Gemeinnützige Treuhandstiftung für ganzheitliches und autarkes Leben

Novertis-Stiftung

Kultur und Heimat

Hallo Klardenker,

in den letzten Monaten und Jahren habe ich die große Lektion des Loslassens gelernt. Kinder werden erwachsen und selbstständig, geliebte Menschen gehen, Besitz an irdischen Dingen kann eher fesseln, denn beflügeln. Geben ist seliger, denn Nehmen……. Alles Erkenntnisse, die jeder im Laufe seines Lebens erfahren bzw. für sich vereinnahmen kann.

Vermehrt höre ich die Anmerkung , man solle auch aufhören, zu bewerten. Lassen wir mal die Äußerungen weg, die manchen nur so aus dem Mund purzeln, Hauptsache dass etwas gesagt wird. Davon sind wir heute umzingelt. Eine eigene Meinung zu finden, die vor der Bekanntgabe mit eigenen Maßstäben abgeglichen wurde und die Ausdruck der eigenen Persönlichkeit ist, halte ich für absolut wertvoll. Vielmehr sehe ich immer mehr die Gefahr, dass wir auf Wertungsleere und Schweigen getrimmt werden und schon sind.

Wir leben in Zeiten größter Veränderungen im Innern und Außen. Die Klappe halten und neues Denunziantentum haben Konjunktur. Das hätte ich in so „kurzer Zeit“ nach dem Ende der DDR nicht erwartet. In den „neuen“ Bundesländern hat man noch nicht alles ganz vergessen und gewiss gibt es auch deshalb vor allem dort Proteste.

Von offizieller Seite wird ja immer heftiger ein Geschichtsbewusstsein gefordert – denn keiner solle je die Meinung mancher Großeltern akzeptieren, sie hätten von nichts gewusst. Nun, davon kann heute nun wirklich keine Rede mehr sein.

Wir wissen aktuell viel über die Vorgänge im eigenen Lande und auf dieser Welt. Dank des Inter-Netzes, in dem wir alle verstrickt sind und der offiziellen Medien können wir uns nicht als blind und taub heraus reden.

Die vielen Brennpunkte auf der Erde möchte ich jetzt hier gar nicht alle aufzählen. Die Kriegstreiberei, die wir derzeit erleben und die unverhohlene Aggression gegen Russland kann einem nur Angst und Bange machen. Seit Wochen sind wir Zuschauer des Agententhrillers um einen russischen Doppelagenten namens Skripal und dessen Tochter Yulia, die angeblich mit einem Gift namens Novichok, das angeblich nur aus Russland kommen kann, fast umgebracht worden sind. Tag für Tag kommen nun Fakten heraus, die die Behauptungen ins Wanken bringen bzw. die einem zu denken geben sollten.

panzer-180406212344Wussten Sie, dass die NATO verlangt, die EU müsse alle Straßen, Brücken und Schienen daraufhin überprüfen, ob sie panzertauglich sind. Besonders schwere und überdimensionierte Militärfahrzeuge könnten nämlich nicht überall passieren. Ich empfehle dazu den Artikel „Es rasseln die Ketten“ von Niki Vogt, den Sie bei „Die Unbestechlichen“ nachlesen können.

Abgestumpft sind wir! Durch das Übermaß an Informationen und Bildern erleiden wir einen emotionalen Niedergang und die Folge ist eine tiefe Gleichgültigkeit. Inzwischen stecken wir in einer Veränderung des Lebensgefühls, die bei den meisten angekommen ist. Und trotzdem reagieren wir nicht, wenn uns eingeredet wird, dass das Wort Heimat nicht mehr zeitgemäß sei oder, wenn im Ernst, die Diskussion initiiert werden soll, ob es richtig sei, dass man in der Nationalhymne vom Vaterland spricht…… Unsere Kultur, die über Generationen gestaltet wurde, wird nicht nur auf vielen Gebieten ignoriert, sondern negiert und zerstört. Ich spreche nicht von lebendigem Wandel, der eine Notwendigkeit und Erweiterung sein kann. Der Begriff Kultur ist so vielfältig wie das Leben. Die einfachste Definition verweist auf alles, was der Mensch selbst gestaltend in seiner ihn umgebenden Natur hervorbringt. Gesellschaftlich betrachtet gehört dazu auch ein System von Regeln und Gewohnheiten, die das Zusammenleben und Verhalten der Menschen prägen. Sprache, Musik, Religion, Moral, Recht, Wissenschaft, Wirtschaft, Landwirtschaft…. bestimmen die Art und Erscheinung einer Gruppe in einem eigenen Kulturkreis. Die Kultur eines Volkes ist die Auffassung des Selbstverständnisses und des Zusammengehörigkeitsgefühls. Und dieses gilt es zu bewahren und zu hüten.

schuld-180406220413Die Äußerung von Schuldzuweisungen für aktuell sich vollziehende Entwicklungen ist eine leichte Übung. Da kann ich mich gerne in den großen Reigen der Kritiker einreihen – doch damit allein wird sich nichts ändern. Nur, wenn Missstände bekannt werden, ins Bewusstsein gerückt werden – vor allem bei den Verantwortlichen, die an Schalthebeln sitzen, kann eine Regulierung und Verbesserung eingefordert werden. Und das sollte möglichst sachlich geschehen und auf die Praxis bezogen sein. Jeder kennt sein eigenes Arbeits- und Lebensgebiet und von dort zu berichten, ist authentisch. Wiederholungen von Stammtischgesprächen und Klatschtiraden sind eher kontraproduktiv. Sie sind auch überhaupt nicht nötig – es gibt genug eigene Erfahrungen.

Seit ein paar Tagen stehen vor dem Berliner Roten Rathaus eine größere Gruppe an Feuerwehrleuten. Sie nutzen ihre Freizeit, um mit einer Mahnwache unter dem Titel „Berlin brennt“, auf die haltlosen Zustände in ihrem Berufsstand hinzuweisen. Hinzu kommen Feuerwehrmänner aus verschiedenen Städten des Landes, die sich anschließen, Timo Sivert, Sprecher der Feuerwehrmänner aus Hamburg oder auch Mario Busch, der seinen Berufsstand in Lanzendorf vertritt und sagt:“Die Feuerwehr ist ausgebrannt.“ Schlechte Ausrüstung, veraltetes Gerät, Fahrzeuge, die zum Teil mit Oldtimerkennzeichen fahren, schlechte Bezahlung, Überstunden, hoher Krankenstand, kein Nachwuchs…….. Da fallen ihnen gleich auch noch andere Berufsstände ein? Stimmt. Zum Wochenende wollen sich Polizisten und medizinisches Personal anschließen. Vielleicht wird aus dieser Bewegung etwas großes.

Verzweiflung und Empörung nehmen zu. Empörung ist laut Duden eine von starken Emotionen begleitete Entrüstung als Reaktion auf Verstöße gegen moralische Konventionen.

Stellvertretend für viele Lehrer, die sich in Not sehen, möchte ich hier eine Vertreterin aus Wien zu Wort kommen lassen:

Das Freiburger Schulamt, beispielsweise, stellte schon früh fest, dass die Lehrer nicht mehr für die Sicherheit der Schüler garantieren könnten.

Dass wir gute Gastgeber sind, das haben wir im Laufe von Jahrhunderten bewiesen – und nicht erst zur Fußball WM.

Dass unser Land aus der Zuwanderung von Menschen fremder Regionen und mit neuer Kultur profitiert hat, das kann jeder feststellen, wenn er mal in der Geschichte nachliest. Den Nutzen erkannte auch der Alte Fritz, der die Handwerker ins Land einlud. Die Hugenotten haben Weber, Schmiede, Kulturschaffende und Kochvielfalt nach Berlin gebracht. Übrigens auch das Essbesteck, wie wir es heute benutzen.

Und mein Neukölln mit seinen bunten Ansichten und Geschäften möchte ich auf keinen Fall missen. Man kennt sich seit Jahren und inzwischen werden deutsche Kunden von den alteingesessenen Türken angesprochen, warum wir nicht unsere vorhandenen Gesetze nutzen, um dem Treiben zu begegnen.

Regeln des Zusammenlebens müssen eingehalten werden, um den Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit zu erhalten und den Schutz des Schwächeren gegen den Stärkeren zu gewährleisten. Zugewanderte müssen die Regeln des Gastgebers annehmen und natürlich dessen Sprache lernen. Vor allem aber muss radikaler Gewalt auf das Strengste Einhalt geboten werden. Prügeleien auf der Straße, aggressive Provokationen, Messerstechereien, Vergewaltigung in der Ehe….. gehören sofort geahndet.

Die Gesetze und Regeln dazu sind vorhanden. Die Durchsetzung stößt auf Schwierigkeiten. Auch auf dem Gebiet der Rechtsprechung herrscht der gleiche Mangel wie in fast allen sozialen Gebieten. Richterin Fleischer aus Berlin spricht von absolutem Personalmangel, von 60-Stunden-Arbeitswochen, von höchstem Krankenstand. Hinzu kommt, dass es inzwischen so viele Rechtsverstöße zu bearbeiten gibt, dass einfach zu wenig Gerichtsraum zur Verfügung stehen. Das Gericht in Berlin-Moabit wartet seit Jahren auf zwei zugesagte neue Säle – so beschreibt es Peter Schuster, Vorsitzender der Schwurgerichtssäle. Falsche Einsparungen haben auch hier zu schwerwiegenden Folgen geführt. Die Zeit der Abarbeitung, innerhalb der 4-Monatsfrist der U-Haft, kann oft nicht eingehalten werden, so dass die Häftlinge wieder auf freien Fuß gelassen werden müssen.

Erinnerung ans Recht-180406221618Zu diesen Themen passt das Buch:
Karl Albrecht Schachtschneider „Erinnerung ans Recht – Essays zur Politik unserer Tage

Ich wiederhole – Die Äußerung von Schuldzuweisungen für aktuell sich vollziehende Entwicklungen ist eine leichte Übung. Hinzu füge ich die Frage – Wie pflegen wir eigentlich im ganz Privaten unsere eigene Kultur?

Wir lassen viel zu viel Raum, den sich andere zu Nutze machen. Die Aussage von Luis Pasteur (1822-1895) „Der Erreger ist nichts – das Milieu ist alles“ kann man ja auch mal ganz anders anwenden. Je weniger wir unsere Umgangsformen pflegen, das Familienzusammengehörigkeitsgefühl stärken, Bildung fördern, respektvoll miteinander umgehen, die eigenen Glaubensrichtungen leben, je mehr entstehen Freiräume, die ganz schnell fremd besetzt werden. Missstände sollten wir in den kommunalen Ebenen benennen und hartnäckig bleiben. Waren sie schon mal bei den Versammlungen und Bürgeranhörungen im eigenen Rathaus? Die Arbeit beginnt immer im Kleinen.

Mit freundlicher Entschiedenheit kann man sich auch Respekt verdienen.

Christiane Clauss-Ude

Rares für Bares

Rares für Bares

Viele sogenannte Fachleute warten derzeit mit folgenden oder ähnlich formulierten Aussagen auf.

