Gemeinnützige Treuhandstiftung für ganzheitliches und autarkes Leben

Klardenker

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An ihren Taten sollt ihr sie erkennen

Hallo Klardenker,

es trumpt aus allen Kanälen.

Es wird einem nicht leicht gemacht, durch alle Meldungen und Meinungen hindurch, sich ein eigenes Bild zu machen. Die Vergangenheit hat uns gelehrt, dass man vorsichtig sein sollte, wenn massiv und permanent nur eine Ansicht feil geboten wird.

Dabei kann es dann auch zu Ausrutschern kommen, wie neulich in der ARD-Fernsehsendung „Presseclub“. Auf die von einer Zuschauerin telefonisch gestellte Frage, ob es noch einen Ausweg aus der Trump-Katastrophe gäbe, antwortet spontan der Herausgeber und Journalist der Zeitung „Die Zeit“ , Josef Hoffe, mit den Worten: „Mord im Weißen Haus“. Auch der Einwand seiner Kollegin, er solle ernst bleiben, rettet nicht wirklich etwas. Nun wird man ja mit den Lebensjahren immer wunderlicher, aber einem Mann in so einer Position darf so etwas nichtraus rutschen. Es zeigt mir, in welcher Gedankenwelt er lebt und wie weit eine Verrohung im Geiste fortgeschritten ist.

Der Schritt von aggressiven Worten hin zu aggressiven Taten ist ein kleiner, und das brauchen wir alle nicht. Wir erleben es täglich – Nachrichten von Gewalttaten in Nah und Fern lassen unser Empfinden Stück für Stück abstumpfen. Auch die heute veröffentlichte Polizeistatistik der Straftaten im vergangenen Jahr stimmt nicht wirklich froh. Leicht fällt es da nicht, gelassen zu bleiben und Herz und Verstand beisammen zu halten.

Wir erleben gerade zwei Bewegungen.

Die eine kann man nennen – jeder sei sich selbst am nächsten – und die andere – es ist Zeit, auf die Straße zu gehen. Welchen Weg jeder für sich findet, ist jedem selbst überlassen.

Ich möchte hier auch mal ein positives Beispiel nennen.

Im letzten Jahr gab es erheblich mehr Demonstrationen gegen Lebensmittelverschwendung. Dass fast die Hälfte aller Lebensmittel in Deutschland weggeworfen wird, das dürfte inzwischen jeder halbwegs wacher Mensch schon mal gehört haben.

Die Frage bleibt natürlich, was tut jeder selber mit dieser Information. Zuerst sollte das eigene Verhalten auf dem Prüfstand stehen.

Erwähnen möchte ich, dass sich zum Beispiel eine Bewegung des Foodsharings entwickelt hat, die nicht zu unterschätzen ist. Das organisierte Abholen von „überflüssigen“ Lebensmitteln für Jedermann. Dass „Die Tafel“ mehr denn je abholt, ist vielleicht auch bekannt – alleine von der „Grünen Woche“ in Berlin wurden vom Messezentrum 14 Tonnen abgeholt.
Ich werte es  als – ein Anfang ist gemacht.

Berlin hat in diesem Jahr rund 10.000 Obdachlose. Dem gegenüber stehen rund 900 Schlafplätze für den Winter.Dass es, in einem Land wie Deutschland, überhaupt diese hohe Zahl an Bedürftigen gibt, ist schlimm genug. Aktuelle Politik trägt dazu bei, dass diese Zahlen weiter steigen wird. Mieten steigen – gebaut werden Eigentumswohnungen, die in neue Schuldenfallen führen, die Kinderarmut nimmt zu…….

Ich kann mich an ein Holzschild in der Küche meiner  Omi erinnern – darauf stand:

„Vertrau auf Gott, doch auch auf eigne Kraft. Gott segnet nur, was man sich selber schafft.“

Ich stelle für mich fest, dass sich nichts geändert hat.

Das Vertrauen, in welche Obrigkeit auch immer, hat sich mehr oder weniger aufgelöst. Spätestens nach dem wiederholten Aufruf der Regierung, jeder solle sich um Vorsorge und Vorräte kümmern, müssten neue Aufgeweckte hinzu gekommen sein. Das sollten wir auch nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Was sagte Herr Clauss immer? „Sie sagen uns immer alles, um sich abzusichern.“

Das Vertrauen in die Politik dürfte gerade wieder einen weiteren Tiefpunkt erreicht haben. Der Vorstand der CSU hat sich einstimmig für die Kanzlerin als  ihre Kandidatin entschieden. Das verdeutlicht einmal mehr, welche Schaukämpfe uns in den vergangenen Jahren zwischen Seehofer und Merkel dargebracht wurden.

Mit dieser Entscheidung hat sich die CSU bestimmt keinen Gefallen getan.

Erlebten wir früher, dass uns Unwahrheiten als Wahrheit geboten wurden, so kommt nun noch hinzu, dass uns vermehrt Wahrheiten als Unwahrheiten verkauft werden. Da wird es einem wahrlich nicht leicht gemacht, noch durchzublicken.

Die Jagd auf Fake-News wird ausgeweitet und das neue Online-Portal, auf dem man ganz leicht etwaige Dinge melden kann, erwecken in mir Erinnerungen an DDR-Verhältnisse und noch finstere Zeiten. Denunziantentum zu fördern, das ist wirklich mehr als armselig.

Es fördert das sich gegenseitige Misstrauen und Bespitzeln. Ein Teilen der Menge verhindert eine Entstehung von Großem.

2016 war auf Platz 5 der meist verkauften Bücher bei Amazon: „1984“ von George Orwell. Das spricht für sich.

Wer nun immer noch Facebook und Whatsapp usw. mit Privatmeldungen füttert, die die Welt nicht braucht – andere dafür umso mehr, dem ist nicht zu helfen.

Jeder sei für sein Handeln verantwortlich.

Im Moment ist auf der Welt sehr viel Bewegung und vieles gibt Grund zur Sorge. Trotzdem bin ich ein unverbesserlicher Optimist und möchte den Glauben an den gesunden Menschenverstand nicht aufgeben.

Zugegeben, manchmal fällt es schwer.

Wenn ich derzeit die Bilder von den vielen Demonstranten auf US-amerikanischen Straßen sehe, dann habe ich den Eindruck, dass  vielleicht  ein wenig von der Lethargie der breiten Masse abgelegt wird.  Eine deutsch-amerikanische Schriftstellerin, die in Californien lebt, der Name ist mir leider entfallen, beschrieb neulich im Radio, dass sie sich vorkäme, als sei eine Art `68er- Bewegung ins Rollen gekommen. Solche Mobilität hätte sie noch nie erlebt.

Na, schaden kann das gewiss nicht.

Wieviele Arbeitsplätze Herr Trump nun mit Gewalt schaffen kann, das wird sich in der Praxis erweisen. So wie alles, was er seinen Wählern versprochen hat und von dem er nun Stück für Stück wieder abrückt oder mit dem Kopf durch die Wand will.

Wir beobachten besonders das Verhältnis zwischen den USA und Russland.

An ihren Taten werden wir sie messen.

Übrigens ist auf Platz 1 der meist verkauften Druckerzeugnisse der „Lebensfreudekalender“ – das ist schon irgendwie rührend.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie an jedem Tag das entdecken, was einen Moment der Lebensfreude bringt.

 

Christiane Clauss-Ude

 

 

Der alljährliche Konsum-Wahnsinn

Hallo Klardenker,

das Jahr neigt sich dem Ende zu – für manche die Gelegenheit alles Revue passieren zu lassen und für die Mehrheit heißt es, den Turbo einlegen, um auch ja die bevorstehenden Tage zu organisieren. Sollten Sie noch nicht im Stress sein, dann werden ihnen Funk und Fernsehen schon den Weg dahin weisen. Nicht nur, dass ständig von Stress geredet wird bis er eingeredet ist – entscheidender ist ja letztendlich, dass alle nur ihr Bestes wollen – ihr Geld. Marketingstrategen bestimmen unser Konsumverhalten.

Verkauf funktioniert über das Erzeugen von Begierden und dem Schüren von Ängsten. Seit Beginn des 20.Jahrhunderts werden wir durch professionelle Werbeagenturen in der Kaufspur gehalten. Einer der ersten großen Erfolge einer Werbeagentur soll 1916 in Amerika stattgefunden haben. Das Produkt war ein auf den Forschungsarbeiten eines Sir Joseph Lister basierendes und von Dr. Joseph Lawrence entwickeltes Desinfektionsmittel für OP-Säle, Krankenhäuser und Wunden.

Erst ihre Partnerschaft mit dem Apotheker Jordan Lambert , der Gründung der Lambert Pharmaceutical Company und der Einschaltung von Werbefachleuten brachte den Rubel – pardon Dollar ins Rollen. Plakate und Filmchen beschrieben jungen Frauen die Peinlichkeit von drohendem Mundgeruch – und der Umsatz stieg um 80% im ersten Jahr. Das Grundschema war geboren. Der Appell an grundlegende Ängste ist Basis für den geschürten Hygienewahn im eigenen Heim. Meist ist der Einsatz von Essig und Zitrone ausreichend und nicht zu vergessen der ureigene Sinn für Ekel, der für das Überleben wichtig ist.

Ein Verfallsdatum auf Esswaren ist verkaufsfördernd. Vertrauen sie wieder ihren Sinnen und dem gesunden Menschenverstand und schon erkennen Sie, was nicht mehr für menschlichen Verzehr geeignet ist. In den 70er Jahren stieg die Pharmaindustrie dann so richtig in die Werbung ein. Nur an Kranke zu verkaufen war nicht mehr genug. Das Schüren der Angst, nicht normal zu sein, ist genau so wirkungsvoll wie die Sorge, leistungsfähig zu bleiben – heute oft gepaart mit der Angst um den Erhalt des Arbeitsplatzes.

