter aus Angst mitkommt. Das ist der klare Fall einer Entführung – wenn Sie so wollen, einer Annexion der Tochter. Wenn nun – mein zweites Modell – jemand in das Haus des Nachbarn geht, wissend, dass dessen Tochter aus dem Haus hinauswill, um zu ihm zu ziehen, und ebenfalls wissend, dass der Hausherr das nach Möglichkeit zu verhindern suchen wird, wenn er also in das Haus dieses Nachbarn geht, dem Hausherrn eine Pistole an den Kopf hält und sagt ‚Du hältst dich ruhig!‘, womit er der Tochter ermöglicht, nach ihrem eigenen Willen mit ihm zu kommen, dann ist sein Verhalten selbstverständlich rechtswidrig – eine Nötigung per Androhung von Gewalt. Aber eine Entführung, eine Annexion, ist es nicht.

Und das eben ist grosso modo das (selbstverständlich simplifizierende) Modell für die Krim. Russland hat die Macht des Hausherrn Ukraine blockiert, der verhindern wollte, dass seine Tochter Krim ihn verlässt und zu Russland zieht. Noch einmal: Dass die Tochter Krim zu Russland wollte, setze ich voraus, und warum das begründet ist, habe ich vorhin dargelegt. Russlands militärische Nötigung ist rechtswidrig gewesen; aber eine Entführung, eine Annexion, war es nicht.“

Sieht man zurück in die weiter entfernte Geschichte, so kann man nur feststellen, dass der Zusammenhalt zwischen Preußen und Russland stets von Nutzen war und ein solides Fundament für wirtschaftliche Entwicklung zum Vorteil beider Seiten. Dass wir enorm vom russischen Erdgas abhängen, hat wohl entscheidende Auswirkung darauf, dass die Regierung Merkel nicht noch mehr auf Konfrontation geht, so wie es bestimmte Kräfte gerne sehen würden. Putin geht mit Bestimmtheit seinen Weg. Die verhängten Sanktionen spürt die Bevölkerung wohl, aber der Stolz des Volkes setzt dem viel entgegen bzw. wurden eigene Kräfte mobilisiert, die der russischen Wirtschaft durchaus nützlich wurde.

Putin sucht längst andere Wege, um sich unabhängig zu machen bzw. die Ressourcen des eigenen Landes in die beste Position zu setzen. So etwas macht unbeliebt…. Besonders hart traf die USA natürlich die Allianz zwischen Moskau und Peking, die den Petro-Yuan gegen die Hegemonie des Petro-Dollars setzte. Als größter Erdölproduzent der Welt ist Russland für das Projekt in Peking von entscheidender Bedeutung – ebenso China als größter Rohölimporteur. Mit der Stärkung des Yuan geht die Verschlechterung des Dollarstatus einher. Während der russische Energiekonzern Gazprom seine Verrechnungs-und Transferkonten bei der Deutschen Bank auflöst schließen auch andere Unternehmen ihre Konten bei westlichen Banken.

Die chinesische Bank ICBC hat dafür in Russland eine spezielle Clearingstelle eingerichtet, um den russisch-chinesischen Handel in Rubel und Yuan reibungslos und ohne US- oder SWIFT-Einbeziehung abzuwickeln. Außerdem stehen China und Russland ganz offen dazu, dass sie ihre Goldreserve massiv ausbauen, um eine goldgedeckte Währung ihr zu haben – ganz im Gegensatz zur Loslösung des Dollars von der Goldpreisbindung. Offiziell hat die russische Zentralbank die Erhöhung der Goldreserven im Jahr 2017 um 224 Tonnen auf 1.838 Tonnen genannt. Das Schuld- und Zwangswerkzeug Dollar gerät weiter ins Trudeln – da geht man alt bewährte Wege und erhöht das Militärbudget. Ein Näherrücken an Nordkorea kann im Moment für Amerika auch nur von Vorteil sein, um noch einen Fuß in die berühmte Tür zu kriegen. Viel wird die weitere Positionierung der arabischen Erdöl exportierenden Länder ausmachen. Der weitere wirtschaftliche Zusammenschluss von Russland auch mit Indien, Brasilien und Südafrika läuft.