  • „Gold ist nach wie vor die beste Absicherung gegen eine Systemkrise.“
  • „Im Falle der aktuell gefährlichen Lage sollten sie unbedingt einen Anteil physisches Feingold verfügbar halten!“
  • „Viele Investoren sind verunsichert, denn es gibt mittlerweile kaum noch rentable und einigermaßen sichere Investmentmöglichkeiten.“

Es geht dabei inhaltlich um nichts anderes, als daß die derzeitig sehr angespannte wirtschaftliche Situation alles andere als rosig aussieht und faktisch auch nicht ist. Und die Zeichen stehen immer mehr in Richtung Sturm.

 

Das ist etwas, worauf ich schon seit mehreren Jahren hinweise. Zugegeben, die meisten von uns, welche sich schon länger dieser Thematik mit ihrer Aufmerksamkeit widmen, sind davon ausgegangen, daß längst hätte schon Einschneidendereres geschehen hätte müssen. Andererseits sollte man sich davon nicht täuschen lassen und nicht etwa nachlässig in seiner Aufmerksamkeit sein oder gar noch werden. Wer das Geld „druckt“ kann so einen Prozess durchaus eine ganze Zeit lang hinaus zögern, wie man unschwer erkennen kann. Aber das könnte auch knallhartes Kalkül sein um während dieser Phase hinter den Kulissen noch Entscheidendes umzusetzen, bevor es gewandelt wird, was ansonsten eventuell nicht so leicht gefallen wäre. Wer weiß…..?

 

Für die Interessen der entscheidenden Machthabenden, die sich selbst gerne als „Die Erleuchteten“ bezeichnen und deren Beauftragte, leisten die Kryptowährungen sicherlich einen nicht unerheblich konstruktiven Beitrag. Wenngleich das auch von Vielen nicht gesehen wird, oder nicht gesehen werden will. Fakt ist, daß eine digitale Währung schon lange der Traum und einer der wichtigsten Bausteine beim Umsetzen der NWO (Neue Weltordnung) der „Erleuchteten“ ist. Damit würde Vieles erheblich leichter in der Umsetzung werden. Und welches Mittel ist für die Akzeptanz einer digitalen Währung bei einer breiten Bevölkerungsschicht geradezu prädestiniert? Richtig – die Gier, welche ja bekanntlich irgendwann einmal bei Vielen das Hirn frisst.

Und so kam was kommen musste. Man erschafft eine künstliche, digitale Währung mit der Mann und Frau so richtig schön spekulieren können und baut darum herum den Mythos der nicht kontrollierbaren Blockchain. Es versteht sich von selbst, daß der eine oder die andere damit innerst kürzester Zeit so viel Geld „verdient“, wie andere nicht in der Lage sind, mit rechtschaffener Arbeit jemals in einer Lebensarbeitsphase zu erwirtschaften. Das ist natürlich extremst verlockend und bringt den gewünschten Hype. Hat das funktioniert, sprudeln neue Kryptowährungen wie ein Quell der verlockenst süßen und vor allem Gewinn versprechenden Nymphen aus dem virtuellen Boden des schier unerschöpflichen, weltweit versponnenen Netzes. Daß es sich dabei gleichwohl eher um das verlockende Becircen, ausgehend von Sirenen handelt, wird leider nur von den Allerwenigsten erkannt.

Es gelingt ihnen doch immer und immer wieder die Masse der Menschen dahin gehend zu manipulieren, wo man sie gerne hätte. Auch der weltweit so sehr herbei gesehnte GCR (Global Currency Reset) and RV (Revaluation) mit anschließendem NESARA (National Economic Security and Reformation Act) bzw. GESARA (Global Economic Security and Reformation Act) soll ja, sofern diese Pläne denn auch tatsächlich umgesetzt werden, auf einer digitalen Währung basieren. Natürlich, in diesem Fall, so wird es zumindest propagiert, soll das nur zu unser aller Wohl geschehen.

Nun, es wird sich dann noch herausstellen, ob das ein geschickter Schachzug der kontrollierenden „Elite“ sein wird, oder ob es der Menschheit dann tatsächlich zum Wohle angedeihen wird. Nach all meinen bisherigen Erfahrungen bin ich sehr achtsam geworden was solche Aussagen betrifft. Worte sind Worte – an ihren Taten werden wir sie erkennen! Und das hat uns die Vergangenheit (leider) bisher immer und immer wieder bewiesen. In der Politik sind Worte nichts mehr als heiße Luft. Die Taten der Umsetzung haben oftmals leider eine den Worten völlig entgegen gesetzte Sprache gesprochen.

 

Vergiß’ bei Allem was geschieht und gelegentlich zu immer mehr Verwirrung führt, Eines nie: „Was du nicht in deinen Händen halten kannst, wirst du nie besitzen können.“

Alles andere ist reine Illusion. Und die Welt bekommt derzeit immer mehr an Illusionen und Theater geliefert und geboten. Es werden sich darin nicht wenige verfangen. So wie die Spinne ihre Opfer im Netz fängt, wird es einem Großteil der Menschen ergehen, sollten sie nicht doch noch rechtzeitig aufwachen. Das Gute daran, die Spinne kann niemals alle Fliegen in ihrem Netz fangen!

 

Es macht in diesem Zusammenhang auch durchaus Sinn, sich in einer ruhigen Minute einmal seine eigenen Programmierungen anzusehen. Und glaube mir, die tragen wir alle mehr oder weniger mit uns. Z. B. ist eine davon, welche besagt, alles in Zusammenhang mit Geld oder auch Gold, als Investment zu betrachten. Das bedeutet, daß das Investierte stets einen entsprechenden Gewinn abwerfen muß. Ich bitte wirklich darum, sich mit dieser Denkweise intensiver zu beschäftigen. Sehr wichtig in diesem Zusammenhang ist es auch zu erkennen: Ein finanzieller Gewinn, also ein Zuwachs, muß ausnahmslos von menschlicher Arbeitskraft erwirtschaftet werden. Und Zinsgewinn gehört dazu. Von selbst vermehrt sich diesbezüglich nämlich nichts!

 

Zum Vergleich:

Es gibt in der Natur etwas, was ein stetiges Wachstum produziert. Das sind entartete Zellen, welche man im Volksmund allgemein als Krebs bezeichnet. Wohin also entartetes, permanentes und einseitiges Wachstum in einem System führt, kann man sich anhand des Beispiels Krebs schnell ausmalen. Dieses unnatürliche, aufgrund künstlicher Manipulationen erzwungene Wachstum, was uns im wirtschaftlichen Konsens als „normal“ dargestellt wird, ist nichts anderes als das Ergebnis eines exponentiell anwachsenden Zins-Schuldenberges. Der in Folge von uns allen mitgetragen werden „darf“ und sich in seinen Auswirkungen in jeglichem Produkt, wie auch in jeglichen Dienstleistungen in stetig steigenden Kosten wider spiegelt. Weiterführend kann man die Steigerung von psychischem Druck bei den arbeitenden Menschen beobachten, der dann u. a. zu vermehrter Krankheitsbildung in Folge von Streß führt. Burnouts, Krebsbildung u.V.m. sind die Folge. Zins und Zinseszins – eine uralte Möglichkeit um ganze Völker schlichtweg zu versklaven, indem man über das Zins-Geldsystem einen Großteil der menschlichen Arbeitskraft einfach „abschöpft“ und zu eigenen Gunsten umverteilt.

Perfekt noch dazu im Sinne derjenigen, welche solche Systeme installieren, die es zwischenzeitlich so eingerichtet haben, das Geld für dieses System auch noch eigenständig zu erschaffen, ohne irgendetwas dafür geben zu müssen und ohne irgendein Risiko dafür tragen zu müssen, geschweige denn sich durch rechtschaffene Arbeit nützlich zu machen oder gar der menschlichen Lebensgemeinschaft einen wirklichen Zugewinn zu bringen, der dem Wohle aller dient. Der lange gehegte Traum solcher Parasiten, und wohlwollender lassen sich solche biologischen Subjekte leider nicht bezeichnen, die sich auf Kosten anderer übergebührend und bis aufs Blut schmarotzend bereichern und noch dazu zum Untergang ganzer Völker beitragen, ist ein digitales Geldsystem. Aber wie erhält man nun die Akzeptanz einer breiten Bevölkerungsschicht für solch ein rein virtuelles Geld? Dämmert es dir? Ja genau, die in vieler Munde ach so toll gepriesene Kryptowährung…….

 

Von innen betrachtet sieht das Hamsterrad wie eine Karriereleiter aus.

Und viele unbedarfte Menschen schuften und schuften für den Wohlstand anderer und glauben tatsächlich mit Ihrem naiv gutmütigen menschlichen Wesen, solche Prozesse unterlägen einer natürlichen Entwicklung. Dem ist leider nicht so und ist nicht nur aus meiner Sicht nichts anderes als eiskaltes Kalkül, von langer Hand geplant und ausgeführt. Übrigens – um Missbrauch und Ausbeutung Vieler durch Wenige auszuschließen, war der Zins und Zinseszins nicht nur in Deutschland vor langer Zeit einmal verboten!

 

Wer sich mit solchen Geldsystemen, welche auf den Zins und Zinseszins bauen, näher beschäftigt, kann sich mathematisch ausrechnen, daß diese in der Regel aufgrund ihrer exponentiellen Entwicklung ausnahmslos nach 40-70 Jahren dem Untergang geweiht sind. Keines hat bisher länger überlebt und keine Währung allzu lange gehalten. Das liegt einfach in ihrer Struktur begründet. Und weshalb soll das dieses Mal anders sein? Das zu glauben kommt dem Verhalten eines Kindes gleich, welches seinen Kopf unter die Bettdecke steckt und dabei denkt, „keiner sieht mich“. Wir befinden uns bereits mittendrin in diesem Prozeß des Verfalls. Daran wird auch die allerorts gelobte Kryptowährung nichts ändern. Es wird und muß massive Einschnitte geben und die wird es auch voraussichtlich in absehbarer Zeit geben.

 

Also, was ist wirklich wichtig in der jetzigen Zeit?
Es geht immer wieder um die Erhaltung der individuellen Freiheit und dabei um die Handlungsfreiheit!

Meine Empfehlung: Achte darauf, was im Großen wirklich geschieht und betrachte es holistisch, denke pragmatisch, praktisch und praxiskonform. Dann liegt die Lösung relativ einfach und offen sichtbar vor dir. Letztens kam ein junger Mann auf mich zu und meinte: „Ich musste vergangene Woche so oft an Dich denken.“ Ich fragte ihn: „Weshalb?“ Er erwiderte: „Bei uns war innerhalb einer Woche dreimal ein längerer Stromausfall.“… Was er mir damit wohl als tieferen Sinn mitteilen wollte? J

Ich bin überzeugt, wir werden in diesem Jahr 2018 massive Veränderungen in verschiedenen Bereichen erleben. Der Wirtschafts- und Finanzmarkt gehört aus meinem Blickwinkel ebenfalls dazu!

Nach wie vor rate ich eindringlich dazu, sich intensiv mit der Frage auseinanderzusetzen: „Was macht im Rahmen meiner persönlichen Mittel Sinn, damit ich mir meine individuelle Handlungsfreiheit erhalte?“. Ein adäquates Mittel ist dabei der Kauf von Edelmetallen in Form von physischem (!) Feingold und Feinsilber.