„Dallas“, die Serie, die ja niemand gesehen haben will, aber alle die Personen und die Handlung kennen, war die erste ihrer Art, in der gezielt Produkte eingesetzt waren, um Begehrlichkeiten und Sehnsüchte zu wecken. Es hat geklappt.

Der Konzern Pfizer brachte das freiverkäufliche und den Cholesterinwert senkende Mittel Lipitor auf den Markt. Durch die gezielte Werbekampagne wurde es 1999, so zu sagen über Nacht, zum erfolgreichsten Medikament und man konnte die Zahl der Anwender von 13 Millionen auf 36 Millionen erhöhen. Ich empfehle das Buch oder Hörbuch „Die Cholesterinlüge“ von Prof.med. Walter Hartenbach.

Da es uns insgesamt ganz gut geht, ist es nun an der Zeit, dass wir Käufe tätigen sollen, auf dass wir uns besser fühlen. Heute stehen, neben der Gesundheit, Fitness , Schönheit und Antiaging im Focus. Eigens dafür wurde die US-Academie für Antiaging und Health gegründet. Zu den Folgen vom Einsatz diverser Wachstumshormone für Bodybuilder und dem auch durch Topfmoppels bestimmten Schönheitswahn muss ich hier keine weiteren Ausführungen machen.

Als neue Zielgruppe rückten die lieben Kleinen ins Blickfeld. Kinder wurden als Konsumenten erkannt. „Star Wars“ und „Jurassic Park“ waren die Wegbereiter – erstmals gab es die Verbindung von Hollywood mit der Spielzeugindustrie. Es wurden Lizenzen ausgegeben, die es ermöglichten, Filmfiguren als Spielzeugfiguren zu produzieren…… Man konnte zu ganz neuen Geschäftsgalaxien vorstoßen. Nicht zu vergessen die wieder erstandene Freude an Sammelalben und –bildern. Die Firmen Hasbro und Mattel drehten den Spieß dann erstmalig um. Erst wurde ein Spielzeug kreiert – die Transformers – und danach das Drehbuch geschrieben.

Inzwischen wurde auch erkannt, dass Kinder starken Einfluss auf das Kaufverhalten der Eltern haben. Das Familienauto wird von der Frau, den Kindern und etwas auch vom Mann bestimmt. Die Ersten, die das verstanden haben waren Toyota – die Werbung mit Tieren und Witz sprachen die Kids an….. Der Kinder-Sender Nickelodeon hat sofort darauf reagiert und Autowerbung in den Plan genommen.

Aber auch das Kind im Erwachsenen wird angesprochen – siehe der Verkauf von Drohnen und Flugzeugen. Erwachsene dazu bringen, sich wie Kinder zu verhalten, das ist auch der Trend bei Video-, Computer- und Smartphonespielen. Die neuen Spielkonsolen und Rollenspiele sind extra auf Erwachsene ausgerichtet – die Spiele „Egoshooter“ oder „Call of Duty“ stehen hier als Beispiele. Ein trauriger Aspekt tritt dabei verstärkt auf – das Suchtverhalten und der Weg in die Einsamkeit. Aber das ist dann ein anderes Thema.

Zu kindlichem Verhalten gehört vor allem auch eine unüberlegte Spontanität. Erwachsene überlegen mehr und länger, wofür sie ihr schwer verdientes Geld ausgeben. War es zunächst die Einführung des Kaufens mit Geldkarte, die das bewusste Anfassen Öffnen der Börse und dem Anfassen von Geld (und dem Wenigerwerden im Portemonaie) nicht mehr so sichtbar macht, so ist es inzwischen das Nutzen einer Kreditkarten, das noch mehr ein Zögern vor dem Kauf vermindert. Die Verbindung zwischen Kauf und Bezahlung wird immer weiter aufgelöst. Heute sind wir beim Einkauf per Mausklick, mit dem wir ohne jedes Zögern, Überlegen und vor allem sofort unsere Wünsche erfüllen. Das entspricht kindlichem Verhalten.

Nicht, dass sie jetzt denken, ich hätte etwas gegen kindliches Verhalten. Im Gegenteil. Es gibt genug Gelegenheiten, sich einmal wieder in Erinnerung zu bringen, wie eine spontane und unbefangene Art das menschliche Miteinander bereichern. Wer das Kind im Erwachsenen ganz unerreichbar in sich vergraben hat, der ist ein armer Tropf. Gerade jetzt, zur Weihnachtszeit, bietet sich die Möglichkeit, es wieder zu beleben. Verschwenden sie großzügig ihre Zeit mit den Menschen, die ihnen am Herzen liegen.
Erfüllen sie auch Wünsche der anderen. Schenken soll einzig und allein Freude bereiten – einem selbst und dem Beschenkten. Ein Maß dabei halten kann nicht schaden. Seien sie albern, spielen sie und vor allem, nutzen sie die Zeit miteinander.

Die Entwicklungen in diesem Jahr erfüllen uns wohl alle mit Sorge. Krieg, Gewalt, Armut und ein aus den Fugen geratenes Miteinander erfüllen mit Trauer. Dennoch sollten wir nicht ohnmächtig davon erstarren. Wir wollen Hoffnung haben, dass wir, mit dem Wissen um den unschätzbaren Wert uns beseelter Menschen, Einfluss nehmen können und zur Lösung leidvoller Missstände beitragen können. Jeder lange Weg fängt mit dem ersten Schritt an. Oft liegt er im Miteinander reden.

Ich wünsche ihnen wundervolle und harmonische Weihnachtstage. Kommen sie gut ins neue Jahr.

Christiane Clauss-Ude

Danke für die Anteilnahme

Liebe Klardenker,

die große Anteilnahme am Verlust von Andreas Clauss hat uns sehr tief bewegt. Wir danken von Herzen für die unzähligen warmen Worte, Meinungen und Anregungen. Die vielen Kommentare zeigen, dass Andreas nicht nur als Vordenker und Referent gesehen wurde, sondern auch seine freundliche und uneigennützige Art erkannt wurde.
Es soll ja alles im Leben einen Sinn haben.

Manchmal braucht es etwas länger, diesen zu verstehen und zu akzeptieren.

Andreas ist vehement dafür eingetreten, dass jeder um seine Selbstständigkeit ringen solle. Einige Wege hat er gewiesen und manchen Gedankengang angeregt.

Dabei ist er immer für ein Miteinander eingetreten – nie für eine brüskierende Konfrontation – ein Grundsatz, den wir unbedingt weiter führen wollen.

Eines Tages möge die Trauer durch liebe Erinnerungen verdrängt werden. Seine engagierte Aufklärungsarbeit hat und wird weiterhin Früchte tragen im Sinne einer besseren Welt.

Christiane Clauss-Ude

Waren das noch Zeiten!

Waren das noch Zeiten!

Adenauer, den seit Wort von gestern nicht mehr scherte (wem auf der politischen Bühne fiel das nicht leicht?), pöbelnder Wehner, beleidigender Strauß, faselnder Brandt, marschierender Kiesinger, akzentuierender Schmidt, polternder Kohl – Herrschaftszeiten! Da sind wir auch auf die Schippe genommen worden, aber bei solchen Exkursionen legte jeder das Micky Mouse Heft beiseite und konnte was erleben. Diese Zeiten haben sich geändert.Merkel, die anscheinend keinen Sekundenkleber mehr in die Finger bekommen darf (Kitt reicht nicht immer aus!), ein Gauck, dem das Volk zu viel geworden ist (ohne Blick dafür, daß er dem Volk zu viel geworden ist), eine Roth, die schon mit 13 zur Steine werfenden Alt68zigerin geworden ist. Von den Jüngeren mag ich schon gar nicht mehr reden.2/3 heute davon sollen ungelernt sein, ungebildet sind wahrscheinlich noch mehr. Sie stehen immer noch da, obwohl so vieler Vergehen und Fehler schuldig, bei denen in früheren Zeiten der Rückzug von „Amt und Würden“ schon vollzogen wäre. Aber wer stünde dann zur Verfügung? Menschen, unkundig des Lesens und Schreibens? Bis jetzt sind’s ja noch die des Wahrnehmens und Zuhörens Unfähigen.

Mann, den ganzen Tag Micky Mouse! Wer kann das aushalten? Wer will das den ganzen Tag ignorieren?

Wer blickt da noch durch?Wer will denn noch dadurch blicken?

Was wäre wenn dieser Haufen sich nicht mehr auf die Pistole an der Hüfte verlassen könnte?

Wenn‘s denn nicht gegen das Existenzielle gehen würde.

Fußball und Brexit sollen bei Laune halten. Der Klamauk um Fußball (ein wirklich schöner Sport – wenn man selber spielt!) kommt nicht so recht aus dem Quark in diesem Jahr. Obwohl schon fast vorbei! Verständlicherweise gibt es endlich einmal wichtigere Themen im Volke. Existenzielle Themen. Aus Gauck’s Sicht gesehen ist’s wirklich wahr: das Volk stört!Leider lassen sich immer mehr Themen, die weder menschlich noch sachlich in den Tag passen, mit „denen da oben“ kinderleicht in Zusammenhang bringen. Bei den geeigneten Beobachtern schon lange, aber jetzt auch bei den bisher von Verschwörungstheorien unbelasteten „Hinguckern“. Vor Jahren schrieb ich einmal, daß sich die meisten von uns wie Zaungäste gerieren, frei nach dem Motto: habe ich ja nichts mit zu tun!

Mittlerweile sind wir alle zu geladenen Gästen geworden. Wir stehen allerdings nicht mit dem Teller vor dem Grill, sondern sitzen mit dem A…. darauf. Sicherlich gibt es noch genügend Menschen, die erst wach werden, wenn sie an den Haaren aus ihren Wohnungen geschliffen werden.Fromme Wünsche sagen, dazu wird es schon nicht kommen. Wenn ich nach „oben“ schaue – na – da traue ich dem Braten aber nicht.Gerade wenn da einem, der als unbelastet beschrieben wird, aber offensichtlich nicht belastbar ist, das Volk zu viel wird. Dazu gehören auch Nachbarn, Kinder … Nachbarn gehen in die Betreuung (neuer Studienberuf: Sozialbetreuer), Kinder werden in der Kita abgestellt (viele deutsche Kindergärtnerinnen verlieren oder wechseln ihren Job, obwohl immer mehr Bedarf ist!). Zombieworld.

