Gemeinnützige Treuhandstiftung für ganzheitliches und autarkes Leben

Klardenker 01.09.2010 KIN 146

Hallo Klardenker,

vielleicht ein Aufschrei des Entsetzens oder Entzückens – ja es gibt ihn noch – den Klardenker. Ich bin selbst erstaunt, wie schnell die Zeit vergeht. Ich hatte in den letzten Wochen schlicht keinen Nerv dafür, kreisten doch alle meine Gedanken und Aktivitäten auf das Installieren unseres Siftungsnetzwerkes und zu allem, was dazugehört. Das ist dann natürlich auch eine logistische Herausforderung, die rechtlichen Komponenten so zu gestalten, daß wir Werkzeuge bekommen, die letztlich Schritte in die richtige Richtung beinhalten, unsere Selbstverantwortung, -bestimmung, und -verwaltung wieder zu uns zu holen, dabei den Sinn für Solidargemeinschaften nicht zu verlieren, im Gegenteil. Dazu finden Sie im download und auf unserer Seite www.stiftungstreuhand.ch oder www.stiftungstreuhand.org eine Menge neuer Anregungen Dokumente und Handlungsanleitungen. Gleichwohl finden Sie hier ein Interview, daß ich mit Jo Conrad zu diesem Thema führte, auf diesen Seiten und hier auf der Novertisseite unter Vortragstermine.

Wenn man so fokusssiert ist, vergißt man leicht alles andere um sich, da man die eigenen Dinge vorantreibt. Zusätzlich habe ich mir auch noch eine Woche Urlaub gegönnt, was hier als Entschuldigung herhalten soll, warum 10 Wochen von mir nichts kam. Die Antworten auf Ihre dringensten Fragen finden Sie sowieso nur in Ihrem Innersten. Deswegen ist es auch nicht so dramatisch. Von mir gibt es nur ein paar Gedankenanregungen und Impulse. Nachrichten und deren Kommentierung stört eigentlich nur und wer weiß schon, ob berichtete Ereignisse, bei denen man selbst nicht dabei war und über die man sich gerade Gedanken macht, tatsächlich so gelaufen sind. Das dem oft nicht so ist, hat sicher jeder schon selbst einmal erfahren. Da ich nun auch langsam immer mehr und besser erkenne, was wirklich gespielt wird, werde ich gelassener und sehe zu, daß ich mich nicht – und wenn es nur emotional ist – vor den Karren irgendwelcher mir unbekannter Interessen spannen lasse. Das ist nicht so einfach. Nehmen wir den Fall Sarazin. Natürlich hat der in den Argumentation meistens Recht. Ein guter Freund und Partner schrieb mir kürzlich:

„Wer spricht mit wem wo über was und warum auf welche Weise sowie mit welcher Absicht und Haltung.“

Na dann schauen wir mal, wie die Früchte und Ergebnisse der Aktion aussehen werden. Daran wird man es erkennen, vor allem, was den Unterschied zum Beispiel zum Fall Eva Herman ausmacht. Also die Bundesbank hat schon mal gesagt, daß es denen egal ist, was Herr Sarazin privat schreibt, sagt und denkt. Im Auftrag oder zumindest unter Wohlwollen oder Schutz einer bestimmten Lobby kann man sich schon einmal mit seiner Meinung gegen eine beträchtliche Anzahl von Gutmenschen stellen. Hauptsache, die gehen aufeinander los und sind zumindest in der Polarität. Warum sollen wir gerade bei diesem Thema just in diesem Moment in dieser polaren Haltung sein? Selbst denken macht Spaß! Viel Vergnügen dabei, soll heute nicht mein Thema sein.