Und genau zu diesem Zweck haben wir die GOLD-GRAMMYs und SILBER-GRAMMYs geschaffen. In kleinsten Gewichtsstückelungen, runder Prägung und höchstmöglicher Qualität (AU 999.9 und AG 999). Die Form und die Gewichtsabstimmung der GRAMMYs kommt nicht von ungefähr. Sie sind DAS praxisgerechte und werthaltige Tauschmittel.

 

Uns waren zusätzlich auch noch folgende Aspekte sehr wichtig:

Du kaufst direkt beim deutschen Hersteller, mit einer über 100 jährigen Firmentradition. Dadurch werden Arbeitsplätze in Deutschland erhalten. Das bedeutet aber auch gleichzeitig die größtmögliche Sicherheitsstufe in Bezug auf Fälschungssicherheit für dich! Wir sind bemüht, die GRAMMYs für dich überwiegend aus recyceltem Gold zu produzieren. Wer beim Barkauf Wert auf Anonymität legt, kann das im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten gerne in Anspruch nehmen. Anonym bedeutet in diesem Zusammenhang eine maximale Obergrenze von 10 tsd. EUR Barkauf pro Person. Bei Offenlegung der Personalien sind nach oben keinerlei Mengengrenzen gesetzt. Der Onlineshop steht 24 Stunden am Tag zur Verfügung: www.gold-grammy.de

Bei Fragen stehe ich persönlich, telefonisch und diskret gerne zur Verfügung. Hierfür bitte mit mir Kontakt über unsere Seite aufnehmen.

www.goldgrammy.de eingeben und dann das Impressum ganz unten auf der Seite anklicken. Dort ist meine Telefonnummer zu finden. Alternativ kann auch das Kontaktformular links angeklickt werden; ich antworte in der Regel werktags innerhalb von 24 Stunden.

Zusammenfassung der alleinigen Vorteile der GRAMMYs:

  • Feingold (AU 999,9) und Feinsilber (AG 999) in kleinen, runden Gewichtseinheiten – schon ab 0,25 Gramm bis 250 Gramm! Somit auch für den kleinen Geldbeutel geeignet!
  • Rundprägung in Form einer Münze
  • Verschiedene Größen und Gewichte
  • Deutscher Qualitätshersteller mit eigener Produktion in Deutschland; über 100jährige Firmentradition in Idar-Oberstein. Feingold und Feinsilber DIREKT vom Hersteller! Höchstmögliche Sicherheit bezüglich Fälschung und Qualität!
  • Nach Möglichkeit wird bei der Produktion auf recyceltes Gold zurück gegriffen.
  • Monatliches GOLD-Abonnement bereits schon ab 50,- EUR, OHNE zusätzliche Bearbeitungskosten per Dauerauftrag möglich! Mindestlaufzeit sind 6 Monate.

 

Mit Angabe dieses GutscheinCodes

         5 01 E 11 P 00 X 0 L

kannst du einen direkten 3%-tigen Sonderrabatt bei deinem Kauf in Abzug bringen und leistest damit gleichzeitig einen Beitrag zur Unterstützung der Novertis Stiftung.

WICHTIG: Natürlich versenden wir auch nach Österreich und in die Schweiz. Die Kosten richten sich nach der jeweiligen Bestellgröße und dem genauen Empfängerstandort. Bitte fragt mich nach den definitiven Kosten.

Weiter führende Info gibt es unter: www.goldgrammy.de

Ich wünsche uns allen ein schönes Frühlingserwachen mit viel Sonne, in Kooperation, mit Wertschätzung und Achtsamkeit.

 

Herzliche Grüße, Euer

Hubert Hüssner

 

 

 

 

Frühlingserwachen

Hallo Klardenker,

mit der letzten Wortmeldung habe ich hoffentlich nicht allzu düstere Gedanken verbreitet. Um ein wenig dabei zu helfen, wie man mit all den Erfahrungen und Informationen umgehen kann und zur eigenen Stärke zurück findet, möchte ich für gut 15 Minuten nochmals Dr. Daniele Ganser zu Wort kommen lassen.

Bei allen Anforderungen, die an uns gestellt werden, denke ich ,dass es absolut notwendig ist, die eigenen Prioritäten im Leben und in der Gemeinschaft zu überdenken und für sich selbst klar zu definieren. Nur aus einer gewonnen inneren Stabilität heraus, ist es möglich zu existieren und vielleicht auch noch etwas Gutes für das Gemeinwohl zu bewirken. Wenn wir uns immer wieder verunsichern und verängstigen lassen, schwächt das vor allem das eigene Sein und die eigene Gesundheit. Statt nur den schlechten Meldungen zu verfallen, hilft es manchmal, sich der eigenen Erfahrungen und Beobachtungen zu besinnen.

In der letzten Woche erreichten mich, so wie in jedem Jahr zu dieser Zeit, Mails, die vom Verbot der alten Sorten berichteten – sprich der Verhinderung des Saatgutes alter Sorten. Monsanto und Co. haben in den letzten 20 Jahren eine verbrecherische Doktrin walten lassen. Während es im Jahre 1985 weltweit ganze 7.000 Saatgut-Unternehmen gegeben hat, deren Anteil am Weltmarkt jeweils weniger als 1 Prozent betrug, waren es im Jahr 2009 nur noch 10 Konzerne, die gemeinsam mehr als 74 % des Weltmarktes kontrollierten und immer mehr genverändertes Saatgut in Umlauf brachten. In der Europäischen Union stammen mittlerweile 95 Prozent des Gemüse-Saatgutes von nur 5 Konzernen!

Die menschenverachtenden Folgen sind, so denke ich, durchaus bekannt.

In diesem Fall erleben wir, dass heute nicht mehr jeder Plan so einfach und widerstandslos umgesetzt werden kann. Die Arbeit von wachen und aktiven Menschen haben, auch Danke der Vernetzung, viel bewirkt. Inzwischen hat sich so manches umgekehrt bzw. kann man sagen, dass sich eine neue Marktlücke aufgetan hat. Was im Privaten begonnen hat, ist heute regelrecht in Mode gekommen. Zahlreiche Magazine, Fernsehsendungen und Rundfunkbeiträge kürten Stadtgärtnern zum großen Trend. Berlin wurde dabei ein Vorreiter. Projekte, wie die Begrünung bzw. Bewirtschaftung des Daches des Parkhauses im Wedding , des Rollfeldes auf dem ehemaligen Flughafen in Tempelhof oder der Prinzessinengarten in Kreuzberg, wurden Vorzeigeobjekte. Alleine das Beispiel in Kreuzberg zeigt, wie man aus einer Brache von 5600 m² einen Nachbarschaftsgarten machen kann. Jetzt wachsen dort mehr als 400 verschiedene Pflanzen – 16 Sorten Kartoffeln, Grünkohl, Fenchel… und Blumen unterschiedlicher Art. Was die Neugärtner nicht für den Eigenverbrauch benötigen wird verkauft. Der ökonomische Aspekt gewinnt stetig an Bedeutung. Inzwischen gibt es in der Hauptstadt mehr als 200 Urban Gardening Projekte. Heute bietet nahezu jeder Bezirk den Raum für Tauschbörsen für Jedermann, um Pflanzen, Saatgut und gärtnerische Erfahrungen auszutauschen.

Der Anbau von Gemüse und Blumen ist absolut angesagt und wird längst von offizieller Seite aus als Urban Farming bzw. Urban Gardening betitelt. Zunächst wurden selbst ernannte Stadtgärtner als „komische“ Ökos oder Bio-Freaks bezeichnet. Nicht zuletzt die Skandale der letzten Jahre in der Lebensmittelindustrie haben entscheidend zu einem Umdenken geführt. Die Nachfrage nach Bioprodukte ist inzwischen so groß, dass sie nicht mehr gedeckt werden kann. Wo Bio drauf steht muss nicht immer Bio drin sein, denn die Zahl der Schwarzen Schafe nimmt zu. Alle wollen ein Stück vom neuen Kuchen abhaben – das ist verführerisch.

 Die Entwicklung hin zum eigenen Anbau hat sich dermaßen gefestigt, dass sie von Stadtplanern und Wissenschaftlern als Chance gesehen wird, um sozialen und ökonomischen Problemen entgegen zu wirken. Urbanes Grün soll den ökologischen Fußabdruck der Städte verkleinern und die Versorgung der Bewohner mit sichern. (hatten wir das im Osten nicht schon mal?) Die Trendforscherin Silke Borgstedt vom Heidelberger Sinus-Institut spricht von „Re-Grounding“, dem Wunsch nach neuer Erdung in einem immer komplizierter werdenden Umfeld. „Statt den Anforderungen von außen hinterher zu hecheln, möchte man Dinge selbst vorantreiben und gestalten“, sagt sie. Forschungsinstitute befassen sich mit der Frage, inwieweit Städte sich für den Gemüseanbau eignen. „Nahrung dort herzustellen, wo man sie essen will, oder Nahrung dort zu essen, wo man sie gerade geerntet hat, stellt eine gesunde und nachhaltige Balance von Produktion und Konsum her“, sagt Katrin Bohn vom Institut für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung der TU Berlin.

Im Jahre 2050 werden fast 80% der Weltbevölkerung in Städten leben.

Die Zukunft von Metropolen wie New York, Paris, Rio de Janeiro oder Tokio sei grün, sagen Stadtplaner. Die Stadt könne in Zeiten des Klimawandels und hoher Energiepreise nur dann überleben, wenn die Menschen der Natur auch dort wieder mehr Raum geben. 

So steht es auch im aktuellen Welt-Agrarbericht. Der von 500 Wissenschaftlern im Auftrag der Vereinten Nationen und der Weltbank verfasste Report konstatiert: Die industrielle Landwirtschaft wird auf Dauer nicht in der Lage sein, die Menschheit zu ernähren – vor allem wegen ihres immensen Ressourcenverbrauchs und ihrer Abhängigkeit vom Öl. Daher lautet die Empfehlung des Reports, kleinbäuerliche Strukturen wiederherzustellen. Einige Städte halten sich bereits daran. Mehr als die Hälfte des Gemüsebedarfs Pekings wird in der Stadt angebaut sowie verkauft, das Gemüse kostet zudem weniger als die Importprodukte. In Havanna stammen sogar 90 Prozent des Gemüses aus lokalem Anbau.

Der Niedergang der Autoindustriestadt Detroit ist wohl ein sehr prägnantes Beispiel für einen Strukturwandel. Die Bewohnerzahl ist von 2 Millionen auf 700.000 geschrumpft. Der Mut und Lebenswille der heutigen Einwohner ist bemerkenswert. Es hat sich eine faszinierende und vielfältige Kunstszene etabliert und es sind Tausende von Mini-Farmen entstanden. Zusammengerechnet produzieren die freien Farmer jährlich rund 17 Tonnen Lebensmittel. Einer der Detroiter Visionäre ist der Stadtplaner Robin Boyle von der städtischen Universität. „Wo Sonnenblumen wachsen, haben die Menschen noch nicht aufgegeben“, sagt er.