Hinter sich lassen … scheint so einfach … dann wieder auch nicht.

Andreas schrieb vor einigen Jahren einmal: Heimat ist ein Paradies! Ja, das stimmt. Wenn ich nach „oben“ schaue, dann kotzt’s auf mich herunter vor lauter Vaterlandsloser Gesellen, die mit ihren Gesinnungsablegern alles, aber auch alles in den Dreck getreten haben. Und somit den erlauchten und sorgsam gepflegten Wertebegriff Heimat in eine alimentierte vollgemachte Windel verwandelt haben, die uns täglich von fremden „Facharbeitern und Ärzten“, „Journaille“, einbestellter „Prominenz“ und politisch „Verantwortlichen“ um die Ohren gewatscht wird. Und wehe Du sagst, daß das stinkt, dann kommt einer und sagt Dir, daß Du störst!

Stört Dich das?

Großunternehmen in Deutschland gehen bereits seit Beginn des Jahres daran, Deutsche, die über die Mitte der vierzig sind, aus dem Hause zu kegeln. Entweder gegen Abfindung oder Mobbing. Dazu zählen auch Freiberufler. Mal schauen, wann der erste Dachdecker über 45 kein Asylantenheim mehr decken darf.

Mittelständler denen das „Finanzamt“ viel Geld schuldet, aber im Umkehrschluß wegen Peanuts (Verrechnen ist nicht jedermanns Sache!) das Konto schließt und die Beine wegtritt. Bleibt nur zu hoffen, daß all die „im Auftrag veranlassenden“ irgendwann ohne fremde Hilfe eine Kartoffel aus der Erde heraus bekommen.

Unverschämt ist es aber, all diese Zwangsaufträge auf Menschen abzuwälzen, die ihre Haut täglich riskieren, um Ruhe und Ordnung sicher zu stellen. Oder ist es da schon besser, die heran zu ziehen, die illegal zugewandert sind und rudimentär bestens in diesen Bereichen herangebildet sind? Wie es ja auch schon  besprochen ist.

Wer mag da noch auf ein Gewäsch zwischen Merkel und Seehofer hoffen? Wen interessiert, was in der Türkei abgeht (außer Christel Beck)? Warum dort urlauben? Was ist an Obama in seiner Käseglocke so interessant?

Mann, seit die AfD da ist, ändert sich alles! Petry fährt nach Israel, besucht US-Botschaften, Gauland sieht den 2 + 4 als Friedensvertrag an, von Storch bügelt Parteitagsanträge mit gelogenen Worten platt, andere bringen aus phlegmatischer Unkenntnis Kommunalpolitiker auf’s Glatteis, der rechtliche Zustand der Deutschen und des faktisch Jetzigen sei einwandfrei – ja gute Güte! Wo wollt Ihr hin? Mit uns?

Für mich wäre das so, als zöge sich Merkel in der Öffentlichkeit mal einen kurzen Rock an (Oh, Mann!), oder der den das Volk stört, trinkt plötzlich nur noch Molkereiprodukte (Gibt’s vielleicht auch als Mix), oder Uschi sagt, daß jedes ihrer Kinder eine G36 sicher anwenden könne (ohne PC -Animation!). Das heißt, es ist der gleiche Zug, der nach Nirgendwo fährt, mit dem störenden Volk als Passagier.

Wir haben seit Jahren rhetorisch gebildete Schwafler im politischen Umfeld gesehen und gehört, wir haben an der Seitenlinie hoch dotierte Professoren, die trotz eines Art 120 GG von einem „souveränen Deutschland“ schwadronieren. Das, so glaubte ich meinen Ohren nicht zu trauen „aus dem Gewohnheitsrecht der Völker“ heraus (was für eine Begründung – das normativ faktische Spiel). Ein Finanzminister aus dem Epos „Der Herr der Ringe“ (der der heute in Angst und Sorge vor fataler Inzucht Europas lebt, wenn’s denn nicht die Zuwanderung gäbe – Spieglein, Spieglein an der Wand…) läutete vor fünf Jahren einmal: „Das Völkerrecht wurde im letzten Jahrhundert durch zwei Weltkriege ad absurdum geführt!“ Ich entdecke bei diesen Ausdrucksweisen immer wieder den Gebrauch eines unschuldigen Passivismus, wenn es um die Verklärung der eigenen Schuld geht, Mißstände nicht reguliert aber tatkräftig weiterbefördert zu haben. Aber ja, es soll Menschen geben, die nichts anderes können oder anderes nicht besser können.

Nun, es ist mittlerweile verdammt einfach über diese Gesellen so zu polemisieren, sie schlecht zu machen – sie können aus Ihrer Haut nicht mehr heraus. Sie haben ihren Auftrag zu erfüllen. Darum entschuldige ich mich aufrichtig widerwillig für all meine Nettigkeiten dort oben. Aber wehe, Ihr sprecht bei Auftrag noch einmal von Wählerauftrag!

Was könnte man aus der AfD besseres machen? Einfach! Historische, juristische und faktische Bildung in die Basis, damit die Substanz gut wird und das nach oben gespült wird, was selbstsicher und selbstbewußt eine grundlegende Verbesserung für jeden Geneigten und Geeigneten bewegen kann.

Nur möge sich diese Partei nicht vor Aller Augen selbst zerfleischen. Dazu darf man sich fragen, ob die o. g. Personen wirklich von epochaler Bedeutung für die AfD sind. Sachliche Verneiner sind dem Grunde nach Versager. So wie wir es aus den althergebrachten Parteien bereits zur Genüge kennen.

Wollen wir denn Parteien? Wieviel Sinn macht denn die Partei, wenn die „freiheitlich demokratische Grundordnung“ mit dem § 129,2 StGB gesegnet ist und der Rest außen vor (wir alle) den § 130 StGB um den Hals gewickelt bekommt? Leute, so verdient man hier Geld!

Oder woll’n wir unser’n alten Kaiser Wilhelm wiederhaben?

Also, politisch (was es auch immer ist) haben die Deutschen Völker nichts zu erwarten, außer heißer Luft. Vielleicht gibt’s die ganz schnell auf Siedetemperatur, vielleicht auch nicht.

Das europäische Trauerspiel ist zu einem Dauernieselregen mit Wetterauffälligkeiten geworden. Was ist so schade am Brexit? Das so viele Superstars nicht mehr so problemlos in die Premier League wechseln könnten? Von welchen Einkommensklassen reden wir denn hier? Oder von zwei Seiten Micky Mouse Heft, die verklebt sind? Was ist denn nicht gelaufen vor 1973? War das denn alles so schwierig vorher? Würde die EU endlich auseinanderfallen, dann müßte sich nur jeder mehr am Riemen reißen, mehr nachdenken und vielleicht auf etwas (viel) Spaß verzichten. Die Funktionstaste für Spaß und Spiele könnte eingeschränkt werden (ist eh ausgeleiert!). Dann auf zu neuen (alten!) Ufern!

Dann kommen wir auf die Grundlagen zu. Wen wir dazu nicht gebrauchen können, spiegelt das TV jeden Tag bis zum Abschalten vor. Also ausblenden!

Währungsspielchen hat’s ohne EU auch schon vor dem II. WK und auch davor gegeben und zwar viele, viele Male. Denken Sie mal darüber nach, wie sehr verärgert die Amerikaner zu Beginn der 1920-er waren, als die Engländer das Pfund-Sterling tatsächlich einfach zu einer Leitwährung in ihrem Einflußbereich machten. Obwohl 1919 eine Häufung fremden Goldes in den USA plötzlich vorgehalten wurde. So etwas kostet die Arbeits- und Leistungsscheuen immer viel Markt, wenn schlechtes Geld in Form von Krediten und Anleihen nicht los getreten werden kann. Tatsächlich „gelang“ es den Briten noch, Frankreich mit zu ziehen. Man stelle sich vor, dann kam das „Nazi“reich und bog ab 1935/36 noch 27% des US-Handels aus Südamerika zu sich in Form von Warentauschgeschäften ab. Und das nur in Südamerika! Vor diesem Hintergrund versuchte man schon seit 1925 das Bargeld abzuschaffen! Ginge das heute auch wieder? Jetzt nach Brexit? Allet jeht!

Da war der Anlass zum I. WK weitaus geringer (der ethisch-moralische Ansatz zum II., das wissen wir heute alle, war und ist polemisch politische Schaumschlägerei).  Erst eine politische (wirtschaftliche) Absicht verunglimpft Geschichte zur Lüge – niemals das historische Faktum sich selbst!

Das meinte Schäuble in seiner Rede vor den Bankern 2011: Interessen haben vor Völkerrecht zu gehen! Bekannt?

Wir wissen, daß Menschenrecht über das Völkerrecht erreichbar ist. Da fragt man sich, ob die offiziösen Verfechter der Menschenrechte nicht doch etwa in eine andere Richtung zielen und denken.

Schauen wir uns um! Ich kann mir gut vorstellen, daß viele auf alles gefasst sind. Die Herdplatte wird heißer, der Druck höher, das Abkapseln schneller. 500.000 Deutsche sollen sich in diesem Jahr 2016 ernsthaft um eine Auswanderung nach Rußland bemühen. Sicherlich denken wir bei diesen nicht an alimentierte Personenkreise. Auf der anderen Seite bemühen sich mindestens dreimal so viele (und alternativlos unbegrenzt) um ein dauerhaftes alternativloses Bleiberecht in Deutschland, hier rechnet niemand (bis auf gaaaaanz schlaue Verstörte) mit werteschaffenden Personenkreisen. Destruktivismus pur – danach Passivismus nur. Das Volk stört dabei nur. Eine Kartoffel aus der Erde zu holen ist besser als sie als Nase zu tragen.