Nun – heute ist der 01.09. und vielleicht ist der Monatserste ein guter Tag dem Klardenker wieder eine Ausgabe hinzuzufügen. Wie die Leser über die Jahre mitbekommen hatten, gab es hier von mir und anderen häufig Texte über die besondere völkerrechtliche Situation in Deutschland, wie man damit umgeht usw. Was die juristische Beurteilung, dessen, was hier wirklich läuft, betrifft, möchte ich mit dieser Ausgabe einen Schlußstein setzen. Die Texte und Analysen, die folgen, ist das, was mir noch fehlte – das letzte Stück des Puzzles. Ich weiß nun auch, was ich instinktiv schon immer richtig gemacht hatte, das letzte Quentchen fehlte aber noch. Viele, die auf diesem Gebiet tätig waren, hätten die Ungeheuerlichkeiten nur konsequent zu Ende denken müssen. Nun – den Autoren der folgenden 3 Texte, vor allem Steffen Werner Hofmann, dann Herr Manfred Heinemann und Herr Mike Jäger, letztere Betreiber der Seite www.natuerlicheperson.de haben dies getan. Herausgekommen ist eine wunderbare IST-Beschreibung des Zustandes, aber nicht nur das, sondern auch eine kleine Anleitung, wie man damit umgehen kann. Was für ein Wunder – es ist ein intelligente Form von Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und Selbstverwaltung, der eine noch intelligentere Form der Selbstermächtigung vorausgeht – die Personenstandserklärung, die Sie hier finden. Sie ist aus meiner bescheidenen Sicht, momentan das Beste, was es gibt. Sie hat einen Haken – man muß Sie verstehen. Das ist auch gut so. Kopieren – Einfügen wird nicht gehen. Man muß es verstehen. Hier liegt jeder Satz auf der Goldwaage und da sollte er auch bleiben. Dies werden nur die Menschen sehen, die das verstehen, ja verstehen wollen. In seinen Auszügen und Artikeln „Schizo-Ei“ schreibt Herr Hofmann prophetisch. „Möge deshalb die blinde Wut der Massen genauso beurlaubt bleiben wie ihre Geistigkeit.“ Das gefällt mir und deswegen ist es anfangs vielleicht ganz praktisch, wenn das a) nicht jeder versteht, noch b) sich intensiv damit beschäftigt. Ich muß zugeben, daß ich beim Inhalieren der Aufsätze von „Schizo-Ei“ selbst am Fremdwörterbuch saß, weil ich es auch Wort für Wort unbedingt verstehen wollte. Der Text ist anspruchsvoll, philosophisch und nichts für nebenbei. Für den Einstieg empfiehlt sich sozusagen der erste Text in den Anhängen – Die Mutation der Rechtsfähigkeit … wer sich hier angesprochen fühlt, der kann dann weitermachen machen mit den Textauszügen zum „Schizo-Ei“. Wer das dann wirklich begriffen hat, ist etwas schlauer, wie juristisch gesehen die sogenannte Elite arbeitet. Wer wirklich etwas unternehmen möchte, für den ist die Personenstandserklärung dann ein super Vorschlag für einen gangbaren Weg. Ich halte dies mittlerweile für den Schlüssel in die Freiheit schlechthin – jedenfalls für den juristischen. Wird dies verstanden – ist die Frage? Zumindest wird es auf der Seite der Erfüllungsgehilfen des Systems, dem einen oder anderen auch die Augen öffnen. Da dort zumindest die meisten „Dienst nach Vorschrift machen“ ist der Weg über unser Stiftungsmodel sicher ein überlegenswerter – am Ende steht eine Kombination aus beidem, was mit Sicherheit das Vernünftigste wäre. Es steht die Frage, ob man erfolgreich sein möchte oder unbedingt Recht haben und bekommen möchte. Das Problem im sognannten „Amt“, daß ja auch nur ein Dienstleistungszentrum, zu was auch immer ist, meist zum Drangsalieren und Ausquetschen der Bürger, ist ganz profan folgendes: Für Ihre Aussage: „Ich mache hier nicht mehr mit!“ haben die kein Formular. Es ist immer ganz einfach. Somit ist eine Auseinandersetzung vorprogrammiert. Deswegen gilt es intelligente Wege zu finden, nicht mit denen zu kämpfen, sondern ihnen Schritt für Schritt die Aufmerksamkeit und damit die Energie zu entziehen. Handlanger wissen doch auch nichts!

In den nun folgenden Schriften und auf unseren Seiten kann der, der es will, seinen individuellen Weg finden und gehen. Viel Vergnügen beim Erkenntnisgewinn. Weitere Erklärungen und zusätzliche nützliche Kommentare finden sich auch auf der Seite www.aktion-kehrwoche.de.

Für die Sklaven ohne Ketten, also die, die sich in Freiheit wähnen, sind diese Texte nichts, sie sollten sie auch nicht lesen und dies ist wirklich nicht ironisch gemeint, denn schon Jesus wußte, daß selig die Ahnungslosen sind. Wer aber langsam eine Ahnung bekommt, der sollte sich an diesen Klardenker erinnern.