„Detroits Zukunft wird grün sein, grüner als die jeder anderen Großstadt in den USA“, prophezeit Boyle.

In dieser Reportage wurde die Bewegung anschaulich vermittelt.

Aber kommen wir zurück nach Deutschland. In 29.000 Einwohnerstadt Andernach am Rhein nennt sich das Urban-Gardening-Projekt: „Essbare Stadt Andernach“. Der Sachbearbeiter der Stadtverwaltung Lutz Kosack entwickelte das Konzept für den Anbau von Obst, Gemüse und Kräutern auf öffentlichen Flächen. Inzwischen hat das Beispiel Schule gemacht – es kamen Interessenten aus den Nachbargemeinden und sogar aus der Schweiz und den Niederlanden. „Ein Quadratmeter Grün war vorher nicht schöner und hat viel Geld gekostet“, sagt Kosack. Langzeitarbeitlose pflegen die Anlagen, die Biodiversität wird gefördert und die Bewohner bekommen wieder ein Verhältnis zu ihren Lebensmitteln.

Bemerkenswert ist natürlich auch der Aspekt, das Anbau und Verteilung ohne großen Transport usw. auskommen. Es gibt neben diesen neuen bzw. eigentlich alten Wegen auch vermehrt Versuche, Tier- und Pflanzenzucht mit alternativen Formen zu entwickeln. Ich komme nochmal zurück zu einem Beispiel aus Berlin. In der ehemaligen Malzfabrik im Bezirk Schöneberg hat sich die Firma ECF Farmsystem angesiedelt. Dort wird ein Doppelsystem aus Gemüseanbeu und Fischzucht praktiziert – genannt – Aquaponic. In einem ehemaligen Schiffscontainer schwimmen Fische. Ihre Ausscheidungen enthalten vor allem Ammonium, das durch einen Filter in Nitrat umgewandelt wird. Das nitrathaltige Wasser wird in ein über dem Container stehenden Gewächshaus geleitet. Die Wurzeln des Gemüses wachsen in diesem Wasser. Die Pflanzen kommen so ohne Humus, ohne andere Düngemittel, ohne Pestizide und mit bis zu 90% weniger Wasser aus als in herkömmlichem Anbau. In diesem geschlossenen System leben die Fische ohne die Zugabe von Antibiotika. Ziel ist es, pro Jahr auf 24 Tonnen Fisch zu bringen und 35 Tonnen Gemüse zu ernten. Die Kunden können den Fisch vor Ort kaufen oder einen wöchentlichen Gemüsekorb abonnieren.

Ob das nun das Nonplusultra ist, sei hier dahin gestellt. Fakt ist, dass immer mehr Großstädte auf Konzepte dieser Art setzen. Singapour zeigt wohin die Reise geht.

Gewiss ist, dass es gut ist zu wissen, was man auf den eigenen Teller lässt. Gartenarbeit tut der Psyche gut und ist ein wunderbarer Ausgleich zu den täglichen Anforderungen. Vielleicht beginnt eine Revolution ja im eigenen Garten? Der Kleingärtner als Avantgarde: alternativ, nachhaltig, und zukunftsfähig. Platz für Grün ist auf dem kleinsten Balkon. Dabei gibt es ganz erstaunliche Ideen und der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Das Saatgut von Jahrhunderte alten und bewährten Obst- und Gemüsesorten ist nach wie vor zu bekommen. Nutzen Sie die Chance, erfreuen Sie sich an Ihrem Erfolg, tauschen Sie und geben Sie es weiter.

Im Anschluss habe ich einige Buchempfehlungen bzw. zum Thema passende Links, die Ihnen vielleicht nützlich sind.

Ernten kann man nur, was man auch gesät hat – und das gilt auf allen Gebieten.

Genießen Sie den nahenden Frühling.

 

Christiane Clauss-Ude

 

Was Oma und Opa noch wussten: So haben unsere Großeltern Krisenzeiten überlebt

Von Oma und Opa lernen: So kommen Sie sicher durch die Krise

Strom kommt aus der Steckdose, und Lebensmittel kommen aus dem Supermarkt. Doch so einfach ist das nicht. Schon gar nicht in Krisenzeiten. Die ausreichende und verlässliche Versorgung mit Nahrung und Trinkwasser ist keine Selbstverständlichkeit. Schon kleinste Störungen im komplexen Räderwerk der Logistik können schwerwiegende Konsequenzen haben.

Und plötzlich sind die Regale leer!

Wir leben von weltweiten Importen und täglich rollenden Lebensmitteltransportern. Einige wenige Supermarktketten sichern die Versorgung der städtischen Zentren. Gleichzeitig haben wir höchstens Vorräte für vielleicht zwei, drei Tage, können wenig selber kochen und wissen gar nicht mehr, wie und wo unsere Lebensmittel produziert werden. Sich selbst zu versorgen, diese Fähigkeit ist uns gänzlich abhandengekommen. Kommt es zu Engpässen, sitzen wir in der Falle. Und die Wahrscheinlichkeit, dass aus der Wirtschafts- und Finanzkrise eine Versorgungskrise entsteht, ist beängstigend groß.

Klug ist, wer jetzt vorsorgt.

Es braucht an sich nicht viel, um auch Krisen gut zu überstehen. Das Buch knüpft am Wissen unserer Großeltern an, die mehr als eine existenzielle Versorgungskrise zu überstehen hatten, und bietet weise Ratschläge, einfache Rezepte und bewährte Einsichten, wie wir auch ohne Geld, Strom und Supermarkt für eine lange Zeit gut, gesund und nachhaltig überleben können.

So düster die Voraussagen des Autors sind, seine Ausführungen für ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben machen Mut und machen Spaß. Fischen, Pilze suchen, Wildkräuter vom Wegesrand sammeln, Beeren einkochen, Brot backen, wursten, einen Räucherofen mauern und vieles mehr – unser Tisch ist reich gedeckt, wir haben nur verlernt, dies zu erkennen.

Dieses Buch liefert Ihnen kompetentes Wissen für ein unabhängiges und autarkes Leben
<<< Buch ansehen >>>

Selbstversorgt – Das Startprogramm für Einsteiger (GU Garten Extra)

Selbstversorgt – so schmeckt’s einfach am besten! Nur: Wie fängt man am besten an? Und was ist eigentlich wann dran? „Selbstversorgt – Das Startprogramm“ macht den Einstieg leicht und zeigt ganz praktisch, wie’s geht. Ob säen, pflanzen oder ernten: Anhand von fünf exemplarischen Beeten lernen Sie ganz konkret, was zu welcher Jahreszeit im Beet zu tun ist. Zwei aufeinander aufbauende Tutorials für das erste und das zweite Jahr im Küchengarten vermitteln Ihnen alles, was Sie für den Start brauchen. Alle wichtigen Arbeitsschritte sind detailliert in Text und Bild erklärt. Die Pflanzen aus den Beispielbeeten sind in Porträts ausführlich beschrieben: über 50 leckere, beliebte und pflegeleichte Gemüse-, Obst- und Kräuterarten. Und für alle, die mehr wissen möchten, gibt es Specials zu weiterführenden Themen, z.B. Fruchtfolge. Im Serviceteil helfen Ihnen ein Pflanzenschutz-Planer, ein Gemüse- und ein Obstplaner bei der Anlage Ihrer Beete. So sind Sie das ganze Jahr über gut selbstversorgt!

<<< Buch ansehen >>>

Selbstversorger-Balkon: Das Monat-für-Monat-Konzept

 

Das Monat-für-Monat-Konzept: jetzt auch für den Balkon. Das Buch übernimmt die Planung, höchst praxisnah und anwenderorientiert: kurze Basics, dann sofort loslegen. Pro Monat: Anbaupläne für ein kleines Hochbeet, drei Gemüsetaschen und fünf Töpfe. Aussaatkalender, Einkaufslisten für Saatgut.

<<< Buch ansehen >>>

 

 

 

 

Links:

http://balkonernte.blogspot.de/

http://www.biobalkon.de/gemuese_auf_dem_balkon

https://www.livingathome.de/balkon-garten/balkon/5151-rtkl-balkongarten

https://utopia.de/ratgeber/mein-eigenes-gemuese-auch-ohne-garten-balkon-terrasse-fensterbrett-fensterbank-salat/

http://www.die-selbstversorger.de/garten-clips-bilder-1.html

http://www.kompostfarm.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Krieg ist der Terror der Starken

Hallo Klardenker,

 

kennen sie noch den alten DDR-Witz, bei dem Honecker die Worte in den Mund gelegt wurden : damals standen wir vor einem gewaltigen Abgrund

– heute sind wir einen Schritt weiter.?

Die „Sicherheitskonferenz“, die in München absolviert wurde, hat alles gebracht – nur keine Sicherheit. Unterschiedliche Interessen werden inzwischen immer unverblümter ausgesprochen. Machtbestrebungen wurden ganz klar dargestellt.

… und wir schauen zu, sind beschäftigt oder nehmen es gar nicht mehr wahr.

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass mich per Mail die folgenden Reden erreicht haben. Bitte nehmen sie sich die Zeit und sehen bzw. hören sie hin.

Wer nicht die 14 Minuten für die Ausführungen von Dr.Daniele Ganser hat, der sollte UNBEDINGT die 38 Minuten von Eugen Drewermann hören.

Es freut mich, dass es da doch noch engagierte Bewegungen gibt, die man nur unterstützen kann.

Dr.Daniele Ganser – am 11.Februar 2018 veröffentlicht
Eugen Drewermann auf der gleichen Veranstaltung

Bitte nehmen sie diese Videos in ihre Verteiler – das ist das Geringste, was sie tun können. Und hören sie Herrn Drewermann ab Minute 16.42 besonders zu.

Christiane Clauss-Ude
Seid wachsam

Affentheater

Hallo Klardenker,

nein, ich denke, es ist noch nicht vorbei – das seit Monaten andauernde Groko-Stück, das uns gegeben wird. Eigentlich ist man noch kein Deut weiter und niemand der bekannten Politikerdarsteller kann sich sicher wähnen. Es gilt immer noch, seine Position zu halten bzw. die angestrebten Posten zu erreichen. Bloß keine Neuwahlen riskieren – das Ergebnis könnte inzwischen noch eindeutiger ausfallen. Während Frau Merkel nun von vielen Seiten kühlere Luft entgegen weht, sah sie sich gezwungen, in den Verhandlungen so einige Kompromisse zu machen.

Dass dies ihre letzte Amtszeit wird, sofern sie es wird, ist ihr bewusst. Noch schwieriger ist der Status quo der SPD. Himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt – so kann man den Verlauf des letzten Jahres bezeichnen, ohne, dass sich irgendetwas an sachlichen Entscheidungen für die Wähler getan hätte. Gerade noch wurde der Hoffnungsträger Schulz einstimmig ins Rennen geschickt , wo er uns über Monate hinweg mit den immer gleichen Worthülsen umspült hat. Und nun, da er erkannt hat, dass seine Pokerrunde verloren ist, er nicht einmal Außenminister „werden darf“, sondern nun auch noch sein Posten als SPD-Vorsitzender flöten geht, da kann einem der nun aus den eigenen Reihen zerrissene Sündenbock fast leidtun. Aber nur fast.