Wir haben nichts zu erwarten, aus keiner Richtung. Schlecht wie nichts. Wenn’s so ist, dann ist’s gewollt.

Warum soll man sich auf dieses Szenario einstimmen? Ich weiß es nicht. Was ist wenn Rußland zur Kehrseite der gleichen Medaille gehört, wenn Donald Trump und Hillary Clinton ein eigens engagiertes Gespann sind? Wäre Trump schlechter als Clinton? Clinton besser als Trump? Oder ist sie einfach wieder nur eine andere Frau, die Konflikte schürt und keinen verhindert (wofür so ziemlich alles in ihrem politischen und privaten Umfeld spricht!) – so wie Frauen jetzt alles besser können, aber in den letzten 60 Jahren noch keinen einzigen Krieg verhindert, wohl aber geführt haben?

Wir beschäftigen uns seit Jahren mit dem Auf und Ab dieser Szenarien, die wir Politik, Weltpolitik, Nachrichten, Informationen und was auch immer nennen. Sind wir mal objektiv – hat uns das gut getan?

Nur wenige beschäftigen sich mit Wissen, Fertigkeiten, Kenntnissen und deren Mehrung. Bestimmt ist die Mehrheit der Menschen, gerade hier, sich noch gar nicht bewußt, was alles und insbesondere in Ihnen steckt. Wir alle kennen tatkräftige Männer und wundervolle Frauen. Zwei Symbiosen in einem Satz: Mann und Frau; tatkräftig und wundervoll. Wie erstrebenswert ist Phantasie! Entfernt Sie uns doch vom Gedanken des alimentiert sein Wollens, geleitet uns aber zur kräftigen Tat und schafft uns volle Wunder.

Erlebte nur jeder die große Freiheit, täglich fünf Prozent seines eigenen Handelns und Nachdenkens für aufrichtige allgemeine Verbesserung der Dinge aufbringen zu dürfen, genössen wir alle auf dieser Welt jeden Tag eine musikalische Meisterleistung. Aus uns heraus für uns.

Freude, ist einfach gesagt und trotzdem sucht jeder danach. Manchmal denke ich, Freude schaffen ist einfacher als danach zu suchen – ach was! Freude, mein bester Freund!

Fragt Sie heute jemand, was für Sie das wichtigste sei, so antworten Sie getrost:

Freiheit und Wissen!

Das eine gedeiht nur um das andere schwingend, aber beides bereitet die Grundlage für das Glück – allgemein und individuell: Gedeihen, Verstand, Familie, Freude. Und natürlich viel des Guten mehr!

Woran arbeiten Sie derzeit?

 

Mit den besten Grüßen an Sie

Herz und Verstand in die Hand –

Die freie für den Nachbarn

Ihr

Bernhard Klapdor

  1. Juni 2016

Der Blick über den eigenen Tellerrand

Hallo Klardenker,

 

gewiss ist es gut, über den Tellerrand hinaus zu sehen.

Wohin unser Blick auch geht gibt es Ungerechtigkeiten, Bedrohungen, Gefahren, Konflikte, Katastrophen und Elend. Nur kommen mir in letzter Zeit verstärkt Bedenken, ob es nicht viel mehr so ist, dass wir nur noch in die Ferne sehen, ohne die Vorgänge im eigenen Haus zu bemerken.

Und damit meine ich wirklich das eigene Umfeld. Es ist viel bequemer, mit dem Finger auf andere zu zeigen, als sich an die eigene Nase zu fassen. Darüber, welche Pläne zum Beispiel zur Aushöhlung der Familie bestehen oder welche Macht die gesteuerten Medien auf unser Verhalten haben, ist auch an dieser Stelle viel geschrieben worden.

Das Internet ist angefüllt mit Denkanstößen verschiedener Aktivisten. Was hindert uns, die wir dies alles längst wissen, das eigene Handeln mal unter die Lupe zu nehmen.

Die vorgeführten allgemeinen Trends haben wir alle bewusst oder unbewusst Stück für Stück irgendwie mitgemacht und das Resultat ist ein kultureller Einheitsbrei. Wir kleiden uns relativ gleich, was einer allgemeinen Uniformierung schon sehr nahe kommt. Erschreckend finde ich bei einem Blick in die Geschäfte die vorherrschenden dunklen bzw. Schwarzfarbtöne – na, wenn das nicht auf Dauer seine Wirkung auf die Gemütslage hat. Wir hören und tanzen nach der gleichen Pfeife – pardon der gleichen Musik und dabei ist es egal ob wir Christen, Muslime oder sonst was sind.

display-296470_Das Fernsehen bestimmt was wir sehen und fühlen.

Eine allgemeine Gleichgültigkeit und Abgestumpftheit kommt nicht von ungefähr. Seit Jahren wird uns suggeriert, dass wir einen den ultimativen Kick brauchen, um dem Alltagstrott zu endfliehen. Besonders cool ist, wer einen Bungeesprung wagt, Hochhauswände herunter läuft, sich aus Flugzeugen stürzt oder zumindest die neueste Achterbahn mit vierfachem Looping ausprobiert. Die Fahrt zur Ostsee reicht nicht mehr – es sollte schon die Weltreise sein bzw. ein Ziel ganz weit weg. Wundern wir uns da wirklich, dass bei Jugendlichen eine Mega – Super – Party nur gilt, wenn die Unmengen Freibier mit musikalischer Dauerbedröhnung zum Komasaufen führen?

Maßlosigkeit aller Orten – und ich denke, es wird höchste Zeit, wieder Maßstäbe zu setzen.

Die derzeitige Krise betrifft  nicht nur die Finanzmärkte, sondern genauso die Moral und Werte des Miteinanders. Zukunftsängste kommen nicht von ungefähr und sind weit verbreitet. Schlimm wird es, wenn daraus auch die Angst vor selbstständigem Denken und Handeln erwächst.

Gerade hat uns die Hochwassernot gezeigt, dass gegenseitige Hilfe nach wie vor funktioniert. Dank der modernen Kommunikationsmöglichkeiten kamen freiwillige Helfer von weit her – das haben wir schon beim Hochwasser der Elbe 2013 erfahren dürfen. Es wurden Kräfte und Ideen mobilisiert, die durchaus hoffen lassen.

Die großen Probleme dieser Welt werden wir nicht lösen, indem wir unsere gesamte Aufmerksamkeit darauf richten und derweil gar nicht bemerken, dass die eigene Basis des Lebens zerbröselt. Oder sind wir schon soweit mit den allgemeinen Trends gegangen, dass wir gar keine Defizite bemerken?

Gefangen im Netz moderer Medien

Gefangen im Netz moderer Medien

Ich denke, dass vielen die aktuellen Problematiken durchaus bewusst sind. Es gilt nun, endlich aus den alltäglichen Fahrwassern heraus zu kommen. Das fängt schon mit dem ersten frühen Blick aufs Handy bzw. dem Einschalten des Computers an. Wir haben uns in einen Verhaltenszwang gebracht, der uns absolut dominiert – und das alles frei selbst gewählt. Scheinbar sind wir mit der Welt und „Freunden“ ständig verbunden – hier schnell eine SMS, da ein Mail und nicht zu vergessen der „Segen“ von WhatsApp. Die vielen Kontaktmöglichkeiten und die große Flexibilität haben wirkliches und persönliches miteinander reden sehr schwer gemacht. Ständig online – die Freiheit nehm ich mir – und sind wir dann wieder Zuhause, fehlen uns oft die Worte zum Partner oder zum Kind. Man ist dann auch echt platt, denn alles raubt Energie.

Einfach mal ausschalten und nicht erreichbar sein. Das ist so leicht und doch so schwer.

Oder ist dieses Verhalten inzwischen doch eine Flucht vor der eigenen Verantwortung? Brecht bezeichnet die Familie als die kleinste Zelle der Gesellschaft. Menschliches Zusammenleben, das Führen einer Ehe bzw. Lebensgemeinschaft oder die gar die Begleitung von Kindern sind nicht nur Freude.

Ich kann es gerne auch Bemühung und teilweise Anstrengung nennen, die das eigene Entwickeln und Wachsen ermöglicht. Und nebenbei gesagt – in keinem anderen Lebensbereich bekommt man für „Investitionen“ mehr zurück.  

Das Schulsystem zu kritisieren ist richtig und schon mehrfach Thema gewesen – aber allzu oft scheint es mir, dass die Verantwortung für die eigenen Kinder abgegeben wird. Nun macht mal – auch Lehrer sind ja schließlich Dienstleister – genau wie Ausbilder und Lehrmeister. Wissen wir zum Beispiel eigentlich, was unsere Kinder beschäftigt und wie sie ihre Zeit einteilen? Miteinander reden ist da sehr hilfreich. Nehmen sie sich die Zeit – es ist meist alles eine Frage der selbst gesetzten Prioritäten.

Ein gewisser Alltagsablauf sollte als Gerüst gesehen werden, das einen „Halt“ im Leben gibt. Ich meine nicht die stumpfsinnig erscheinenden Abläufe, die der tägliche Zeitplan so vorgibt. Ich bin davon überzeugt, dass das eigene Verhalten und Vorleben nicht nur eine Wirkung auf die eigenen Kinder hat. Ein gefühlvolles Familienleben, Höflichkeit und Rücksicht anderen gegenüber und die allgemeine Wortwahl tun ihre Wirkung. Auch fängt es bei scheinbaren Kleinigkeiten an, wie zum Beispiel die Nichtverwendung von Plastiktüten. Haben sie auch schon die teurere Milch gekauft oder handeln wir so, wie es uns die Werbung lehrt – unterm Strich zähl nur ich?

Gleiches gilt für Fleisch und Eier – lieber weniger und dafür in besserer Qualität.  Man kann natürlich auch die Grillsaison in Hülle und Fülle zelebrieren – Hauptsache wir unterschreiben die Petition gegen Massentierhaltung. Welches Auto mit welchem Spritverbrauch Sie kaufen, ob es nun die Designerklamotten mit dem passenden Schmuck sein müssen …..das steht Ihnen alles frei zu entscheiden – und wird die Maßstäbe für Ihre Kinder setzen.

