Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Hallo Klardenker,

Andreas Clauss
Andreas Clauss

Autark, authentisch, liebevoll, weise und entschlossen.
Das sind die Werte, die Andreas Clauss damals für sein Wirken gewählt hatte.

Was ihn vor allem neben Neugier und Wissensdurst getrieben hatte, war ein Gerechtigkeitssinn, der weit über seine Existenz und die seiner Angehörigen hinausging. Wenn der Menschheit Unrecht und Übel geschehen, konnte er nie ruhig bleiben, schlicht, weil allein das Wissen um das vom System herangetragene Leid anderer keinen inneren Frieden zulässt.

Unmöglich konnte er ob der existierenden Mächte, die gegen die Menschheit, Freiheit und das Leben selbst agieren, wegsehen und untätig bleiben.

Sein Wissen, das er bereitwillig als Handwerkszeug an seine Mitmenschen in der Mission für die menschliche Ermächtigung und Befreiung weitergegeben hatte, ist seiner unermüdlichen und tiefgehenden Recherchearbeit zu verdanken.

Doch manche Tiefen waren allzu destruktiv und eröffneten Abgründe, die beim allzu wissbegierigen Hineinschauen bis zuletzt immer damit drohten, aus einem herauszuschauen.

Womöglich ist auch dies ein Faktor, der Andreas letztendlich zu früh hat von uns gehen lassen.

In der Weltanschauung der alten Chinesischen Medizin geht ein Mensch vor allem dann frühzeitig, wenn er sich zu weit vom Weg der Freude entfernt hat, bzw. von der Herzensbestimmung, mit der er einst auf die Erde gekommen ist.

Denn was Andreas auch erfüllte, war eine Sehnsucht nach echter Naturverbundenheit und einem friedlichen und beschaulichen Leben draußen auf dem Lande, fern von allen weltlichen Sorgen und Kämpfen. Immer wieder suchte er nach Optionen aus der Stadt zu ziehen, las die Anastasia-Bücher, schaffte sich ein Bienenvolk an und träumte von einem Selbstversorger-Dasein auf dem Lande, getragen in einem großen Netzwerk wertvollster menschlicher Kontakte und fern von aller Arbeit, die er sich selbst aufbürdete.

Eine solch stressfreie und friedliche Existenz aufzubauen, ist ihm wohl nie gelungen, zu stark war doch der Drang, für Gerechtigkeit einzustehen.

Fast 10 Jahre sind seit dem Tod meines Vaters vergangen und er hat sehr viel mehr als nur Wissen und Inspiration hinterlassen. Was vor allem überdauert, ist die Vision einer Welt, in der die Menschen frei, autark und in Würde leben können und das in liebevoller Einheit mit der Natur.

Vielleicht ist sein Körper von uns gegangen, doch seine Vision ganz bestimmt nicht, denn immer mehr Menschen wagen sich auch aufgrund seiner Impulse auf den Weg in die Freiheit.

Und vielleicht werden solche Herzens-Ambitionen auch vererbt.
Jedenfalls kann ich, Constanze Clauss, mir sonst nicht anders erklären, wieso auch in mir ein intensiver Drang ist, uns Menschen fern aller Widrigkeiten zur Freiheit und einem friedlichen Leben zu verhelfen und zurück in die Einheit mit der Natur zu kehren.

Dass die Widrigkeiten zahlreich sind, bekamen wir vor allem ab dem Jahr 2020 nicht mehr nur unterschwellig zu spüren. Die vergangenen Jahre bis heute brachten uns viel Bewegung, Empörung, soziales Entsetzen über die gefallenen Masken und die Macht von Ignoranz, Dummheit und Angst. Sie brachten uns systemische Kämpfe, die bis in das Privatleben eingriffen, Umbruch in vielen essentiellen Lebensbereichen und zugleich unzählige neue wertvolle oder gar schicksalshafte Kontakte, Austausch und Möglichkeiten die Lebensweichen der Gesellschaft neu zu stellen. Die vergangenen Jahre brachten uns die noch immer geschehende Neuordnung und letztendlich wohl auch Klarheit darüber, was wir nicht mehr wollen.

In diesen außerordentlichen Zeiten des Wandels sind wir ausnahmslos alle gefragt, unsere individuelle wie kollektive Bestimmung zu erkennen und Verantwortung für uns zu übernehmen.

So hat wohl vor allem das Deutsche Volk eine ganz besondere Aufgabe, ein spirituelles Bewusstsein in die Welt zu tragen, mit dem die Menschheit voranschreiten kann.