Noch ist die Groko nicht beschlossene Sache. Alles kann durch die Basis der SPD ins Kippen geraten. Insgesamt können 463.723 Parteimitglieder abstimmen. Die rührigen Jusos, unter der Führung von Kevin Kühnert, bewegten immerhin mehr als 24.000 Entschlossenen, die seit Januar der SPD beigetreten sind, um gegen die Annahme des Koalitionsvertrags zu stimmen. Von heute an startet die SPD-Nachwuchsorganisation eine bundesweite No-Gorko-Kampagne. Es wird täglich zwei große Diskussionsveranstaltungen geben, die den Mitgliederentscheid vom 20.2 bis 2.März beeinflussen sollen. Danach wird ausgezählt. Na, da sind uns ja noch ein paar Wochen Spektakel gesichert.

Und in der Zwischenzeit?

Immer mehr in der Praxis arbeitende Verantwortliche melden sich zu Wort – mal laut und mal leise. Unser Lebensgefühl hat sich verändert – jeder macht seine eigenen Erfahrungen und das betrifft die Großstädte wie die ländlichen Gebiete.. Dass Bewertungsmaßstäbe sich in vielen Gebieten des öffentlichen Lebens komplett verschoben haben und sich ein Gefühl der ungerechten Behandlung manifestiert hat, das kann wohl jeder bestätigen.

Und wir sehen über die Grenzen hinaus, was sich dort tut. Allen voran Österreich mit seinem jungen Kanzler, der ganz klar Stellung bezieht. Ungarn und Polen lassen sich nach wie vor nicht nötigen, ihre Einwanderungspolitik zu ändern. Der ungarische Innenminister Peter Szijjarto sagte am Donnerstag nach einem Gespräch mit dem polnischen Außenminister Joachim Brudzinski: „Da Druck, Erpressung und Ultimaten steigen, wird die ungarisch-polnische Zusammenarbeit in Migrationsfragen immer stärker und stabiler.“

Olaf Scholz wird hier als neuer Finanzminister gehandelt. Der Sozialdemokrat kündigte einen Kurswechsel in der europäischen Finanzpolitik an. „Wir wollen anderen europäischen Staaten nicht vorschreiben, wie sie sich zu entwickeln haben“, sagte Scholz vorgestern. „Da sind in der Vergangenheit sicherlich Fehler gemacht worden.“ Sie wissen eben immer, was wir hören wollen – nur in der Realität sieht es dann ganz anders aus.

Darauf stellen sich auch immer mehr Medienbeiträge ein. So zum Beispiel in der letzten Woche in der Sendung Akte 20.18 auf Sat 1. Da wurde in einem 7minütigen Beitrag aus dem netten Ort Oerlinghausen von der Angst der Einwohner berichtet, die einen direkten Zusammenhang zwischen dem akuten Ansteigen der Kriminalität (in diesem Fall Einbrüche) und den Bewohnern des ortsansässigen Flüchtlingsheims erleben. Alles war so „sauber“ aufbereitet, dass es zu glatt rüber kam. Neu war, dass der SPD-Bürgermeister des Ortes die Probleme und Erkenntnisse bestätigte.

Von Lösung war nicht die Rede- wie zum Beispiel der Anwendung bestehender Gesetze. Der Zuschauer fühlt sich bestätigt und aufgefangen . Das kam mir vor, wie Kabarett-Programme in der Distel – dem Berliner DDR-Kabarett. Alle Programme mussten von der Parteiführung bzw. dem Kulturminister vorher abgesegnet werden, ehe sie aufgeführt werden durften. Als Besucher der Distel, war man erstaunt, was da alles so öffentlich gesagt werden durfte – und schon war Luft aus dem eigenen Frustgefühl raus. Etwas Dampf ablassen hat der Obrigkeit noch nie geschadet bzw. ihr gedient. Geändert hat sich dadurch nichts.

In den letzten Jahren ist vieles in diesem Lande geschehen, das die Bevölkerung mit Erfahrungen konfrontiert hat, die wir uns vorher nicht vorstellen konnten. Doch nicht bei uns….. Dabei ist es nicht immer leicht, sich Eigenschaften wie Offenheit, Anstand, Hilfsbereitschaft, Gerechtigkeitssinn und Freundlichkeit zu erhalten. Oft fühlt man sich mit seinen Problemen alleine gelassen – und das ist ja auch meist so. Bei allem fair zu bleiben, nicht nur nachzuplappern, sondern eigene Erfahrungen zu bewerten und Entscheidungen für sich und seine Familie zu treffen, das halte ich für eine anstehende Aufgabe.

Anbei noch ein aktuelles Interview mit Edward Snowden, der die Sache auf den Punkt bringt.

Edward Snowden: Es liegt an uns! Politiker werden uns nicht helfen! (Video)

 

Und noch ein paar Worte zu einem ganz anderen Thema, das es nur für knapp zwei Tage in die Schlagzeilen geschafft hat und dabei doch so brisant ist:

22 Jahre nach dem Klonschaf Dolly (das ganze 7 Jahre alt wurde) ist es chinesischen Forscher nun erstmals gelungen, dass zwei genetisch identische Langschwanzmakaken geboren wurden. Mit dieser Methode wurden nach Dolly noch mehr als 20 andere Tierarten wie Hunde, Schweine und Katzen geklont – bisher aber noch keine Affen. Primaten galten bislang als zu kompliziert. Zwar war schon 1999 ein Labor-Affe auf die Welt gekommen, der dieselben genetischen Informationen besaß wie ein Artgenosse. Das Klontier war jedoch aus der einfachen Teilung der befruchteten Eizelle im Labor hervorgegangen – kurz: es wurden damals künstliche Zwillinge gezeugt. Das jetzt angewandte Verfahren würde es dagegen erlauben, eines Tages Klone in Serie zu erschaffen.

Von 109 Embryonen schafften es zwei ins Leben, wie Forscher von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften berichten. Das erklärte Ziel der Forscher ist es vielmehr, Tierexperimente an Affen aussagekräftiger zu machen – und so die Zahl der Versuchsaffen sogar zu reduzieren. „Javaneraffen sind die am häufigsten in Tierversuchen eingesetzte Affenart und kommen insbesondere bei der Sicherheits- und Wirksamkeitsprüfung von neu entwickelten Medikamenten zum Einsatz“, erklärt der Direktor des Deutschen Primatenzentrums, Stefan Treue.

Makaken werden immer wieder in Tierversuchen eingesetzt, da sie dem Menschen ähnlicher sind als andere Säugetiere – die ethischen Hürden sind jedoch niedriger als bei Menschenaffen. Mit genetisch identischen Affen könnten sich Versuchsbedingungen standardisieren lassen, man würde weniger Versuchstiere benötigen, um zu aussagekräftigen Ergebnissen zu kommen. Deutsche Wissenschaftler bewerten den Versuch zwar als technischen Durchbruch, bewerten ihn aber auch kritisch – aus verschiedenen Gründen. Einerseits ist noch nicht klar, ob die geklonten Affen wirklich dauerhaft gesund bleiben. Die zwei geklonten Affen sind noch sehr jung. Die Erfahrungen seit Dolly zeigen, dass das Klonen bei einigen Tierarten nicht ohne Folgeschäden bleibt.

Das Schaf Dolly ist seinerzeit frühzeitig gealtert und jung gestorben. Andere Klontiere wurden übermäßig groß oder hatten Fehlbildungen. „Biologisch gesehen ist das neue Verfahren schon ein Schritt hin zum Menschen“, erklärte Rüdiger Behr vom Deutschen Primatenzentrum (DPZ) in Göttingen. „Um es aber klar zu sagen, das Klonen von Menschen und allein der Versuch dessen sind in Deutschland verboten, und es wird auch global gesehen meiner Einschätzung nach überwiegend sehr kritisch gesehen.“ Dennoch plädieren Experten für eine Diskussion und neue Regeln zum Umgang mit derartigen Erbgut-Versuchen. „Genau wie Dolly werden aber auch diese Affen kein vollständig gesundes Erbgut haben, so dass eine kritische Diskussion über eine Anwendung beim Menschen sicherlich eher befeuert als beruhigt wird“, sagte Professor Dr. Stefan Schlatt, Direktor des Centrums für Reproduktionsmedizin und Andrologie am Universitätsklinikum Münster. „Wir sind näher an Menschen als je zuvor“, zitiert die „New York Times“ den Experten Leonard Zon vom Boston Children’s Hospital. Allein Arzneimittelfirmen in den USA importieren jedes Jahr 30.000 bis 40.000 Versuchsaffen. Weil sie genetisch völlig unterschiedlich sind, werden viele Affen gebraucht, um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen. Klonaffen könnten die Zahl der Versuchsaffen daher „deutlich reduzieren“ – so sagt Dr. Poo.

Nun sind ein paar Pseudodiskussionen im Gange – geschenkt. Die Frage nach Ethik und Moral sind die gleichen wie eh und je. Und ob es da nun Gesetze gibt, die etwas regeln mögen – geschenkt. Der Mensch macht immer weiter und für Geld und Ego noch mehr – und wer weiß, was alles schon in den geheimen Laboren dieser Welt „geglückt“ ist.

Es bleibt der unerhörte Ansatz des Gedankenganges, dass diese geschaffenen Tiere, moralisch gesehen, anscheinend noch leichter zu verarbeiten sind als die sonst gezüchteten Versuchstiere. Die medizinischen Versuchsbereiche sind nur die eine Wahrheit. Nach wie vor sterben unzählige Tiere bei Versuchen in der Kosmetikindustrie.

Auch hier bleibt nur der Appell an jeden selbst – kauft nur Produkte für die kein Tier benutzt und sterben musste. Gibt man zum Beispiel den Begriff ein – Kosmetik ohne Tierversuche – dann erhält man eine Vielzahl an Alternativen. Zwar greift in der EU das erlassene Gesetz gegen Tierversuche in der Kosmetikindustrie, aber dumm sind die namhaften Produzenten ja auch nicht. Und so wird eben in China produziert oder in Indien, wo man es so genau nun auch nicht nimmt. Dabei geht es nicht nur um Billigprodukte, sondern auch um hochpreisige Produkte von zum Beispiel „Clinique“ oder „LÒreal“.

Wie gesagt – auch hier entscheiden Sie alleine, was in den Einkaufkorb kommt.

Christiane Clauss-Ude

Auf Sand gebaut

Hallo Klardenker,

kein Tag vergeht, ohne dass ich nicht mehrere emails bekomme, die mich anspornen wollen, Bitcoins zu kaufen. Kryptowährungen sind gerade groß in Mode – man kann auch sagen, die Finanzwelt gleicht erneut einem großen Spielcasino. Wir erleben die höchste Verschuldung alles Zeiten – quer durch alle Länder und Bevölkerungsschichten. Goldgedecktes Geld gehört seit 1913 der Vergangenheit an. Alles wird heute durch das Schuld gedeckte Geld bestimmt. Nun gipfelt es in ressourcenfressendem Internetgeld, das durch reine Spekulation und Glücksrittertum lebt. Das ist symptomatisch für unsere Zeit, in der sich auf vielen Gebieten Hoffnungslosigkeit und ein Ohnmachtsgefühl einschleicht.