Ich glaube, daß reicht auch für ein paar Tage, ist eine Handlungsanleitung oder zumindest wieder ein Vorschlag und somit besser, als die Kommentierung irgendwelcher Nachrichten. Für den, der das Wesen dessen, was wirklich geschah, nämlich die Mutation der Rechtsfähigkeit wirklich begriffen hat, ist der Rest auch nicht schwer. Wer immer noch nicht genug hat, liest den Aufsatz über 2012, der heute schon genau 1 Jahr alt ist.

Es lohnt sich auch hin und wieder auf dieser Seite in den Veranstaltungskalender zu blicken.

Zum Schluß noch ein gutes nachdenkenswertes Wortspiel vom Aphoristiker Stanislav Lec, gemünzt auf die Handlanger des System, für den von mir nicht gewünschten Fall des Eintretens der „Blinden Wut der Massen“, die meines Erachtens auch mit Sarazin gelenkt werden soll:

„Marionetten lassen sich leicht in Gehengte verwandeln. Die Strippen sind schon da.“

Die Mutation-der-Rechtsfaehigkeit-Orga-Sklave-Kurzerklärung

Schizo-Ei – Auszüge und Zusammenfassung

Die Lösung Personenstandserklärung-DeutschMichel11

2012 1s

22 Antworten auf Klardenker 01.09.2010 KIN 146

  • Ach übrigens!
    Die wahren „Freemen-on-the-Land“ deutscher Sprache finden/treffen sich bei…

    http://www.claimyourrights.eu

    Wer Zugang möchte („to see how deep the rabbit hole goes“), muss sich ein Account (ein „Strawman“) einrichten 😉

    Wäre vielleicht ganz lustig, wenn Du – Andreas – mal einen kleinen Artikel über diese unsere Community verfassen könntest (ich gehe nicht davon aus, daß dieser Kommentar von Vielen gelesen wird).

  • Es kommt auf die Prämissen in der Akzeptanz von Recht an. Grundsätzlich ist Recht kalt, abstrakt und vom Herrschaftssystem nicht grundlos für uns geschaffen. Dabei ist das Handelsrecht (für Sachen) erstmal nicht weniger wertvoll als das Privatrecht (für Personen aus Fleisch und Blut).

    Behandelt mich jemand fälschlicherweise wie eine Sache, egal ob in einem codierten Verständnis von Recht oder nicht, dann stelle ich klar, dass ich ein Mensch bin. So einfach ist die Proklamation!

    Ich brauche auch nicht zu beweisen, dass ich eindeutig und ausschließlich ein Mensch aus Fleisch und Blut bin. Daher brauche ich auch keiner juristischen Person, die meine natürliche Person maximal auf Basis einer Täuschung im Rechtsverkehr legitimiert hat, die Legitimität wieder entziehen.

    Ich würde dabei den groben Denkfehler begehen, mit den Mitteln des Rechts die Täuschung im Recht wieder begradigen zu wollen. Wer meint, ich sei eine Sache und er könne mich wie eine solche behandeln, möge den Beweis dazu führen. Da das die Täuschung sichtbar ans Licht bringen würde, ist meine Abwehr dagegen kraftsparend, eindeutig und kommt ohne Garnitur aus.

    Gruß,
    Mike

    • „Dabei ist das Handelsrecht (für Sachen) erstmal nicht weniger wertvoll als das Privatrecht (für Personen aus Fleisch und Blut). “

      MOMENT!
      Personen sind NICHT aus Fleisch u. Blut, sondern höchsten Menschen. Diese aber können naturrechtlich unmöglich in irgend einen Rechtsbereich hineingezwungen werden, ohne daß sie in irgend einer Art ihre Zustimmung erteilen.

      „Ich würde dabei den groben Denkfehler begehen, mit den Mitteln des Rechts die Täuschung im Recht wieder begradigen zu wollen.“

      Diesbezüglich ist die PSE sicherlich fehlerhaft.