Sinn und Ziele im Leben werden vom Elternhaus stark geprägt. Wir brauchen mehr Vorbilder als Vorschriften.

Die ganz „großen“ Themen werden an dieser Stelle sicher auch wieder besprochen werden.

Doch scheint mir, dass die ständige Verbreitung von Schreckensszenarien im Internet manchmal nur der eigenen Profilierung dient. Und dabei erleben wir die gleiche Verwendung von Angstmacherei, die offiziell auch betrieben wird. Es ist an der Zeit, dass Initiativen und Erfolge benannt werden. Es gibt sie! Darüber sollte viel mehr berichtet werden.

Ich möchte an dieser Stelle mal nicht die Medien verteufeln. Ob Sie nun dem Hype der Fußball – EM erliegen oder nicht. Jeder hat die Möglichkeit die Aus-Taste am Fernseher zu bedienen. Wenn Sie Spaß am Fußballgeschehen haben – dann genießen Sie ihn.

Auf jeden Fall sollten aus allgemeiner Stimmung endlich Stimmen und Handlungen erwachsen – und die fangen bei Kleinigkeiten an.

 

Ich wünsche eine gute Sommerzeit

Christiane Clauss-Ude

 

Klardenker 08.03.2016 Lebenszeichen

Hallo Klardenker,

aufgrund einiger besorgter Nachfragen, warum sich auf der Seite nichs mehr tut, warum es auch keine Klardenker seit über einem halben Jahr mehr gibt, auch keine Seminare und Vorträge etc., möchte ich in eigener Sache kurz darauf eingehen. Im Frühsommer des letzten Jahres bastelte ich mir einen Tumor an den Hals, der sich nach einer im November gemachten schulmedizinischen Diagnose als ein bösartiges Plattenepithelkarzinom herausstellte. Das Wachstum war im Halsraum dergestalt, dass ich nach dem vorletzten Seminar am 28.08.15 (das letzte gestaltete Bernhard Klapdor allein) am darauffolgenden Tag meine Stimme komplett verlor und zwar bis heute. Obwohl ich schon viel wusste, versuchte ich im Kampf gegen etwas doch eine ganze Menge. Ich war sogar bei John of God in Brasilien. Also von Schulmedizin über Homöopathie bis Geistheilung alles dabei. Nichts half. Anfang Dezember sagten mir Ärzte, dass, wenn ich mich nicht umgehend operieren lasse, die Chancen so stehen, den Januar nicht mehr zu erleben. Habe ich nicht. Die Diagnose war aus heutiger Sicht gut, schuf sie doch erst die Verbindlichkeit, sich wirklich der Signalfunktion des Stimmverlustes und des Tumors zu zuwenden und sich darüber klarzuwerden. Das CT Bild sah auch nicht berauschend aus, verteilte sich der Tumor bereits im gesamten Halsbereich und drohte mir Versorgungsleitungen Hals-Kopf abzudrücken. Ich entschied mich in dieser Situation für Simplonik (die Einfachheit) bei Uli Mohr, der hier auch schon zu Wort kam und eine gleichnamige Stiftung ähnlich wie Novertis bei uns gründete. Ihm habe ich es zu verdanken, an meine negativen Grundannahmen (Glaubenssätze) gekommen zu sein, die die Auslöser des Tumors sind. Wie gesagt, ist ja selbstgemacht, also kann nur ich ihn wieder loswerden. Kein Globuli, kein Chemo, Bestrahlung, einfach nichts, außer die Kraft des eigenen Geistes plus die Hilfe von Uli, der mich dabei „nur“ auf das richtige Gleis stellte und Mineralien. Und nichts Glauben, einfach Wissen und Naturwissenschaft einfach und konkret umgesetzt. Darum ging es. Dazu war ich im Dezember und Januar bei ihm in Faldone Nähe Gardasee. IST Klärung und IST Begleitung heißt das bei ihm. Kann man auf seiner Seite, die in der Linkliste auch ist, weiter verfolgen, wer sich dafür interessiert. Überleben in den Bergen, keine Kontakte, kein Internet, keine Mails, keine Gespräche, außer mit Uli – ansonsten nichts. Deswegen war auch nichts von mir zu hören. Das wollte ich hier zur Erklärung an die Leser des Klardenkers einfach einmal einstellen.

Nun – wir schreiben Anfang März, ich lebe, seit Anfang Februar bin ich wieder Zuhause und es geht langsam aufwärts. Pläne und Termine, wie es hier weitergeht, mache ich nicht mehr, denn sie sind kontroproduktiv in Bezug auf die Heilung und das gilt nicht nur für dieses Thema. Es ist ein Identifizierungsmerkmal von Sklavenmenschen und Personen. Ich denke aber vorsichtig, dass ab Mai wieder mit mir selbst zu rechnen ist. Und wenn nicht, dann eben später. Bis dahin erledigen ja alle Arbeiten in unserem Netzwerk meine beiden Partner Bernhard Klapdor und Sven deWeert, bei denen ich mich auch auf diesem Wege einmal sehr herzlich bedanken möchte. Mein weiterer Fortschritt in der Heilung hängt davon ab, wie ich einen gefühlsmäßigen Zugang zu meinen negativen Grundannahmen bekomme, die die Auslöser der Signalfunktionen waren, die wir langläufig dann als Krankheiten bezeichnen. Dabei stehe ich als Kopflastiger gleichzeitig auf Gas und Bremse. Wissen tue ich längst alles. Aber es nutzt mir nichts – garnichts. Denn Leben ist Fühlen – ausschließlich Fühlen. Das lerne ich gerade und das mit 57 Jahren. Besser jetzt, als nie. Wenn ich dann Zeit und Muße habe, wird es dazu sicher auch Artikel von mir geben, denn als ich 2 Monate nur mit mir war, da lernte ich mich wirklich kennen. Auch eine Premiere für mich. Wer bin ich wirklich? Was mache ich hier? Was ist meine Bestimmung? Warum habe ich das und was will es mir zeigen? Interessante Erkenntnisse übrigens. Ein herzliches Danke auch hier gerade an Uli Mohr und auch an Irene Bühler und Hubert Hüssner. Zusammengedampft nutze ich schon einmal hier diesen Klardenker, um dem Leser ein paar wertvolle Gedankenanstöße (mehr nicht) zu geben.

Wenn ich jetzt hin und wieder Nachrichten lese, stelle ich fest, es hat sich nichts verändert und ich werde zukünftig ganz genau überlegen, was ich überhaupt noch an mich heranlasse. Jede Information, vor allem negative, bevor ich mich weiter mit ihr beschäftige, prüfe ich, ob und inwieweit sie für mein Leben jetzt wichtig sind. Dem Krebs war es übrigens egal, welche Staatsangehörigkeit er dabei hat. Das Thema ist für echte Menschen unrelevant. Es gibt nur wenige bis gar keine Menschen auf diesem Planeten, die das wirklich leben können. Das Thema Mensch – Person ist in erster Linie kein rechtliches, sondern ein psychisches. Es ist aber das zentrale Thema schlechthin. Wir haben uns selbst als Personen definiert und leben dies teilweise unbewusst sogar sehr exzessiv, unabhängig davon, was wir so verlauten lassen. Ich denke, dass juristisch meine Erklärung zum Thema Mensch – Person vom letzten Sommer nicht schlecht war. Nun kann ich die mir selbst Einrahmen und als Zieldefinition für mich schon einmal hoch aufhängen. Das Wichtigste, was ich am eigenen Leib lernen durfte, war: die Steuerung von Menschen in diesem System funktioniert in erster Linie eben nicht über Geld oder über Rechtssysteme, sondern ist eine über Jahrhunderte und Generationen von klugen Psychopathen geschickt aufgebaute psychische Steuerung, die mittlerweile dermaßen perfekt funktioniert, dass sie aus uns selbst heraus generiert wird. Die müssen weiter nur noch ein paar Punkte antriggern. Das reicht. Den Rest erledigen wir selbst, in uns und mit uns. Ich hätte nie gedacht, wie tief ich selbst psychisch noch als Person in und mit dem System verstrickt bin und das sind die meisten, um nicht zu sagen, fast alle. Ein Grund übrigens für die Signalfunktion bei mir. Es sind aber alles Serviceeinrichtungen von denen, (Vatican & Co.) die uns helfen, weiter zu wachsen. Insofern ist immer alles richtig und gut oder anders gesprochen, diese Kategorien kennt die Natur eigentlich nicht. Hier gibt es nur Plus und Minus ohne Bewertung. Ich habe mir also Kraft meines Geistes einen Tumor an die Backe gezaubert, den ich gerade dabei bin, mit der gleichen Kraft, also mit mentalen und emotionalen Fähigkeiten, wieder abzubauen. Da dies zusehens gelingt, hat sich für mich eine philosophische Frage nach dem Primat von Geist/Bewusstsein oder Materie gerade beantwortet. Hier bin ich also nicht mehr im Glauben, sondern im Wissen. Das kann man übrigens nicht bezahlen.