Als Ergebnis haben wir verstärkt die Nachfrage nach Lotterien aller Art, was diverse neue Werbungen auf Plakaten und im Fernsehen noch befeuern. Seit der Finanzkrise von 2008 sind von den Zentralbanken ungefähr 16 Billionen Us-Dollar an ungedecktem Geld kreiert worden. Der Vorsatz der Banken, sich ursprünglich nicht an Kryptowährungen beteiligen, war darin begründet, dass die Banken fürchteten, dass sie nicht mehr gebraucht werden, wenn alles nurmehr über elektronische Hilfsmittel läuft. Nun, dieser Vorsatz wurde gerne über Bord geworfen – denn diese Gewinnchance lässt sich niemand entgehen. Haben wir mit der Einführung des Papiergeldes die Entstehung der Inflation erlebt, so tun sich nun ganz neue Möglichkeiten auf. Ob das das Ende der Finanzsysteme ist? Wer weiß – einiges spricht dafür, aber wie oft haben wir das schon erwartet?

Es zeigt zumindest sehr deutlich, dass das alles nichts mehr mit der Realwirtschaft zu tun hat und das unser Papiergeld eigentlich nichts wert ist. Bleibt die Warnung, nur Geld zu verspielen, das man auch wirklich übrig hat – bzw. – die Frage nach moralischen Werten, die es mir zum Beispiel nicht erlauben würden, in solche Ressourcen vernichtenden Gebiete zu investieren.

Anbei zwei Artikel, die dieses ganze Thema auf noch andere Weise betrachten.

Bitcoin: Vom vermeintlichen Rebellen zur Stuetze des Systems

NSA und MIT haben wahrscheinlich Bitcoin erfunden

Andreas Popp: „Gier frisst Hirn. Diese einfache Erkenntnis ist nicht neu. Denken wir nur an die börseneuphorische dot.com-Blase, die sich vor knapp 20 Jahren weltweit aufbaute und dann crashte.“

 

Ob wir auch hierbei auf den sprichwörtlichen Sand bauen, wird sich zeigen. Wobei ich beim nächsten Thema bin, das einfach nur mal anreißen möchte. Wieder geht es um Ressourcen – diesmal um Sand.

Das Bevölkerungswachstum und die wirtschaftliche Entwicklung in den Schwellenländern sorgen für einen weltweiten Bauboom. Die Folge: Es herrscht Sandbedarf. Da Wüstensand nicht zur Betonherstellung geeignet ist, bedient sich die Bauwirtschaft am Meeresboden – eine ökologische Zeitbombe. Der Dokumentarfilm zeigt die Schauplätze des Sandabbaus rund um den Globus.

Sand ist heutzutage Bestandteil zahlreicher Alltagsprodukte, häufiger noch als Erdöl. Wir finden Sand in Nahrungsmitteln, Kosmetika, Putzmitteln, aber auch in elektronischen Produkten wie Computern, Handys und Kreditkarten. Der größte Sandbedarf entsteht jedoch durch den weltweiten Bauboom aufgrund des Bevölkerungswachstums und der wirtschaftlichen Entwicklung in den Schwellenländern. Stahlbeton besteht zu einem Drittel aus Zement und zu zwei Dritteln aus Sand. Angesichts dieses Bedarfs wurde Sand in den letzten Jahren zu einer Ressource von entscheidender Bedeutung. Wüstensand ist – man mag es kaum glauben – nicht zur Betonverarbeitung geeignet. Deshalb haben Baukonzerne bislang Sand aus Flussbetten oder Kiesgruben abgebaut.

Doch dieser Vorrat geht langsam zur Neige, und so hat die Bauwirtschaft den Meeresboden ins Visier genommen – eine ökologische Zeitbombe. Der Dokumentarfilm zeigt Schauplätze rund um den Globus: den illegalen Sandabbau in Marokko aufgrund der boomenden Tourismusindustrie, der unweigerlich zum Verschwinden ganzer Strände führt; den Expansionsbedarf von Singapur, das ungeachtet aller Verbote weiterhin Sand aus den Nachbarländern importiert; das Verschwinden ganzer Inseln wegen des illegalen Sandabbaus in Indonesien; die pharaonenhaften Bauprojekte in Dubai, wo die eigenen Sandressourcen aufgebraucht wurden und nun Sand aus Australien importiert wird; die Machenschaften der indischen Mafia, die die Bauwirtschaft des Landes kontrolliert, während die eigene Bevölkerung weiterhin in Slums hausen muss; das Auffüllen der Strände von Florida, von denen neun Zehntel weggespült werden; und schließlich den Kampf der Bevölkerung in Frankreich, wo sich Konzerne Standorte in Küstennähe sichern, um in Schutzgebieten Sand vom Meeresboden abzubauen. Der Dokumentarfilm erläutert die Zusammenhänge und Hintergründe einer verheerenden Wertschöpfungskette und fördert mit Unterstützung von Wissenschaftlern und Nichtregierungsorganisationen eine beispiellose menschliche, soziale und ökologische Katastrophe zutage.

https://www.arte.tv/de/videos/067846-018-A/mit-offenen-karten/

Zum Thema gibt es verschiedene Dokumentationen – so auch in der Mediathek von 3SAT der Film:

„Spuren im Sand“ von Waltraud Paschinger und Hubert Kretschmer in der Reihe „Universum“.

Wer hätte gedacht, dass es auch Sand nicht wie Sand am Meer gibt und wir uns selbigen in die Augen streuen, um weiter mit dem Kopf im Sand zu leben. Ehe wir nun ganz unsere Existenz in den Sand setzen, können wir uns ja mal vornehmen, in diesem Jahr endlich weniger verschwenderisch mit den Ressourcen zu sein. Fangen wir damit an, dass wir jede Plastiktüte einfach nicht mehr verwenden. Das ist zunächst eine unbequeme Umstellung, aber es geht – und eigentlich ganz leicht.

Es bleibt bei dem immer gleichen Aufruf:

Jeder muss bei sich anfangen.

Ich wünsche uns ein Jahr des Aufwachens.

Christiane Clauss-Ude

Tradtion und Gegenwart

Hallo Klardenker,

zu keiner anderen Zeit des Jahres, lassen wir alte Traditionen so intensiv wieder aufleben, wie zur Weihnachtszeit. Seit Wochen umgeben uns Düfte von Lebkuchen und Musik der Adventszeit und auch das eigene Heim wird geschmückt, wie wir es schon immer taten. Mag die Mode der Weihnachtsdekoration sich auch wandeln, so werden doch gerne besonders alte Stücke vom Dachboden oder aus dem Keller geholt – „das ist noch von meiner Oma“ und schon ist die Verknüpfung , meist zur Kindheit, zu angenehmen Erinnerungen erfolgt. Es müssen schöne Erinnerungen sein, sonst hätte diese Festdekoteile nie so lange überlebt und wären längst entsorgt worden. Kennen Sie den Begriff U-Boot-Christen? Das sind jene, die einmal im Jahr in der Kirche auftauchen. Sie folgen irgendwie einer inneren Stimme oder wollen eben einfach eine Tradition wahren. Oder sie suchen nach einem doch irgendwie festlichen Rahmen, der dem feierlichen Höhepunkt des Jahres Glanz verleiht.

Manch einer wickelt dann seine neue Krawatte oder Socken aus dem Weihnachtspapier, schiebt sich dabei einen Dominostein in den Mund und schaut im Fernseher, wie Bruce Willis oder Chuck Norris für den Weihnachtsfrieden auf Erden kämpfen.

Es ist immer noch so, dass zu diesen Feiertagen, sich die inzwischen großen Kinder wieder im Nest einfinden und die ganze Familie zusammenrückt. Das kann natürlich zur Bewährungsprobe werden – vor allem, wenn es mehr oder weniger als Pflichtübung empfunden wird. Alles soll klappen und die Abläufe dieser Tage sind oft durchgeplant. Umso höher die Erwartungen gesteckt sind, umso eher kann es auch Enttäuschungen geben. Und bei allen Vorbereitungen sind wir dann erstaunt, dass alles schon wieder vorbei ist.

Es wäre schön, wenn wir aus dem oft selbst gewählten Diktat der Zeitdiebe heraus treten könnten. Gerade jetzt – zu den letzten Wochen des Jahres. Advent bedeutet ja Ankunft – und wenn ich die christliche Deutung des Wortes mal abwandle, so denke ich, dass es die Zeit sein soll, in der wir wieder bei uns ankommen. Die Vorweihnachtszeit mit all ihren Facetten lässt uns in Berührung mit eigenen Sehnsüchten kommen. Schon das bewusste Anzünden der Kerzen auf dem Adventkranz versetzt uns in eine gewisse Ruhe – wir müssen sie uns einfach nehmen.

Nun werden einige sagen, das ist ja schön gemeint, aber die Realität sieht anders aus. Man könnte auch noch weiter gehen und denken – können wir uns überhaupt noch entspannen und freuen angesichts der vielen globalen und nationalen Probleme, die unser aller Leben betreffen? Ja – und wir müssen sogar. Kraft können wir nur aus uns heraus schöpfen und wir sollten alles dafür tun, dass unser privates Umfeld, die Möglichkeiten dazu bietet. Das Leben ist ein Geschenk – auch wenn man manchmal nichts geschenkt kriegt.

Wann, wenn nicht in diesen Wochen, ist es Zeit, inne zu halten. Einfach mal in die Kerzenflamme zu sehen oder in das Kaminfeuer und zu reflektieren, was das letzte Jahr gebracht hat, wo man selber so im Leben steht…. Den Tag fließen lassen und mit lieben Menschen genießen. Und wenn man es manchmal nicht aus eigener Kraft schafft, sich diesen Freiraum zu schaffen, dann ist es vielleicht schön, wenn andere dabei helfen – zum Beispiel durch ein Geschenk, das einen überrascht und für gemeinsam verbrachte Zeit sorgt – fern aller Alltagsanforderungen. Das kann man sich sogar selber überlegen – ohne teure Gutscheine.

Sei stets eingedenk, dass das Geschenk, ein Teil du selber bist.

Und wen es gar nicht freut, zu schenken, na – der muss es eben lassen.

Ein neues Jahr beginnt ja oft auch mit einem guten Vorsatz. Wie wäre es mit jenem – unverzagt der allgemeinen Krisenrhetorik und weitverbreiteten Mutlosigkeit wenigstens hin und wieder zu widerstehen und statt dessen wieder ein Selbstvertrauen zu entwickeln, das das eigene Handeln beflügelt.