      „Wer meint, ich sei eine Sache und er könne mich wie eine solche behandeln, möge den Beweis dazu führen.“

      Da gibt es wohl ein Missverständnis. Nicht Du bist die Sache, sondern die tote Entität (juristische Fiktion) mit deinem Namen, die Du freiwillig vertrittst bzw. dich an ihrer Stelle angesprochen fühlst! Hier zur Klarstellung: Du bist keine Person, sondern du hast eine (welche Du durchaus auch für deine Zwecke benutzen kannst – zB. das Öffnen eines Bankkontos)!!! Wenn Dir das immer noch nicht reicht, dann geh‘ einfach mal in ein seriöses Juraforum und stell‘ die Behauptung auf, daß dein Name nicht Du bist, Du ihn daher nicht zu vertreten brauchst. Du wirst sehen, daß die Volljuristen dort vielleicht antworten, aber daß höchsten um um den heißen Brei herumzurühren und dich als unseriös hinzustellen. Keinesfalls aber werden sie auf Deine Behauptung/Frage eingehen. Ich trieb es mal so weit mit denen, daß man mit dem Vorwandt eines unerlaubt geposteten Youtube-Links kurzer Hand den kompletten Themen-Threat löschte 🙂

      • Hä? Sind Personen denn nicht gleich Menschen? Ich mache da begrifflich gar keinen Unterschied. Erst beim Begriff Personal gibt es für mich eine Definitionsgrenze. Sonst müßte es ja auch Menschenstandserklärung heißen, wenn Person jetzt auch schon zu swenig Fleisch und Blut hat. Selbst mein Name, egal wie klein geschrieben, ist ein Abstraktum und hat eigentlich überhaupt nichts mit mir als Menschen zu tun. „Den hab ich von einem anderen“ (Herman van Veen). Ich halte das ehrlich gesagt für Wortklauberei, die letztlich vom viel weiter reichendem Rechtsbetrug nur ablenkt.

        • Nein, hier ist wiki ganz gut:
          „Die Herkunft des Wortes Person ist nicht vollständig geklärt; es existieren hierzu zwei verschiedene Theorien. Fest steht lediglich, dass es im 13. Jahrhundert als person, persone aus lat. persona „Maske des Schauspielers“ ins Deutsche übernommen wurde. Der Ursprung des lateinischen Begriffes ist jedoch umstritten.

          Am bekanntesten ist die Ableitung von lat. per-sonare (kurzes o), „durchtönen“ (nämlich die Stimme durch die Maske). Ein vergleichbarer Erklärungsversuch nimmt die Abstammung von per-sônare, per-zônare (langes o), „verkleiden“, sein (zu gr. ζώνη zônê, „Gürtel“) an. Diese Ad-hoc-Herleitungen werden jedoch stark angezweifelt.

          Manche Wissenschaftler halten den Begriff für eine Entlehnung aus gr. πρόσωπον prosôpon, „Maske“, „Rolle“, „Mensch“. Einer anderen (und von den meisten Etymologen heute für wahrscheinlicher gehaltenen) Theorie zufolge stammt er jedoch vom etruskischen Wort phersu „Maske“. Die Ableitung aus dem Etruskischen wird bereits seit Jahren als einzige Version von der Duden-Redaktion vertreten.“

          • Man muß beim Definieren von Begriffen immer auf den Unterschied zwischen allgemeiner Sprache und Juristensprache achten (darum sind oftmals alte, unverfälschte Rechtswörterbücher sehr hilfreich. Wer auf die englische Sprache ausweichen kann, ist mit einer frühen Edition des „Black’s Law Dictionary“ gut bedient!). Wo beispielsweise das Wort „muss“ im allgemeinen Verständnis als etwas zwanghaftes charakterisiert wird, ist es im krassen Gegensatz dazu in der Juristensprache mit „können“ oder „dürfen“ interpretiert (Die altertümliche Herkunft kann man heute noch im Englischen entdecken: „you must not“ – „Du DARFST nicht“).

            Wie ihr seht ist im „Legalese“ oftmals was ganz anderes gemeint als man glaubt zu verstehen. Und weil das eben so ist und die Allgemeinheit durch einfaches Missverstehen arglistig getäuscht wird, spricht man ja auch vom sog. „codierten Recht“.