Nochmal zurück zu Putins Wiederwahl. Ein Wahlversprechen von ihm war, die weltweit erste Sicherheitsuntersuchung für Impfstoffe in Russland. Er sagte, dass die Pharmakonzerne im Verdacht stehen, für den Ausbruch von Epidemien, chronischen Krankheiten und Behinderungen verantwortlich zu sein.
Zitat Putin:
„Offenbar richten Impfungen sehr schwere und lebenslange Schäden bei vielen Menschen an. Wir müssen herausfinden, weshalb. Wir müssen herausfinden, welche Impfungen sicher sind und welche nicht. Bis heute gibt es keine Langzeituntersuchungen – damit meine ich Monate und Jahre – welche die Sicherheit bei Kinder-Impfungen auswerten. Impfstoffe werden nur einzeln und jeder für sich getestet. Sie werden jedoch in vielfältigen, ungetesteten Impfstoff-Kombinationen verabreicht, und dann noch zum Teil acht solcher Impfungen auf einmal. Viele hochkarätige Experten bezeichnen das als rücksichtslos und fahrlässig. „Können Sie mir in die Augen schauen und behaupten, dass es keine weltweit explodierende Zunahme von Kindern mit Autismus gibt und dass das nichts zu tun hat mit der Verbreitung und Verabreichung dieser ungetesteten Impfseren?“
Es gebe, so Putin, einen großen Interessenskonflikt zwischen Regierungsbehörden, die die Impfungen regulieren und den Pharma-Konzernen, die ihre Impfkampagnen promoten und durchführen. Diese geplante Sicherheitsuntersuchung werde jedoch keine solche lächerlich-korrupte Sache, bei der bezahlte „Wissenschaftler“ und führende Mediziner bereit sind, für eine Handvoll Dollars „alles zu sagen und zu tun, was auch immer gewünscht ist“. Putin merkte hierzu noch an, dass führende Wissenschaftler und Ärzte in den USA, die es in den letzten Jahren gewagt hatten, Zweifel und Kritik an staatlichen Zwangsimpfungen zu äußern, unter mysteriösen Umständen gestorben sind oder mundtot gemacht wurden. Ihnen gebühre Ruhm und Ehre für den Mut, sich öffentlich geäußert zu haben und weiterhin zu äußern.
(Quelle: https://yournewswire.com/putin-world-first-vaccine-inquiry/)

Sich mit der Pharmalobby anzulegen geschah noch nie „ungestraft“. Gewiss ist Putin nicht der unumstrittene Sympathieträger und es gibt großen Diskussions- und Verhandlungsbedarf. Aber jedes „Ding“ hat mindestens zwei Seiten und immer, wenn alles viel zu einseitig rüber kommt, dann sollte man mal nachhaken. Wie es in Russland zukünftig weiter geht, wird auch viel davon abhängen, wie die nächste fordernde Generation als souverän und mitgestaltend in die Entwicklung des Landes eingebunden wird. Bei allen Kommentaren und Äußerungen der aktuellen Regierung unseres Landes, der Politeiferer in den vorderen Reihen, bleibt stets der Gedanke : Wessen Brot ich ess, des Lied ich sing.

Gleich beginnt die Fußballweltmeisterschaft in Russland und Putin lädt ein. Die Gebiete von Musik- und Kulturaustausch und dem Sport bieten ungeahnte Möglichkeiten des vorurteilsfreien sich Kennenlernens. Das sind auch genau unter anderem die Bereiche, in denen größte Finanzkürzungen bei uns vorgenommen wurden. Manch einer spricht von „Opium fürs Volk“, Ablenkung…….. Alles irgendwo richtig. Und dennoch sollte man auch hier nicht so absolut und überheblich urteilen und Freude niedermachen.

Interessant ist natürlich, welche Abstimmungen im Bundestag wieder so alle unbemerkt vollzogen werden, während die Menschen Fußball schauen.

Trotzdem:
Freude und Ernst müssen sich im Leben die Waage halten. Wenigstens in diesen kommenden Wochen darf jedes Land mal unbehelligt Nationalstolz zelebrieren. Ich wünsche uns allen eine friedliche Zeit und einen politisch wenig missbrauchten Verlauf der Meisterschaft.

Christiane Clauss-Ude

Noch ein Zitat aus „Der Steppenwolf“ von Hermann Hesse. Ein Buch, das aktuell ist wie einst.

„Jedes Volk und sogar jeder einzelne Mensch müsse, statt sich mit verlogenen politischen Schuldfragen in Schlummer zu wiegen, bei sich selber nachforschen, wie weit
er selbst durch Fehler, Versäumnisse und üble Gewohnheiten mit am Kriege und allem anderen Weltelend schuldig sei. Das sei der einzige Weg, um den nächsten Krieg vielleicht zu vermeiden.“

Buchtipp:

Feindbild Russland: Geschichte einer Dämonisierung (Edition Brennpunkt Osteuropa) Taschenbuch – 23. Februar 2016
von Hannes Hofbauer

Buchtipp:

Russland verstehen: Der Kampf um die Ukraine und die Arroganz des Westens Taschenbuch – 23. November 2017
von Gabriele Krone-Schmalz (Autor)