Wir wünschen Ihnen eine glückliche Zeit des Miteinanders

Das Novertis Team

Wahrnehmung und Vorsorge

Hallo Klardenker,

ob bei diesem Wetter schon so die rechte Vorweihnachtsstimmung aufkommt, wage ich zu bezweifeln. Das Spektakel rund um die Regierungsbildung passt eher in das berüchtigte Sommerloch der Medienlandschaft. Der Quatsch wird immer quätscher – Hauptsache, dass es zu keiner Neuwahl kommt, denn das vermutete neue Wahlergebnis lässt die obere Riege schaudern. Und dazwischen hört man immer wieder mal, was den kleinen Mann eigentlich sorgt. Die allgemein verbreitete Unsicherheit durch individuelle Erfahrungen im Alltag bestimmen das Lebensgefühl. Jeder kennt in seiner Stadt Gebiete, in denen man zu dunklerer Tageszeit nicht entlang gehen möchte. In Berlin sind das auch zentrale Plätze, auf denen man sich nun vorsichtig umsieht. Der Alexanderplatz ist ein Beispiel dafür. Nun wird eine Polizeistation in Containerform aufgebaut, die, so die offizielle Verlautbarung, mit DREI Beamten besetzt sein soll. Na, wenn das die Szene nicht erschüttert. Die erschwerten Arbeitsbedingungen der Polizei sind als vielerorts miserabel bekannt. Seit heute stehen den Mitarbeitern der BVB Schutzwesten zur Verfügung – so sie diese denn tragen wollen.

Zu allem kommt dann noch die Meldung, dass Glyphosat für die nächsten 5 Jahre weiter verwendet werden kann. Wahrlich weihnachtliche Stimmung kommt da auf.

Oder sie sind doch schon mittendrin? Der Erfolg des Black-Friday`s soll ja enorm gewesen sein. „Endlich“ schwappt diese amerikanische Tradition auch zu uns rüber. Seit 2005 werden in Amerika an diesem Tag die höchsten Umsätze des Jahres gemacht. Daran wird gemessen, welchen Umsatz der Handel im Weihnachtsgeschäft zu erwarten hat. Dabei wird auch hier eine ursprüngliche Bedeutung des Begriffs absolut umgekehrt. Der schwarze Freitag stand über Jahrzehnte für den rabenschwarzen Tag an der Börse von 1929. Mit dem großen Crash waren die Goldenen Zwanziger schlagartig zu Ende. An der Börse tut sich heute auch wieder so Einiges. Gerade wird wieder die Bitcoinblase aufgepumpt – eine Frage der Zeit, wann diese platzt. Und wie schon einmal, gibt es genug einfache Leute, die sich verschulden, um bei dem großen Geschäft dabei zu sein. Hört man sich manche Kommentare dazu genauer an, so wird auf darauf auch schon langsam zwischen den Zeilen offiziell hingewiesen.

Was sagte Herr Clauss immer:
„Investieren sie nur in das, was man wiegen und messen kann.“

Darauf kann man nur immer wieder hinweisen. Letztendlich ist jeder seines Glückes Schmied.

Glaubt man den Berichten, so hat die EZB mal wieder Vorstellungen, die nichts Gutes für unsere Konten verheißen. Die Einlagensicherung gefällt der Zentralbank wohl nicht mehr so wirklich. Wie der Wortlaut in einem internen Dokument heißen soll:

„…gesicherte Einlagen und Ansprüche, die unter die Anleger-Entschädigung fallen, sollten durch begrenzte Ausnahmen nach freiem Ermessen ersetzt werden, die von einer kompetenten Behörde genehmigt werden können, um so eine gewisse Flexibilität zu garantieren.“

Im Umgangsjargon bedeutet dies, dass die bisherige Einlagensicherung von 100.000 Euro schon in einem sehr absehbaren Zeitraum Geschichte ist. Beim nächsten Rundumschlag, den man in der Fachsprache so nett als „Bail-In“ bezeichnet, können dann auch Beträge von unter 100.000 Euro umverteilt werden, um den gefürchteten Bankenkollaps zu vermeiden. Und natürlich wissen die Verantwortlichen in der EZB, dass mit solch einer Maßnahme abertausende Sparer finanziell ruiniert werden. Aber sorgt Euch nicht….. Es wird Dir noch „ausreichend“ finanzielle Liquidität zum Überleben belassen! (Ironie!)

Denn wie im EZB-Papier anscheinend fortgeführt wird…

„…während einer Übergangsphase sollten die Bankkunden innerhalb von fünf Tagen nach Antragsstellung Zugriff auf einen angemessenen Teil ihrer Bankeinlagen haben, um so die täglichen Lebenskosten bezahlen zu können.“

Was hier also so lapidar als „angemessen“ bezeichnet wird, bestimmt dann jemand anders über Dein hart erarbeitetes und mehrfach versteuertes Geld! Das ist eine Frechheit sondergleichen. Da erscheint es doch wieder einmal wahrscheinlich, dass der Tag der Bargeldlosigkeit folgen soll. Diese Informationen sollen übrigens dem EZB-Dokument mit dem Titel „Bezüglich Revisionen des Krisen-Management-Systems der Europäischen Union.“ entspringen. Auf jeden Fall kann es nicht schaden, vor selbigem klug zu sein, einen gewissen Weitblick zu entwickeln und vorzusorgen.

An dieser Stelle möchte ich zu einem Vortrag in zwei Teilen von Hubert Huessner verweisen, der vielleicht eine Anregung gibt, mal ein anderes Weihnachtsgeschenk einzuplanen.

Er sagt:

„Genau für diesen Zweck haben wir die GOLD-GRAMMYs und SILBER-GRAMMYs geschaffen. Unsere GOLD– und SILBER-GRAMMYs in kleinsten Gewichtsstückelungen, runder Prägung und höchstmöglicher Qualität (AU 999.9 und AG 999), sind für aufgewachte Menschen. Die Form und die Gewichtsabstimmung der GRAMMYs kommt nicht von ungefähr. Sie stellen ein in sich durchdachtes, sorgfältig entwickeltes, schlüssiges und vor allem werthaltiges Tauschmittel dar. Hochwertige Edelmetalle beweisen bereits seit Jahrtausenden in Form werthaltiger SACHWERTE ihre Tauschkraft gerade und ganz besonders in den immer wiederkehrenden Krisenzeiten. Ihr könnt beim Tausch in GRAMMYs also gar nichts verkehrt machen.“

Zusammenfassung der alleinigen Vorteile der GRAMMYs:

  • Feingold (AU 999,9) und Feinsilber (AG 999) in kleinen, runden Gewichtseinheiten – schon ab 0,25 Gramm bis 250 Gramm! Somit auch für den kleinen Geldbeutel geeignet!
  • Rundprägung in Form einer Münze Verschiedene Größen und Gewichte Deutscher Qualitätshersteller mit eigener Produktion in Deutschland;
  • über 100jährige Firmentradition in Idar-Oberstein. Ihr kauft also DIREKT beim Hersteller ein! Das ist u. a. die größtmögliche Sicherheitsstufe in Bezug auf Fälschungssicherheit! Nach Möglichkeit wird bei der Produktion auf recyceltes Gold zurück gegriffen.
  • Monatliches GOLD-Abonnement bereits schon ab 50,- EUR,
  • OHNE zusätzliche Bearbeitungskosten per Dauerauftrag möglich! Mindestlaufzeit sind 6 Monate.“

 

 

Gutscheincode für  Interessenten mit einen 3 % rabatierten Einkauf: 501E11P00X0L  auf www.goldgrammy.de  

Vielleicht haben Sie mit diesem Vorschlag ja gleich zwei Dinge auf einmal geschafft – einen Werterhalt gefördert und eine Geschenkidee bekommen.

Haben Sie eine gute Vorweihnachtszeit

Christiane Clauss-Ude

Brücken bauen

„Die Jugend heute liebt den Luxus, sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt mehr vor Älteren und schwätzt statt zu arbeiten. Die Jugendlichen stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie verschlingen bei Tisch die Speisen und legen die Beine übereinander. Sie widersprechen ihren Eltern und tyrannisieren ihre Lehrer.“

Das ist eine Aussage, der wohl viele spontan zustimmen. Umso erstaunlicher ist es vielleicht, wenn man erfährt, dass dieses Zitat von Sokrates stammt – er lebte 470-399 vor Christus.

…..und einen habe ich noch:

„Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere heutige Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und einfach entsetzlich anzusehen.“

Aristoteles (384-322 vor Christus)

Wie man sieht – alles wiederholt sich , es war nie anders, …… Oder sind wir inzwischen doch auf einer bedenklichen Stufe angekommen? Sokrates hat die Beziehung zwischen Alt und Jung sehr beschäftigt – er beschreibt die Verlotterung der Sitten, die sich für ihn aus zu viel Freiheit ergeben. Wahrlich auch heute ein zutreffendes Argument – es wächst die zweite Generation heran, die gepampert wurde. Sie können sich auf den Errungenschaften ihrer Großeltern und Eltern ausruhen bzw. ist eine Basis gelegt, von der aus sich eine eigene Lebensbahn gut starten lässt.

Einer meiner Lieblingssprüche ist:

Was du geerbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen.

Ich denke, dass es ganz wundervoll ist, wenn es gelingt, für seine Kinder nicht nur eine materielle Basis zu schaffen, sondern auch das eigene Wissen und seine Erfahrungen weitergeben zu können. Vorausgesetzt, es ist auch geglückt, dass die eigene Brut überhaupt Interesse dafür hat. Ich weiß, dass man Erfahrungen nicht vererben kann, sondern sie selber machen muss. Umgekehrt ist es genauso toll, wenn irgendwann wir etwas Neues von unseren Kindern lernen können – und das können wir bestimmt!

Die Jugend tut, was sie immer getan hat: Sie sieht erst einmal, was die Eltern tun. Aus rein kindlicher Nachahmung sollte sich eine eigene Persönlichkeit entwickeln, die ihre Fähigkeiten, Interessen, Vorlieben und Meinung kundtut und durchsetzt. Dieser Prozess wird in der Phase der Pubertät so schön deutlich. Warum wird gerade diese Zeit von den „Großen“ so oft als Schimpfwort, lästig, störend und voll daneben bezeichnet? Allzu oft wird vergessen, dass wir „gerade eben“ selber so jung/alt waren.

Alte haben gewöhnlich vergessen, dass sie jung gewesen sind,

oder sie vergessen, dass sie alt sind,

und Junge begreifen nie, dass sie alt werden können.

(von Kurt Tucholsky)

Egoisten, Selbstdarsteller, Zombies, Generation Porno – das sind einige der unschönen Begriffe, mit denen die „Jugend von heute“ bisweilen charakterisiert wird. Die nächste Generation kann sich nicht konzentrieren, ist internetsüchtig, unhöflich, materialistisch eingestellt und politisch desinteressiert…….  Ja – all das gibt es – genauso wie hoch interessierte, kluge, höfliche, hilfsbereite, selbstständig denkende und emotional gefestigte junge Menschen.