            Was den Personenbegriff angeht, kann wer will im Internet eine Jahrhunderte lange Debatte von Rechtsphilosophen zurückverfolgen. Wer dabei genau hinsieht, der entdeckt auch die gegenseitigen Fraktionen von „Rechtspositivisten“ vs. Naturrechtlern. Das ganze Hin u. Her änderte natürlich nichts an der tatsächlichen juristischen Begrifflichkeit, sondern trug eigentlich nur noch zur Verwirrung mit bei. Die Wahrheit ist: Was in der Juristensprache deskriptiv das Wort „Person“ enthält, trägt gleichzeitig die Bedeutung einer Körperschaft/Korperation in sich – Eine universelle Weisheit aus dem Interpretation Act (Kanada), Section 35.

            „I’m Namen meiner Person beantrage ich…“
            „Was meine Person betifft….“

            …es ist IMMER u. ausnahmslos eine außenstehende Entität. Der Mensch ist der Rolle als Deponent dieser Entität (Eigentum des jeweiligen Staates über welches das Individuum keine Signatur-Autorität hat, da es ansonsten Musterschutz bricht u. im Grunde ein Kombattant und kein friedlicher Bewohner auf dem Land ist – und dann natürlich dementsprechend behandelt werden kann) nicht verpflichtet! – Wie könnte er daß auch sein, wenn niemand (kein Mensch u. kein Staat hat das Gott/Naturgegebene Zwangsmonopol) ihn dazu zwingen kann?!?

            Es gilt also NICHT nachzuweisen, daß für die Menschen keine Verpflichtung dem Staat gegenüber besteht (wie es Mike verlangt), sondern nachzuweisen daß Sie besteht! Dieser Nachweis kann natürlich nie- und nimmer geleistet werden. Zwar wird es ganz ohne Nachweis als Selbstverständlichkeit von ziemlich jedem angenommen ohne daß er sich jemals darüber Gedanken gemacht zu haben scheint, aber ist es darum die Wahrheit? Jedes Gericht maßt sich an, daß der sich ihm Ergebene die angewendete Sprache voll versteht und sich der Konsequenzen bewusst ist. Aber wie heißt es so schön: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

            Abschließend noch ein nettes Video zum Thema auf Englisch: http://www.youtube.com/watch?v=5dxJCX9SqvU

  • Hallo Andreas,

    ich halte die gesamte Analyse für eine verlockende Falle. Zunächst einmal steht auf den erwähnten Dokumenten eben nicht nur der Name in Großbuchstaben, sondern sämtliche Angaben (Orte, Strasse etc.).

    Weiterhin fehlt der der entscheidende Beleg, dass die zitierte Norm (i.d.F. Rothschilds UCC) in der BRD überhaupt irgendeine Rechtswirksamkeit entfaltet. Sie tut es ja nichtmal vollständig in Lousiana. In der mir vorliegenden Fassung der UCC von 2007 ist von einem Ausweis juristischer Personen durch bloße Capitalization des Namens nirgends die Rede. Auch der gelegentliche Verweis auf die DIN 5007 geht in puncto Definition von Großschreibung als Ausweis juristischer Personen sauber ins Leere. Das Erkennungsmerkmal ist also offenbar an den Haaren herbeigezogen. Somit sind sämtliche weiteren logischen Rechtsfolgerungen obsolet, da bereits im Ansatz fehlerhaft. Die durchgängige Großschreibung des Namens entfaltet keine belegbare andere Bedeutung für Rechtsgeschäfte als die einer natürlichen Person. Wenn doch, bitte mal präzise belegen.

    Ich bin als Klardenker stets hellhörig, wenn einfachste Logik ganze 12 Textseiten (PSE) mit unterschiedlichen Farben, Schriftarten und Schriftgrößen, fett und unterstrichen benötigt. Was wirklich KLAR ist, sieht einfach anders aus. Vielleicht ist bei diesem Puzzleteil „Sache vs. Person“ der Wunsch nach juristischer Abrundung Vater des Gedanken. Es klingt im weiteren auch durchaus logisch, aber es ist leider nicht konsistent!

    Ich würde das Thema seinem Entdecker überlassen und mich damit nicht angreifbar machen. Denn die Frage: „Wo genau ist verbindlich festgelegt, dass durchgängig mit Großbuchstaben geschriebene Namen unzweifelhaft juristische Personen respektive Sachen definieren?“ benötigte eine gute Antwort. Hast du sie?

    Gruß,
    Mike

    • Nein, die Einwände sind berechtigt, einige Entgegnungen könnte ich machen, gerade bezüglich der Sprache, es wären aber alles indirekte Beweise, weil danach gehandelt wird. Ich werde mich darum kümmern. Die PSE wird überarbeitet und verbessert.