Und dass ich wider besseren Wissens vorher alles andere probiert habe, zeigt nur an, wovon wir wirklich gesteuert werden. Es ist nicht das, was wir wissen, sondern das, was wir Fühlen und das ist wiederum abhängig, von welchen negativen Glaubenssätzen oder Grundannahmen wir gesteuert werden. Wer nur, hat die wann und mit welcher Absicht gesetzt? Spannende Frage. Es ist aber auch nicht gut oder böse, sondern einfach nur der Motor unserer Entwicklung. Dies zu Erkennen, habe ich mir ein Thema ausgesucht, wo es gleich um alles ging, jedenfalls für mich – um mein Leben. Wenn ich mich offen und ehrlichen Herzens mit der mir üblichen Art des Humors darüber lustig machen kann, dann weiß ich, dass ich über den Berg bin. Ich glaube, dass es nicht mehr all zu fern ist und es gibt auch hier knallhart erkannte Gründe, warum ich gerade meine Stimme verloren habe. Halte die Klappe und einfach den Ball flacher. So nutze ich nur wegen verstärkter Nachfragen diese Möglichkeit des Klardenkers, über die Umstände der Funkstille meinerseits zu informieren. Keine Angst, ich bin nicht weg, mir geht es übrigens körperlich mittlerweile so gut, dass ich mich nicht mehr daran erinnern kann, wann das je so war. Ein Programmpunkt von Uli´s asketischen Programm habe ich mit nach Hause genommen. Ich habe regelrecht Vergnügen, morgens nach dem Aufstehen in die Spree zu springen. Dazu musste ich schon 2 Mal vorher das Eis durchstoßen. Dann fühle ich, dass ich lebe. Das Ganze auch noch 20 Kilo leichter. So – nun widme ich mich weiter meiner Genesung. Alles Liebe und bis bald weiter in diesem Theater, auf dieser Seite und unseren Seminaren.

Herzlichst Andreas Clauss

 

Klardenker 29.08.2015

Hallo Klardenker,

der heutige Klardenker wird auch von Bernhard bestritten, da ich mir ein paar Tage Urlaub gönne und in dieser Zeit wenig bis keine Nachrichten lese, Mails nur überfliege. Also viel Vergnügen an Bernhards Zeilen:

 

Verehrte Leserschaft,

… nachdem wir Alles wissen … … glauben wir immer noch …

Unlängst war noch in aller Munde, wie sehr die Sanktionen auf Rußland Deutschlands Wirtschaft einem Bumerang gleich ins Gebälk schlugen. Der Tenor der Politik und seiner dauergeplagten, bezahlten ehrenamtlichen Helfer gegenüber dem Migrationsskeptischen ist umgeschlagen im Affront Stadium, dem ganz schnell der Haß folgen wird. Der Haß auf das „eigene“ Staatsvolk. Da ja unerkannt bleibt, wer mit „man“ oder „wir in Deutschland“ gemeint ist.

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Klardenker 10.08.2015 Menschen – Geschichte und Geschichten

Hallo Klardenker,

wenn ich mich im Internet so umschaue, ist es erstaunlich, die Entwicklung vieler Aktivisten auf dem Rechtsgebiet zu beobachten. Die meisten streben irgendwie auf den wirklich zentralen Punkt hin und das ist eben die Entzauberung juristischer Definitionen von Mensch-Person, Wahrheit und Wirklichkeit, Reales und Fiktion, Eigentum und Besitz. Nun ist nur noch zu klären, welchen konkreten Weg ein jeder für sich passend findet, damit umzugehen. Genau das ist Souveränität und das Zurückholen von Verantwortung. Es freut mich, wenn sich dieses Lernen und daran Reiben in den Blogs widerspiegelt. Es tut sich also etwas. Der heutige Klardenker kommt von Bernhard und hat  (völlig unerwartet – grins) das Thema Geschichte und ist durch aufgezeigte Parallelen gleichzeitig so aktuell, wie selten. Aber lesen Sie selbst.

KD 20150810

Ich nutze die Möglichkeit nicht nur, um auf unsere eigenen Veranstaltungen hinzuweisen. Es gibt auch empfehlenswerte, die sogar unserem Stiftungsnetzwerk entspringen, was aber kein Kriterium ist, sondern vielmehr, weil die Akteure auf Ihren Gebieten etwas Bedeutendes und in der Nutzung für Ihr  eigenes Leben Sinnvolles und Fruchtbares zu sagen haben. Vielleicht reflekiere ich das momentan besonders, weil ich mich gerade diesen Themen widme. Ich meine damit insbesondere Uli Mohr , mit dem ich mich, was unsere jeweiligen Schwerpunkte der Arbeit betrifft, nicht nur gern austausche, sondern weil jedes Gespräch eine ungemeine Bereicherung ist und jeden, so denke ich, in seiner Entwicklung weiterbringen kann.

Ein Vorgeschmack bieten diese Interviews auf querdenken.tv.

 Gut und Böse – eine fiktive Welt mit fatalen Folgen

oder

Warum Ernährungslehren irren

Wer einen ganzen Tag in diese Richtung möchte, dem sei der 12.09.15 in Berlin ans Herz gelegt. Dabei geht es immer um Einfachheit, eine tiefe Sehnsucht in einer kompliziert gemachten Welt. Diese Sehnsucht und dieses Anliegen an Einfachheit und Klarheit, teile ich gern, was auch immer Ziel unserer Veranstaltungen ist. So passt auch der Titel  der Konferenz „Lebensenergie“ ohne jede Absprache zum Kontext des Klardenkers von Bernhard. Darum geht es immer. Und der entscheidende Punkt, an diese, unsere Lebensenergie zu kommen, ist über die Erzeugung von Angst. Die Erde ist ein Angstplanet. Das ist das zentrale Thema und keiner ist wirklich frei davon und am wenigsten die, die am lautesten schreien, sie wären es. Überwinden wir diese und zwar jeder für sich, dann ist es vorbei mit der NWO. Unser Thema hier ist nur ein ganz kleiner Teilaspekt.

Lebensenergiekonferenz

 

Klardenker 13.07.2015 Thema Mensch und Person – Sein und Schein

Hallo Klardenker,

in einer meiner Folien zum Thema Rechtsfähigkeit – Staatsangehörigkeit ist eine, die wartet mit einem Wortspiel auf.BRDigen

Nun – hier geht es darum, dass die BRD beerdigt werde und im zweiten Pictogramm der Euro und die EU. In den letzten Tagen wurden dazu wieder ein paar Sargnägel eingeschlagen. Übrigens bedingen BRD und EU einander. Das Ende des einen, folgt jeweils das Ende des anderen. Nur – die beerdigen sich selbst, dazu muss man selbst nicht viel tun. Zum Thema Griechenland empfehle ich, sich einmal den Redebeitrag von Gysi im Bundestag anzuhören. Nicht schlecht.

Er ist hier einmal eingefügt. Es ist eine gute Zusammenfassung der Ereignisse. Ich gehe darauf nicht noch weiter ein, die Meldungen, Kommentare und die Blogs unserer Linkliste sind voll davon. Ich schaue mir in Ruhe das an, wovon wir schon über Jahre reden.

Abschließend möchte ich mich noch einmal unserem hier so oft besprochenen Thema Recht widmen und damit  für mich dieses Kapitel beerdigen. Insofern passt der Gysi, hatte er in einer Replik auf einen Vortrag von mir zum Thema Recht und Staatsangehörigkeit doch angemerkt, dass wir uns nicht so sehr um das Thema Recht kümmern sollten (Das sagt ein Jurist!!!), denn das Problem NWO wird ökonomisch entschieden. Was den zweiten Teil betrifft, hat er meiner Meinung nach Recht, nur erfolgte diese ökonomische Umverteilung teils über juristische Spitzfindigkeiten und Täuschungen. Hier gibt es den echten Handlungsbedarf von unserer Seite, wobei der Schwerpunkt ökonomischer Natur sein sollte.

Wenn man sich über Jahre damit beschäftigt und in die Materie eintaucht, läuft man Gefahr, sich dabei wie ein Eichhörnchen im Geäst der Bäume zu verirren, wo viele vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen. Folgt man aber der Dicke des Astes, erreicht man irgendwann den Hauptstamm. Dann hat man zwar einen Brocken vor sich, aber muss sich logisch nur noch mit einer einzigen Sache befassen. Zum Schluss sollte es wieder ganz klar und einfach sein. Das Thema Staatsangehörigkeit ist dann für Menschen nicht mehr wichtig. Das Thema Rechtsfähigkeit wandelt sich dahin, dass es für den Menschen, verwurzelt im Naturrecht, darum geht, für sein Tun die volle Verantwortung zu übernehmen, dann lebt er dort auch in voller Freiheit.. Er braucht damit weder eine Rechtsfähigkeit und sollte somit niemals Rechtssubjekt sein. Erst mit dem Erwerb der Rechtsfähigkeit entfaltet das Sytem seine volle fatale Wirkung und aus dem Menschen wird, bekennend und identifizierend mit seiner Person, das Rechtssubjekt, auf den nun Millionen Paragraphen niedersausen. Ich kann nicht sagen, ob es ein perfider Plan von Anfang an war oder ob die Menschheit sich einfach so entwickelt hat. Auf jeden Fall konnte es dahingehend genutzt werden, dass sich im Lichte von Recht und Ordnung, also rechtmäßig, dunkle aber clevere Gestalten an die Leistung und Energien anderer Menschen heran gemacht haben und sich nebenbei den Zugriff auf die natürlichen Ressoursen des Planeten verschafft haben. Das Privateigentum war geboren, abgeleitet aus dem Lateinischen – privare, was soviel bedeutet, wie abgesondert, beraubt, getrennt.

Freiheit bedeutet Verantwortung und Gerechtigkeit. Betreuung heißt Rechte und Pflichten. In Freiheit und Verantwortung brauche ich weder Rechtssubjekte noch Rechtsfähigkeiten etc. Die Begrifflichkeiten für das Sein und des Handelns lassen sich zusammenfassen in Ethik, Würde, Anstand und Sittlichkeit, wogegen wir in der Betreuung Moral, Normen, Regeln und Dressur finden. Erstes führt wiederum zu philosophischen Betrachtungen und zur Entfaltung von Menschen, Zweites zur Ideologie und Verwaltung derselben. In Freiheit finden wir in der Folge Information und Motivation,  woraus echtes Wissen und Bildung entsteht. Um Menschen aber in Betreuung und Versklavung zu halten, braucht es Desinformation und Manipulation, was wiederum zur Verwirrung und Hilflosigkeit führt. Das führt wiederum zu einem Abschieben von Verantwortung, die einhergeht, mit dem Verlust von Freiheit. Es schließt sich der Kreis, denn Betreute und Sklaven schreien selbst am Lautesten nach dem Richter. Der wiederum braucht Regeln (Gesetze), um Urteile zu fällen. Warum?  Die Betreuten wollen es so – ich will mein Recht, ich bin im Recht, die anderen sind schuld.