An dieser Stelle möchte ich einen Vortrag von Axel Burkart über die besondere Rolle Deutschlands teilen und einladen, das ganze Weltgeschehen aus einer weit gefassten Perspektive zu betrachten, die in jeder Strömung, so zuwider sie uns auch ist, einen Sinn bzw. eine Aufgabe erkennt:

In Anbetracht von mancher Ohnmacht und Resignation gegenüber den Mächten, die aus unterschiedlichsten Richtungen Einfluss auf die Menschheit haben, scheint es uns Menschen noch etwas schwer zu fallen, Spaltungen und Mangel zu überwinden und eine einheitliche Wirkmacht für die Liebe und das Leben zu entwickeln.

Doch möchte ich an dieser Stelle die wohl wichtigste Aussage von Axel Burkart zum Besten geben:

„Es ist für die Liebe völlig uninteressant, welche destruktiven Dunkelmächte mit am Werk sind. […] Habt keine Angst vor dieser Dunkelmacht, weil die Macht der Liebe ist viel größer.“

Betrachten wir Liebe als das, was einem göttlichen Auftrag gleich durch uns alle wirkt, so ist wohl unsere Aufgabe als menschliches Wesen, unseren eigenen ganz individuellen Ausdruck der Liebe zu finden.

Und als den wohl wichtigsten Schritt dazu sehe ich es an, in die eigene Kraft zu kommen – körperlich, geistig, seelisch.

Dabei ist die Sicht aus dem fernen Osten und die damit einhergehende Ruhe und Kraft in der Stille eine wertvolle Basis, an die sich der Westen immer wieder gerne erinnern kann.

Ich empfehle, sich in diesem Interview/Podcast einfach mal die fast drei Stunden buddhistischer Weitsicht, Einfachheit und Klarheit zu Gemüte zu führen:

Andreas’ Vision von Freiheit und der Bewahrung der Würde des Lebens ist dieselbe, doch mein Weg ist vielleicht ein wenig anders.

So sehe ich diesen Weg zu unserer Kraft und Unabhängigkeit noch viel mehr darin, uns wieder mit unserer eigenen Menschennatur zu verbinden und wahre Gesundheit zu erlangen.

Gesundheit und Verbundenheit mit der Natur sind ein und dasselbe.

Allein die Tatsache, wieviel Lebenszeit wir unserer Gesundheit widmen, selbst wenn wir uns als normal gesund bezeichnen können, sollte uns zum Ziel machen, ihr die höchste Priorität zu geben. Wir wissen alle aus eigenen Erfahrungen oder den Lebenssituationen anderer, wie vereinnahmend und erschütternd Krankheit selbst schon im kleinen Rahmen sein kann und einen Menschen zurückwirft oder zur Besinnung zwingt.

„Geld ist Macht, Gesundheit ist Allmacht.“ – Bruno Gröning

Sind wir körperlich gesund, sind wir nicht länger abhängig von einem System, das von unserem Kranksein lebt und stattdessen physisch voll handlungsfähig, um die materielle Welt zum Bestmöglichen zu formen.

Sind wir geistig gesund, können wir nicht mehr psychisch kompromittiert werden von einem System, das von unserer Aufmerksamkeit lebt oder gar zur Selbsterhaltung das Ziel hat, Bestrebungen nach Freiheit und Autarkie zu unterdrücken. Als geistig Gesunde sind wir stattdessen fähig, unser aller Seelenleben unverfälscht in die physische Welt zu übersetzen und unseren Platz zwischen Himmel und Erde einzunehmen.

Sind wir seelisch gesund, sind wir in der Lage unsere Einzigartigkeit und himmlischen Gaben auf die Erde zu bringen und unserem seelischen Auftrag wahrzunehmen.

Der Weg zur vollumfänglichen Gesundheit beginnt in der Anerkennung dessen, dass wir Wesen zwischen Himmel und Erde sind und immer Teil einer natürlichen Ordnung, die über allem erhaben ist.

Und was uns auch zu dieser Erkenntnis und in unsere Kraft verhilft ist erlebbares Wissen über die Natur und das Leben selbst, vor allem, wenn wir als Menschheit immer mehr bemerken, dass wir uns von der eigenen Natur entfremdet haben und die ganze Erde mit ihrem eigenen Erkranktsein uns dies spiegelt.

Vermutlich ist der allergrößte Teil unserer Probleme der Menschheit darauf zurückzuführen, dass wir uns von unserer eigenen Natur entfremdet haben.