    • Mike,

      Du sagtest: „Weiterhin fehlt der der entscheidende Beleg, dass die zitierte Norm (i.d.F. Rothschilds UCC) in der BRD überhaupt irgendeine Rechtswirksamkeit entfaltet.“

      Im absoluten Freizustand gibt es sowas wie „Recht“ nicht, ganz zu schweigen von einer „Rechtswirksamkeit“. Nicht existierendes Recht bedeuted aber nicht gleich „frei zum Abschuss“; denn wo keinem irgend ein Recht zugesprochen werden kann, da hat er auch kein „Recht“ einen Anderen zu behelligen. Dieses System in dem Du dich momentan noch befindest ist eine Matrix.. Etwas fiktives unnatürliches, und vor allem kognitiv unsouveränes (den es stützt sich auf Gewalt). Es hat aber weder das von „Gott“ noch das von der Natur gegebene Recht sich über einen wahrhaftig freien Menschen zu stellen (auch nicht wenn es tatsächlich die Mehrheit von Menschen vertreten würde, obwohl ein Kollektivist das gerne mal so hinstellt).

      totale Freiheit = totale Selbstverantwortung

      Es ist richtig, daß diese PSE fehlerbehaftet ist. Der fundamentalste aller Fehler ist der Versuch einer (entgültigen) Entkopplung der fiktiven Person (welche – egal ob groß oder klein geschrieben – definitiv existiert) mit gleichzeitiger Dedikation zu einer anderen fiktiven Person (der des DR) u. somit der Befürwortung des Kollektivismus (welcher in krassem Widerspruch zu der Freiheitsphilosophie steht). Was den UCC betrifft, so ist er nur in sofern von Belang, daß er dem Vertragswesen ein universelles Regelwerk bietet. Dieses kann angewendet werden, wenn freie entitäten miteinander handeln, ist aber in der PSE (vor allem was die Schreibweise des „juristischen Namens“ betrifft) eigentlich belanglos.

      Aber egal was da vertextet wird – am Ende zählen nur die Resultate. Und mit denen können sich Manfred u. Co. offenbar sehen lassen.

      Wer aber lieber klein anfangen möchte, der kann einfach mal damit beginnen seinen Namen beim Amtsgang (wie ich in meinem Fall) „i.V. der juristischen Körperschaft TOBIAS KAISER“ zu unterschreiben. Gerichte sind für Kinder, die nicht im Stande sind einen Disput untereinander zu regeln. Dort entscheidet dann der Richter nachdem die beiden Streithähne die Macht über sich selbst aufgegeben haben. Täten sie das nicht, so hätte der Richter schlicht und einfach keine juristiktion um über den Fall zu entscheiden. Wer also lieber die Dinge außerhalb des Gerichtssaals regelt, der ist gut beraten die (Ein-)Ladung nur bedingt anzunehmen. Und zwar unter der Bedingung, daß das Gericht einen Nachweis naturrechtlicher Legitimation produziert bzw. belegt, daß Du verpflichtet bist die staatseigene Körperschaft mit deinem Namen zu vertregen. Das ist für die natürlich unmöglich, denn könnten sie den Menschen aus Fleisch u. Blut in die Pflicht nehmen, so bräuchten sie weder Körperschaften, noch codiertes „Recht“. Es funktioniert alles nur mit arglistiger Täuschung. Der Vorteil: die die sich der Täuschung bewusst sind (und standfest genug sind um sich nicht mehr einlullen zu lassen) können wirklich frei sein!

      Übrigens, dank der oben beschriebenen Methode wurde erst neulich ein Verfahren (wegen zwar „illegaler“ aber nicht UNRECHTSMÄßIGER Geschwindigkeitsüberschreitung) „gegen meine Person“ eingestellt. 🙂

      • Andreas…
        bitte oben korrigieren *zu vertreten (nicht „zu vertregen“)