Am Ende dieser Gedankenkette steht das, worum es auf diesem Planeten wirklich geht:

In Freiheit und Verantwortung gedeihen Liebe, Dankbarkeit und Frieden.

Betreuung  (also Rechte und Pflichten), die in dieser Welt auch noch unterschiedlich verteilt sind, getreu dem Orwelschen Motto: „§ 1 Alle Tiere sind gleich. § 2 Es gibt aber Tiere, die sind gleicher als die anderen“, ziehen andere Auswirkungen nach sich. Denkt man Rechte und Pflichte konsequent zu Ende, sind sie der Nährboden für Angst, Hass und Krieg.

Das ist auch schon alles! Wir haben uns von uns selbst und das, was uns wirklich ausmacht, entfernt. Genau das bekommen wir auf allen Ebenen gerade vorgeführt. Glauben Sie mir bitte, dass ich genau weiß, wovon ich rede, denn ich werde hier auf einem anderen Gebiet, wo es um mich und mein höheres Selbst geht, gerade genauso vorgeführt.

Wenn sie sich umschauen, wissen sie wo die meisten von uns leben. So ist die Rechtspflege in diesem Land ein wohl noch größerer Umsatzbringer als Pharma und Rüstung.

Ich habe mich entschieden, entsprechend dieser eingedampften Erkenntnis für mich eine neue Willenserklärung zu formulieren, diese mache ich hiermit a) öffentlich und b) biete dies als Inspiration und Anregung zu eigenem Handeln, denn es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Vorher bitte ich, sich die gebrachten Begrifflichkeiten genau zu durchdenken, dann gibt es auch keine Fragen mehr. Viele Menschen wollen der Einfachheit halber nämlich nur Ihre Pflichten los werden, aber ihre Rechte behalten. Wo ist der Unterschied zu den Priveligierten? Die wollen auch einfach nur den status quo erhalten, also Ihre besonderen Rechte, besser Vorrechte.

Es ist ein ähnlicher Unterschied, wie der zwischen den beiden großen Anführern des Sklavenaufstandes in Rom 73-71 vor Christus, der Rom wirklich ins Wanken brachte. Spartacus wollte alle Menschen befreien, Crixus nur den Spieß umdrehen.  Neben der dadaufhin folgenden Aufsplittung der Kräfte der Sklavenarmee, war das eigentliche Verhängnis für Spartacus, dass sich ihm insgesamt so wenig Menschen anschlossen – nicht einmal die Mehrheit der Sklaven selbst. Er wollte sie befreien, aber sie sich nicht selbst. Damals wie heute, immer dasselbe. Er hätte über die Alpen zu den Germanen gehen sollen. Vielleicht hätte es etwas gebracht, denn heute sind diese auch nur noch ein Schatten ihrer selbst.  Es hätte zumindest sein Leben und das seiner Heerschar gerettet. So hing er neben seinen Mitstreitern auf der Via Apia am Kreuz (er schon tot angeschlagen), genauso wie die Kreuzigung ca. 100 Jahre später Jesus Christus widerfuhr. Fatalerweise betet ein großer Teil von Menschen den sterbenden Jesus am Kreuz an. Sie beten Leid an. Die Täter und ihre Nachfahren sind die Erfinder der römisch katholischen Kirche, die als Institution mit den Zielen eines Jesus Christus wenig bis nichts gemein hat. Sie sind auch die Erfinder des heute immer noch bestehenden Rechtssystems der sogenannten westlichen Welt. Die kennen und nutzen das Gesetz der Resonanz. So leiden wir, weil wir uns allzuoft von deren Energien einfangen lassen. Erinnere ich mich an meine Jugend, so war Spartacus, jedenfalls in der Beschreibung des gleichnamigen Romans von Howert Fast, eine meiner Lichtgestalten und so nebenbei ist der Roman eine der schönsten Liebesgeschichten, ähnlich Breaveheart. Erinnere ich mich heute, ist er es immer noch und wäre mit der Reife meines Alters von heute wahrscheinlich über die Alpen gegangen.

Ich gab also diese neue Willenserklärung mit folgenden sinngemäßen Worten in einem Anschreiben bei der Verwaltung (Ordnungsamt, Standesamt, Bürgeramt) ab. Die Erklärung selbst ist kürzer, einfacher, verständlicher, denn alles, was nicht einfach ist, taugt nichts. Ist man am Stamm oder an deren eigentlichem Punkt des Trickbetruges, der uns veranlasste, uns freiwillig in die Slaverei zu übergeben, dann sind es nicht Rechte und Pflichten, sondern das Gegenteil davon, da raus zu kommen, es sind nicht Staatsangehörigkeiten, sondern es ist das Spiel und der Unterschied von Mensch und Person, gipfelnd in der einfachen Frage: Bist Du die Person oder hast Du eine Person! Philosophisch: Bist Du der Körper oder benutzt Du ihn nur! Und wenn Du ihn nur benutzt, wer bist Du dann wirklich? Allein die Fragestellung: „Machen sie bitte Angaben zu Ihrer Person“ offenbart, dass Sie es selbst nicht sind. Fertig! Alles, aber auch alles andere, hängt da dran oder anders formuliert, der Trick hat stattgefunden, bevor es losgeht. So schrieb ich in der Verwaltung jetzt eher den Menschen und weniger die Person, den Beamten oder Juristen an:

In den vergangenen Jahren lernte ich immer mehr über unser Rechtssystem und deren Funktionsweise und bin an einem Punkt, mich damit nicht mehr beschäftigen zu wollen, denn wir sind auf diesem Planeten inkarniert, um Liebe und Freude zu geben und zu empfangen. So möchte ich mit dieser Willenserklärung einen Schlusspunkt setzen. Dabei orientiere ich mich streng an dem Juristischen Wörterbuch von Gerhard Köbler für Studium und Ausbildung in Ihrem System und für Ihre Verwaltung, da dieses mit erhellenden Begriffsdefinitionen aufwartet. So ist nun diese, meine Willenserklärung handschriftlich, als die mit Hand geschriebene menschliche Schrift im Gegensatz zu der mit einer Maschine geschriebenen oder gedruckten Schrift. Nach dem Köbler weist die Handschrift jedes Menschen „besondere Merkmale auf, weshalb sich auch anonym arbeitenden, Druckschrift verwendene Schmierer von jedermann oder zumindest von Schriftsachverständigen eindeutig erkennen lassen.“

Wir finden dort weiter die Definition des Menschen: „Der Mensch ist das mit Verstand und Sprachvermögen begabte Lebewesen von seiner Geburt bis zu seinem Tod.“

Erläuternd finden wir noch, dass er im Mittelpunk des von im gestalteten Rechts steht (also nicht Gott gegeben). Weiterhin hat er bestimmte grundlegende Rechte gegenüber dem Staat. Welche das sind, wird in der Definition nicht weiter ausgeführt, aber es ist ausdrücklich nur von Rechten und niemals von Pflichten die Rede, obwohl das die Kehrseite der Medaille wäre, genauso wie Verantwortung die Kehrseite der Medaille Freiheit ist. Mit dieser meiner Willenserklärung habe ich mich eindeutig und unumkehrbar für die 2. Medaille (Freiheit und Verantwortung) entschieden. In der juristischen Begriffsdefinition gibt es eine weitere für die Person/natürliche Person.

Allein diese Tatsache und die Unterschiedlichkeit der Definitionen deutet darauf hin, dass es einen Unterschied gibt und es sich in der Begrifflichkeit Mensch/Person keineswegs um ein Synonym handelt. „Die natürliche Person ist der Mensch, von der Vollendung seiner Geburt bis zu seinem Tod.“ „Person ist, wer Träger von Rechten und Pflichten sein kann.“ Hier steht ausdrücklich sein kann und nicht sein muss. Daran gekoppelt ist logisch das Rechtssubjekt und die Rechtsfähigkeit, die man als natürliche Person haben kann, aber nicht muss.

So finden wir auch im Grundgesetz Artikel 3 „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“ Vor dem Gesetz kommen die Würde (GG Artikel 1), die Sittlichkeit, der Anstand, die Gerechtigkeit, die Freiheit und die Verantwortung. Ich habe mich entschieden, in diesen Kategorien zu leben und diese bedürfen keine Rechtssubjekte und keiner Rechtsfähigkeit und keiner Registrierung. Ich nehme dies wörtlich, sie kommen vor dem Gesetz. Die natürliche Person bedarf also der Geburt eines Menschen. Geboren wurde der Mensch durch seine Mutter und gezeugt von seinem Vater. Die natürliche Person entsteht durch Beurkundung und ist nur in und mit dieser vorhanden. Diese wird registriert und diese kann (muss aber nicht!!!) Träger von Rechten und Pflichten sein.

Als Mensch bin ich der Begünstigte dieser Person und ich bin innerhalb Ihres System maximal der Nutzer dieser Person, aber ich bin nicht diese Person und ich kann es auch nicht sein, weil ich weder diese Person, noch die Urkunde dazu erschaffen, geschweige unterschrieben habe. Diese natürliche Person existiert nicht aus Fleisch und Blut sondern nur in und mit der Urkunde Nr.: XYZ des Standesamtes Stadt/Land/Dorf.