Buchempfehlung: Viktor Schauberger beschrieb bereits vor über 100 Jahren unsere Entfremdung in seinem Buch mit dem treffenden Titel „Unsere sinnlose Arbeit“:

Bereits 1933 warnte Viktor Schauberger, dass der Mensch durch naturwidriges Handeln sich selbst zerstört – doch seine Mahnungen verhallen ungehört. Die Wiederveröffentlichung seiner Schrift ist heute hochaktuell. Er erkannte, dass Überspezialisierung und Zeitgeist den Blick für die natürlichen Zusammenhänge trüben. Seine Entdeckungen, so Schauberger, würden eine vollständige Umstellung in Wissenschaft, Technik, Land- und Forstwirtschaft, Wasser- und Energiewirtschaft sowie der Medizin erzwingen. Trotz ihrer Tragweite blieben seine Rufe weitgehend unbeachtet – ein eindringlicher Appell, endlich zur Vernunft zu kommen, bevor es zu spät ist.

 

Viktor Schauberger – Unsere sinnlose Arbeit

Einst habe ich mich selbst auf diesen Lernpfad zu unserer Natur begeben.

Meine Faszination über das Leben führte mich über ein Biologiestudium und eine Ausbildung zur Heilpraktikerin schließlich zu einer weiteren Ausbildung, die wohl von allen meine Sicht auf das Leben am meisten verändert hat.

Mit dem Erlernen der Akupunktur und der Chinesischen Medizin eröffnet sich nicht nur eine Gesundheitstheorie, sondern ein Jahrtausende altes Weltbild, das naturverbundener und friedvoller nicht sein kann. Dort liegt alles dem Prinzip von Yin und Yang und den fünf Elementen zugrunde, vereint im alles umfassenden Dao. Und wenn wir das Dao als ein Synonym für Liebe erkennen, erleben wir eine wertvolle Verbindung des fernöstlichen und des westlichen Denkens.

Nachdem ich drei Jahre in der Ausbildung und viele weitere in die Welt von Yin und Yang und der fünf Elemente eingetaucht bin und dadurch selbst immer mehr in meine Kraft komme, konnte ich nicht umhin, meine Begeisterung für dieses wertvolle Wissen zu teilen.

Nach über vier Jahren Autorentätigkeit ist „Der Mensch in Wandlung“ entstanden, ein Buch, das weit mehr als eine ausführliche Einführung in die Welt der Chinesischen Medizin ist, sondern ein Manifest der menschlichen Natur.

Wie sind wir beschaffen, wie drücken sich alle Strömungen der fünf Elemente in der Natur und durch uns aus und wie können wir im Fluss des Dao leben?

Mit diesen 600 Seiten und über 100 Bildern und Graphiken lade ich alle Menschen von Herzen ein, sich selbst als ganzheitliches Wesen im Fluss der Natur zu begreifen, Mut für die gesundheitliche Selbstverantwortung zu fassen und zu seiner wahren Kraft zu gelangen.

Zur Buchvorstellung:

Und noch mehr wünsche ich es uns, dass wir unsere Kräfte vereinen können und somit alle Herausforderungen unserer Zeit zu meistern.

Ich bin mir sicher: Wir können die Welt in Ordnung bringen, wenn wir uns selbst in Ordnung bringen.

Mit diesem Buch und dem darin geteilten Wissen hoffe ich, einen Beitrag dazu geleistet zu haben.

Doch damit ist es mit meinem vermutlich vererbten Größenwahn noch nicht genug:
Lebendigkeit und Naturbewusstsein möchten gelebt werden.

Noch gänzlich in den Kinderschuhen steckend lade ich zur Bewegung der Menschen in Wandlung ein, in der wir einander zu unserer wahren Natur verhelfen und dafür in echt begegnen und überall im Lande für die Heilung der Natur wirken. Und dies darf sich in aller Vielfältigkeit ausdrücken, ob in gemeinsamen Jahreskreisfesten, Permakulturprojekten und Gemeinschaftszentren.

Für das Zusammenkommen aller Gleichgesinnten als Menschen in Wandlung bin ich derzeit noch dabei, eine geeignete Plattform dafür zu kreieren.

Mein Buch „Der Mensch in Wandlung“ und alles Bisherige zu den Menschen in Wandlung ist auf meiner neuen Webseite zu finden:

www.menschen-in-wandlung.de

Wenn uns einmal bewusst wird, welche Macht von uns ausgeht, wenn wir auf allen Ebenen bei vollsten Kräften sind, können wir Menschen Unmögliches vollbringen.
Im Namen der Liebe.
Das ist es, was ich uns allen von ganzem Herzen wünsche.

Wir haben unzählige Möglichkeiten und jeder gottgegebene Fähigkeiten, die Beziehung zwischen Mensch und Natur wieder zu heilen. Es wird Zeit, diese endlich flächendeckend in die Praxis umzusetzen.

Autark, authentisch, liebevoll, weise und entschlossen.

Danke von Herzen für Euer Sein,
Constanze Clauss