      • an Mike und Tobias,
        die Rechtsauffassung und Meinung von Tobias teile ich.
        Die entscheidene Frage ist aus meiner Sicht in der jetzigen Situation, nicht nur, wie ich oder wir etwas sehen oder interpretieren, sondern an welchen Rahmen, nach welchem Regelwerk die „Gegenseite“ operiert. Was Du als fundamentalen Fehler der PSE benennst ( den sehe ich auch in der konsequenten Anwendung von Naturrecht und Göttlicher Ordnung, was will ich mit dem DR?? oder überhaupt Staaten), wird aber genau das sein, was die Gegenseite unter Beachtung Ihrer geschichtlichen Argumentationsketten, Regelwerke etc. evtl. am meißten ins Schleudern bringt. Insofern hat die PSE mehr eine aufklärerische als rechtliche Wirkung, denn die Gegenseite bedient sich in Ihren unterschiedlichen Befehlsebenen, vor allem in den Exekutiven, Menschen, die genauso betrogen und mißbraucht werden, wie wir (Matrix eben), die werden dadurch nicht dümmer. Ich sehe immer die konkreten praktischen Dinge und immer wieder die Frage, ob ich Recht bekommen oder erfolgreich sein will. Die Mächtigen Deklarieren, Proklamieren,Postulieren und Erlassen, die Ohnmächtigen reklamieren, demonstrieren, fragen an, stellen Anträge und kollabieren am Ende.
        Die PSE ist eine Proklamation. Das ist das Wertvolle.
        Einfach einmal einem Gegenüber zu sagen, daß man ein Mensch aus Fleisch und Blut ist etc., kann nie falsch sein. Das zusätzliche Spiel mit der natürlichen und juristischen Person ist die Sahnehaube. Ich postuliere das einfach – fertig.
        AC

  • Andreas,

    wenn Du mal in dein Archiv guckst, dann wirst Du sehen, daß ich (ich glaube via Email) schon vor einigen Monaten oder gar schon letztes Jahr auf die ultimative Erlösung von Entkopplung zwischen Mensch u. „Person“ gesprochen habe.

    Es handelt sich dabei um die sog. Freeman-on-the-Land Bewegung, die sich vor allem in den angelsächsischen Staaten schon sehr fortentwickelt hat. Das Prinzip ist simple. Jeder Mensch ist frei u. frisch auf einem Stückchen Land irgendwo geboren (weil er sonst ertrinkt) u. kann als solcher ohne eigene Zustimmung nicht behelligt werden. Denn niemand hätte die Gott/Natur-gegebene Autorität das zu tun (auch nicht das Deutsche Reich!).

    Was Manfred mit dieser „Personenstandserklärung“ da kreierte ist eine Nebelwand voller Rhetorik in der er das simple Freiheitsprinzip mit DR-„Fanatismus“ (nichts für ungut!) vermischte.

    Fakt is, daß Kollektivismus niemals absolute Freiheit in totaler Eigenverantwortung mit sich bringen kann – auch nicht der Kollektivismus des DR!

    Staatlichkeit ist keine Philosophie und findet ihren Ursprung weder aus rationalen Prinzipien, noch aus historischen Anhaltspunkten… es ist nichts weiter als eine nachträgliche Rechtfertigung für Menschenbesitz u. die ultimative Ausrede für Anwendung von Gewalt!

    • Stimmt!!! In der Konsequenz ist es so. Nur halte ich die Schritte dahin zu kommen, für akzeptabel und überhaupt gangbar, da es einer gegenseite ohnehin schwerfällt dies zu akzeptieren. dafür ist die Krücke „Staat“ noch gang brauchbar, weil die dafür wieder „Formulare“ und definitionen haben. AC

      • Andreas,

        sicherlich gibt es – wie auch nach Rom – mehrere Wege hin zur Freiheit. Letzten Endes aber muß man aber verstehen, daß wer sich als „Bürger“ (dh. der Mensch als Agent und BÜRGE der fiktiven Entität) egal welcher Menschenfarm (ugs. Staat) ausgibt, ein Kind der volljuristischen Herrenklasse (big Nanny) ist. Ob man sich dabei nun als „Person“ oder „natürliche Person“ bezeichnet macht den Kohl nicht fett. Das Wörtchen „Person“ stammt aus dem Lateinischen u. bedeutet nichts weiter als „Maske“ – und genau das ist es. So etwas wie „natürliche Masken“ gibt es nicht.