So unterliegt auch nach BGBEG § 10 der Name einer Person, dem Recht des Staates, dem diese Person angehört, was insofern logisch ist, als dass ich nichts beanspruche, was ich nicht erschaffen habe, also weder die Person, noch den Staat und seine Verwaltung. Folglich kann ich das, was ich als Mensch nicht erschaffen habe, auch nicht beenden. Gleichwohl kann ich aber auch nicht für das, was ich nicht selbst erschaffen habe, die Haftung übernehmen. Diese natürliche Person wurde auch von mir dem Menschen und Mann/Frau niemals bewusst verfügt oder erschaffen. Die Begriffe Mann und Frau werden übrigens juristisch nicht definiert. Deswegen bin ich in erster Linie Mann/Frau und verstehe mich als Menschen in seiner biologischen Definition als Homo sapiens sapiens. Ich stelle also fest, das ich als Mann/Frau die Voraussetzung und Ursache für die natürliche Person bin, aber nicht deren Urheber. Das sind Sie oder besser Ihre Verwaltung. Aus diesem Grund werde ich Ihnen alle Anforderungen, Rechnungen, vermeintliche Pflichten für diese Person, für die ich, der Mann/Frau und Mensch selbst nicht durch meine Handlungen (für die ich selbstverständlich die volle Verantwortung übernehme) die Ursache bin, an Sie und Ihre Behörde, als den Urheber und damit Treuhänder für die natürliche Person weiterleiten. Genau formuliert ist das dann in der Willenserklärung. Gleichwohl nutze ich in Teilbereichen des gesellschaftlichen Lebens diese natürliche Person, weil Sie innerhalb des Systems keine andere Möglichkeit geschaffen haben und ich Konflikte mit anderen Personen, die in oder für das System tätig sind, vermeiden will. Ich möchte Sie bitten, diese Anforderungen an die Person über die Konten, die Sie für diese Person angelegt haben, auszugleichen. Ich hoffe, Sie damit in der Buchhaltung Ihres Systems unterstützt zu haben und teile Ihnen gleich einmal meine Kontonummer des Rentenversicherungsträgers mit, das auf den Namen der Person lautet, also für mich aber nicht von mir eingerichtet wurde: XXXXXXXXXX. 

Nutzen Sie u.a. bitte dieses Konto, wenn es nicht noch andere, z.B. bei der Deutschen Bundesbank gibt. Ich werde dies ohne weitere große Anschreiben und in Bezug und mit Verweis auf diese Willenserklärung und diesen Begleitbrief mit allen kommenden Anforderungen genauso tun und bitte Sie weiterhin die durch Sie geschaffenen Konten für die Person zu nutzen.

Ansonsten lebe ich nach dem in der Willenserklärung formulierten, aber hier einmal nach dem im Volksmund anders ausgedrückten, Kant´schen Prinzip: „Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu.“ Will weiter heißen und seien Sie versichert: Für meine menschlichen Handlungen übernehme ich, nach wie vor, die volle Verantwortung.

Da die meisten Menschen nicht bereit sind, die volle Verantwortung für Ihr Tun zu übernehmen, ist das Konzept von Rechten und Pflichten für diese auch in Ordnung und von mir zu achten und Wert zu schätzen. Eine Gesellschaft wäre dann auf einem guten Wege, wenn diese Rechte und Pflichten gleichmäßig und gerecht auf alle verteilt wären. Das erkenne ich in der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft nicht.  (z. B. gibt es in der City of London für die dort ansässigen Personen (freeman, augenscheinlich gleich Menschen) weder eine Buch-, Bilanzierungs- noch Steuerpflicht, genauso wie für die tollen Bürokraten in Brüssel).

Über eine gute Bildung, Kunst und Kultur, über die Achtung echter menschlicher Werte und Traditionen, über eine gerechte, unbestechliche und effiziente Verwaltung war man aber in diesem unserem Kulturkreis schon einmal auf dem richtigen Weg in eine voluntaristische Gesellschaft. Ich wünsche Ihnen, dass es Ihrer Verwaltung in naher Zeit gelingen möge, an diesen Traditionen anknüpfen zu können. Hier stehe ich gerne für eine Zusammenarbeit zur Verfügung. Solange dies nicht für mich erkennbar ist, bringe ich mich über Stiftungen in das Prinzip einer echten Solidargemeinschaft ein, solange bis das Prinzip der Freiheit und Verantwortung von allen Menschen gelebt wird. Ich wünsche uns allen, dass es in diesem Bestreben gelingen möge, den Frieden zu erhalten und in Demut und Dankbarkeit an einer weiteren Bewusstwerdung von uns selbst und anderen Menschen und an der Erhaltung und Stärkung der natürlichen Ressourcen zu arbeiten.

Ich hoffe Ihnen mit diesen Erläuterungen und Hilfen zur Vorgehensweise geholfen zu haben. Ich bedanke mich im Voraus für Ihr Verständnis und Ihre Bemühungen und baue darauf, dass auch Ihre Behörde den Menschen in den Mittelpunkt des von ihm gestalteten Rechts stellt, woraus sich eben nach Ihren eigenen Begriffsdefinitionen nur Rechte gegenüber dem Staat oder einer Verwaltung ergeben, aber keine Pflichten, es sein denn, durch das Verhalten und die Taten des Menschen kam irgendein anderer Mensch körperlich oder materiell zu Schaden. Alle anderen Dinge und Anforderungen gleichen Sie bitte innerhalb Ihres Systems, mit den Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln und Konten aus. Ich wünsche Ihnen in Ihrer Arbeit Erfüllung und alles Gute, Glück und Gesundheit.

Willenserklärung Andreas Clauss Mensch-Person 01.07.2015

So – das war es für mich, mehr aus dem Herzen als aus dem Verstand geschrieben.  So werde ich meine Angelegenheiten mit dem System regeln. Dort hat man, sich in Ihren eigenen Begrifflichkeiten bewegend, Menschen zu beschützen und ist für Personen zuständig. Dummerweise ist aber die Verwaltung (Staat) selbst über die Entstehung der Person der Treuhänder derselben. Um an unsere Energie zu kommen, laufen alle Tricks darauf hinaus, uns diese Treuhandschaft über die Person überzubügeln, denn der Treuhänder ist nach Spielregeln des Handelsrechtes derjenige, der zahlt. Das ist alles. Genau das sollten wir verhindern und zurückweisen. Haben Sie das für sich entdeckt, sollten Sie sich dazu erklären. Dies ist meine Empfehlung. Für so etwas suchen Sie natürlich vergeblich nach Antragsformularen in der Verwaltung. Das wäre jetzt naiv gedacht.

Übrigens im Umgang: immer liebevoll, verständlich und unterstützend nach Lösungen suchend. Wie dortige Vertreter damit umgehen werden, weiß ich nicht. Kann ich auch schwer beeinflussen, weil es deren Angelegenheit ist. Es ist auch weiter Unfug und vertane Zeit sich mit Rechtstexten, Kommentaren und Klarstellungen zu befassen und auf  Textbausteine zu antworten, die Birnen beschreiben, obwohl man Äpfel anfragte. Ich werde mich darum nicht mehr kümmern, lediglich an meiner Feinjustierung arbeiten.

Genauso sind es auch Ihre Herausforderungen und Ihre Reaktionen, die Sie damit auslösen, sollten Sie Bausteine oder Anregungen daraus für sich verwenden, denn es ist genau die Freiheit, die sie haben, aber dann auch Ihre Verantwortung. Ich denke aber, das es zum Schluss einfach und verständlich war und damit der klarste Klardenker. Sollten Sie es dennoch nicht verstanden haben, lassen Sie es lieber und unternehmen in diese Richtung erst etwas, wenn Sie es voll verstanden haben. Einfachheit braucht Zeit, denn der Weg vom Geäst zum Stamm ist weiter, als nur von einem Ast zum anderen zu hüpfen.

Nicht nur das! Überlege genau, ob DU lieber in Freiheit und Verantwortung oder ob SIE nicht doch lieber in Rechten und Pflichten leben wollen. Ich denke, viele würden ihrem Gefühl folgend, erstes wählen, aber in Wirklichkeit zweites meinen. Noch genauer würden wahrscheinlich viele am liebsten Freiheit und Rechte beanspruchen und Verantwortung und Pflichen irgendwelchen imaginären Anderen überlassen wollen. Das bitte ich wirklich ernsthaft zu prüfen.

Wie tief doch Konditionierungen liegen, siehst DU an diesem Text, denn das „DU“ ist die Ansprache an Menschen, das „SIE“ geht an die Person.

Wie wollen SIE / willst DU angesprochen werden? Kommt noch besser: Wie genau wollen SIE, willst DU, von WEM angesprochen werden? Spannende Frage, denke ich.

Ja ja, alles ist eins und das ist auch noch ein Stück Weg von der bloßen Erkenntnis im Kopf und der echten Realisierung im Herzen. Ich arbeite wieder daran, hat doch neulich ein Sprichwort bei mir Resonanz gefunden: „Wenn Du zu lange in einen Abgrund schaust, dann schaut irgendwann der Abgrund aus Dir.“

Dies hier ist meine menschliche Wahrheit und nicht persönliche Meinung. Das reicht mir auch, solange, bis ich neue Erkenntnisse habe oder mir dies hier einfach widerlegt wird. Der Text ist eigentlich zu lang, wie ich gerade bemerke, aber so ist es, wenn es mehr aus dem Herzen kommt. Sollte wohl nicht kürzer sein.

Vielen Dank an alle Leser, Kommentatoren, die, Ihren eigenen Weg suchend, unseren bis hier und heute mit Geduld und Interesse begleitet haben. Viel Erfolg bei der eigenen Umsetzung des hier Beschriebenen, wenn es denn anspricht.

Bei der Gelegenheit gibt es wieder einen Hinweis auf unsere nächste Veranstaltung:

Einladung Tagesseminar Bad Nauheim

 

Klardenker 10.06.2015 Hist. Rückblick

Hallo Klardenker,

hat doch glatt mein Partner und Coreferent auf unseren Tagesseminaren Bernhard Klapdor (nächster 18.06.) ohne große Absprache auch noch eine Artikel beizusteuern gehabt. Was für ein Wunder? Es ist wieder ein kleiner historischer Rückblick in eine nicht all zu weite Vergangenheit und es lohnt sich hier einige Dinge zu rekapitulieren. Natürlich sein Lieblingsthema. Also auch hier viele neue Erkenntnisse beim Lesen.

KD20150609

 

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Andreas Clauss

 

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