        Es ist für mich keine Überraschung, daß mit dieser annähernd richtigen „Personenstandserklärung“ schon ein paar Erfolge eingestrichen werden konnten – schließlich vermittelt sie ja den Eindruck, daß der Braten gerochen wurde. Hieb-, stich- und dingfest ist sie darum aber nicht. Es spielt keine Rolle ob der Name einer juristischen Fiktion in Großbuchstaben oder der Altdeutschen Schriftart geschrieben wird. Es ist und bleibt der Name der juristischen Fiktion (wobei das Unterscheiden auf jeden Fall ein Anfang ist). Fragt mich ein Staatsdiener nach meinem Namen, so antworte ich ihm mit „Ich bin Tobias“ – PUNKT, nicht aber mit „Mein Name ist…“

        Familiennamen sind nicht von Bedeutung und dienen Meist nur dem Zweck der angenommenen Übergabe von Gerichtbarkeit. Will also jemand etwas von meiner Körperschaft, der juristischen Fiktion TOBIAS KAISER, so vertrete ich diese höchstens treuhändisch auf Basis bedingter Einvernehmlichkeit.

        LG
        Tobias

  • Vielen Dank meinerseits für die hervorragenden Informationen. In dieser Materie kann man von euch viel lernen. Jedoch auch im Bereich der Erkenntnis aus der heiligen Schrift sollte man sich erst genau auskennen, bevor man dazhu Aussagen macht. Hierzu gehört auch ein fundiertes Wissen bezgl. der griechischen Sprache und des weiteren muß auch der Kontext der Aussagen Christi berücksichtigt werden. Wenn man den zugrunde liegenden griechischen Text genau analysiert , so heißt der Text: „Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewußt sind, da das Königreich der Himmel ihnen gehört.“
    Das ist eine völlig andere Aussage(!), denn dies impliziert nun die Aufforderung Christi in Übereinstimmung mit Johannes 17:3, sich schlau zu machen und nicht, sich seelig zu fühlen, weil man unwissend oder dumm ist!!

    Aber was die weltlichen Dinge betrifft -> bitte weiter so!

  • Schade: 2 Schreibfehler.
    1. eralten –> erhalten
    2. Und muß/darf –> Und nun muß/darf
    Sorry. Ich hätte es ja selbst korrigiert, aber selbst editieren geht wohl nicht.

  • Ja, mir ging es ähnlich und noch besser (zumindest empfinde ich es so): Ich hatte vor einer ganzen Weile meinen ersten Kontakt, habe aber, glaube ich, den Newsletter wieder abbestellt, mir vorgestern Abend endlich mal angeschaut, was Novertis eigentlich ist, mich wieder für den Newsletter eingetragen – und 20 STUNDEN später den Ersten (diesen) eralten 😉 Das nenne ich timing! Und muß/darf ich erst mal eine Menge lesen 🙂

  • Sehr, sehr gut … irgendwie haben Sie eine Art, für die ich einen Empfänger habe. Ich werde mir die Dokumente nun auch vornehmen.

    Es scheint mir, damit fällt ein Puzzleteil an seinen Platz. Nämlich jenes, das John Harris‘ TPUC (vom britischen Common Law her kommend, und nun am gleichen Punkt vorläufig endend) mit unserer Situtation und dem Rest der Welt verbindet. Sie kennen John Harris?

    Freue mich darauf, Sie beim Bewusst-Kongress wiederzusehen!

  • Das Originalzitat der Lutherbibel lautet: „Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.“ Es existiert ein bedeutender Unterschied zwischen geistig und geistlich. Die Lutherbibel hat hierzu den Querverweis auf „Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt, dessen Name heilig ist: Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum und bei denen, die zerschlagenen und demütigen Geistes sind, auf dass ich erquicke den Geist der Gedemütigten und das Herz der Zerschlagenen. (Jes 57,15)“
    Kurzum: Auch wenn es immer so schön klingt, hat Jesus nie dergleichen gesagt (so es ihn denn wirklich als solchen gab).
    Ansonsten danke ich Ihnen für Ihre Arbeit, die mich bisher vollstens zufriedenstellte! Weiter so! 🙂

  • Wie wahr, als hättst Du es gewußt. Endlich wieder ein Klardenker! Demnach, Andreas, das Wort ENTZÜCKEN passt. So, und jetzt lese ich den Text.

    LG

    Maren

  • Es war an der Zeit, endlich mal wieder einen einen Klardenker zu
    erhalten! H.M.

  • Interessant!!!

    Habe mich heute gefragt was wohl mit Novertis und dem Klardenker los ist und 10 min. später sah ich die Mail im Postfach^^ Sehr schön…

    mfg

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