Meist schwingt mit, dass es früher besser war. Man sollte doch meinen, dass die Älteren der jungen Generation grundsätzlich mit viel Wohlwollen begegnen. Ist es die Angst der Älteren, nicht mehr mitzukommen in einer Welt, die sich stark verändert; das Paradebeispiel ist die Digitalisierung? Ist es der Neid auf die, die das Leben noch vor sich haben? Oder sind wir durch die ständige Berieselung mit negativen Nachrichten so geprägt, dass wir manch positive und erfreuliche Entwicklungen gar nicht mehr wahrnehmen? Selbst in unserer unmittelbaren Umgebung nicht. Nun möchte ich gewiss nicht alles durch die rosarote Brille betrachten. Ich sehe die einheitlich dunkel gekleideten jungen Leute, den Stöpsel im Ohr, den Daumen auf dem Handydisplay ….. Dazu möchte ich einen sehr treffenden kabarettistischen Song von Pigor und Eichhorn einfügen;

Das trifft es wohl ganz gut, hilft aber nicht weiter – hoffentlich hat es ein Schmunzeln gebracht. Die Lösung liegt bestimmt nicht darin, dass einige Städte jetzt Ampelanzeigen im Fußboden testen. Wir haben es heute auch auf dem Gebiet der Beziehungen zwischen den Generationen mit den Folgen von oftmals extremen Verhältnissen zwischen Eltern und Kindern zu tun. Da gibt es die Kinder, die Kinder kriegen – trotz all der vermeintlichen Aufklärung – und die einfach überfordert sind. Eltern, die auch mit Kind mehr das eigene Wohl und Vergnügen im Vordergrund sehen. Eltern, die ihr eigen berufliche Laufbahn erst einmal sichern mussten und nun, schon fast zu alt, an eigenen Nachwuchs denken können. ……und, und, und.

Wir alle sind geprägt von den gesellschaftlichen Bedingungen und Zwängen. Dass Deutschland nicht besonders kinderfreundlich ist, ist jedem bekannt. Der von oben verordnete rigorose Sparzwang, trifft nicht nur den „kleinen Mann“, sondern insbesondere die Kinder und Jugendlichen. Sehen sie sich in den Schulen um, den Sport- und Freizeitvereinen….

„Die Moral einer Gesellschaft zeigt sich daran, wie sie mit den Kindern umgeht.“

Dietrich Bonhöffer

Asoziales Verhalten und das Verrutschen der Werte ist all gegenwärtig. Jüngstes Bespiel sind die bekannt gewordenen Verhältnisse an der Polizeiakademie in Berlin. Ich rede nicht davon, dass Einwanderer dort ausgebildet werden sollen, sondern davon, dass nicht nur die Sprachkenntnisse mangelhaft sind, die Autorität der Lehrer, insbesondere der weiblichen Lehrer, nicht respektiert wird….- mich befremdet vor allem, dass man sie an der Schule angenommen hat, obwohl die Vorstrafen bei einigen Absolventen verschiedener Art aktenkundig und bekannt waren. Das ist wie ein Freibrief und hat mit Vorbildwirkung und Vertrauenswürdigkeit wahrlich nichts zu tun.

Tatsächlich haben wir es zum Teil mit einer völligen Verschiebung der Werte und der Möglichkeit des Broterwerbs zu tun. Natürlich ist es auch heute noch mit einer höheren Schulbildung und gar mit dem Erreichen eines akademischen Grades etwas schwieriger, in die Verarmung zu geraten, als mit rein körperlicher Arbeit. Eine Garantie gibt es dafür aber überhaupt nicht. Wir leben in Zeiten, da man mit einer Schmink-App oder gar einer App für Bars einer Stadt mehr verdienen kann als ein „ehrlich“ Arbeitender.

Gesund ist das nicht.

 

Wir erleben eine Umstellung von Herkunft auf blanken Erfolg bzw. Karriere – auch das prägt neue soziale Ungleichheiten der Zukunft. Fleiß bzw. die Bewertung von Arbeit erhält eine andere Bedeutung. Marx sprach einst von der Entfremdung des Menschen von der Arbeit – und nun erleben wir das alles noch eine Stufe höher. Der Gewinnhebel auf dem Gebiet des Internets, der Börsenspekulation, der Unterhaltungsbranche … kann derart überzogen sein, dass jegliche bodenständige Haftung verloren geht. Fragt man Hedgefondsmanager, Internetgroßverdiener und Erben großer Vermögen, so haben sie alle die gleiche Ansicht – sie hätten das Geld mit ihrer eigenen Arbeit verdient. Sie kommen uns nicht nur abgehoben vor, sondern sind es auch.

Der Normalbürger versucht derweil, sein Leben zu organisieren. Zukunftsängste werden auf verschiedene Weisen geschürt – manchmal auch durch das Verhalten der Eltern, die ihre Probleme viel zu früh vor den noch kleinen Kindern besprechen bzw. auf ihnen abladen. Es ist ja nicht nur damit getan, eigene Fähigkeiten und Berufswünsche zu bilden, sondern viel mehr, diese auch in die Praxis bringen zu können – die Einstiegschancen meiner Generation waren da schon besser.

So gnadenlos, wie heute, ging es nicht zu. Heute ein Praktikum bzw. Volontariat zu bekommen, um mal reinzuschnuppern oder Erfahrungen zu sammeln, ist viel schwerer möglich. Praktikanten sind heute billige Arbeitskräfte, die bis zum Anschlag ausgenutzt werden. Das geläufigste Beispiel sind die jungen Ärzte im Praktikum. Zu einer Studien- und Berufsbewerbung sollte man nicht nur blutjung und unverbraucht sein – gefragt sind Bestnoten bei gleichzeitig jahrelanger Fach- und Berufserfahrung.

Uns wird durch die Medien suggeriert, dass wir es heute nur noch mit der Nullbock-Jungend zu tun haben, die zu blöd ist und unwillig obendrein. Diese jungen Leute gibt es. Fragen sie in den einzelnen Handwerkerberufen nach – es fehlt an Nachwuchs an allen Ecken. Da wir heute alle so mediengesteuert sind…… Haben sie schon mal eine Sendung gesehen, in der der beste oder kreativste Nachwuchshandwerker gekürt wurde ? Vom Kochen bzw. Backen mal abgesehen.

Uns wird gezeigt wie man Superstar usw. wird. Die Würde des Menschen ist unantastbar – es sei denn, er verkauft sich an TV-Formate, wo sie für ein wenig Rampenlicht dem Gelächter der Zuschauer preisgegeben wird. Mobbing kann heute jeden treffen – life im Kindergarten, in der Schule ,am Arbeitsplatz oder über die Internetportale. Mobbing ist eine moderne Form der Körperverletzung, die Ausdruck für Gefühlskälte und Verrohung ist. Das alles wird sich so schnell nicht ändern.

Auch in diesem Lebensbereich können nur wir selber anfangen, ein besseres Klima zu schaffen. Am Anfang steht vor allem, das Zulassen und Zeigen von Gefühlen. Gefühle sind der Schlüssel zum Verstand und der Beginn von Umdenken. Mit dieser Erkenntnis beginnt auch jedes Antigewaltseminar. Manche Schulen bieten direkt einen Antimobbingkurs an. Schön, wenn Gelder dafür freigegeben werden und andererseits traurig, dass man sowas überhaupt benötigt.

Jahrzehntelanges Dahinvegetieren vor anonymen Internetplattformen, -spielen oder das Versinken in Handywelten hat die Vereinsamung und emotionale Kälte befördert. Und im persönlichen Umgang in der Gesellschaft stellt man sich lieber als cool und taff dar. Mitgefühl und Sentimentalität gelten als Schwäche – und genau das ist der Irrtum. Selbstbewusstsein und die eigene Gefühlswelt erkennen und sie leben, das ist gesund und stark.

Kinder sind das Spiegelbild ihrer Eltern – große wie kleine. Ein Übermaß an Vertätschelung ist genauso wenig gut wie ein Überfrachten mit den eigenen Schwierigkeiten. Dabei meine ich auf gar keinen Fall, dass man eine heile Welt vorspielen soll. Es gibt Probleme und Aufgaben, vor die wir gestellt sind, die gewiss nicht immer einfach zu lösen sind. Ein offener und ehrlicher Umgang miteinander und das Gespräch suchen sind wohl mit die entscheidendsten Voraussetzungen für ein Miteinander. Gegenseitige Vorwürfe, Besserwisserei und Beschuldigungen reißen Gräben, die bei genauerer Betrachtung oft gar nicht sein müssen bzw. gewollt sind. Warum tut man sich oft so schwer mit konstruktiver Kritik und einem ruhigen Meinungsaustausch?

Alles in allem zeigt sich im Umgang der Generationen miteinander, wie weit es her ist, mit gegenseitigem Respekt voreinander und innerhalb der Familie und ob es ein Vorhandensein von Liebe und Vertrauen gibt.

Das Wir steht vor dem Ich – Lautet ein altes Sprichwort. Das ist natürlich ganz unmodern. Es bedeutet ganz gewiss nicht, dass eigene gesunde Empfinden zu vernachlässigen. Es spricht von der Erfahrung, dass wir nur im Miteinander gut leben können. Der kleinste Baustein einer Gesellschaft ist und bleibt die Familie. Wir laufen Gefahr, dass es viele Kaspar Hausers gibt, die verkümmern und sich eigentlich doch nach Gemeinschaft sehnen.

Die heutige Jugend nur als faul zu bezeichnen, ist nicht richtig. Sie erhebt Ansprüche, die wir ihnen vorgelebt haben und die die Werbung mit bestimmt hat- bei uns und bei den Jungendlichen. Darüber wurde hier schon genug geschrieben. Wehe, wenn es bei rein materiellen Ansprüchen bleibt. Umfragen unter Jugendlichen verschiedener Gesellschaftsschichten ergaben durchweg, dass der Wunsch nach einer funktionierenden Beziehung und dem Gründen einer Familie immer noch ganz vorne steht.

Und das trotz vielfach schwieriger Verhältnisse – Gewalt unter den Partnern, gegen die Kinder in der Familie, steigender Kinderarmut, Desinteresse aneinander, Existenzkämpfen in Schule und Beruf…….. Ein Ureigenschaft des Menschen ist es, nicht allein zu sein, sich im Rudel geborgen zu fühlen und, dank unserer Fähigkeit des Denkens und Fühlens, sich seine Familie zu suchen. Daran wird sich auch nichts ändern – das ist vielleicht die Chance, mit Würde als Mensch auf diesem Planeten zu leben und zu überleben.

Warum ich zum wiederholten Male dieses Thema aufgreife und nicht zum Beispiel über das „Jamaika-Spektakel“ schreibe?

Weil es dem Jahresende entgegen geht und wieder die Tage bevor stehen, an denen sich doch immer noch die meisten bei uns in familiärer Runde zusammen finden. Und in welcher Stimmung diese Wochen und die Treffen verlaufen, das hängt ausschließlich von jedem Einzelnen ab.

Manch einer hat schwierige Zeiten hinter sich, egal jetzt auf welchem Gebiet. Manch einer meint, dass seine Erwartungen nie wirklich erfüllt wurden, egal auf welchem Gebiet. Manch einer glaubt, gerade mit seinen Kindern, die reine Enttäuschung vor Augen zu haben. Und und und……

Gerade an den bevorstehenden Treffen bieten sich Gelegenheiten, sich in Selbstreflexion zu üben, mal durchzuatmen und sich auch mal zurück zu nehmen. Schmutzige Wäsche waschen ist jetzt nicht angesagt. Wir haben die Chance, mal bewusst, den jungen Menschen zuzuhören und hoffentlich auch Wege zu finden, eine Gemeinsamkeit zu gestalten. Schwierigkeiten können nur miteinander gelöst werden und gewiss nicht mit dem erhobenen Zeigefinger.

Ein deutsches Sprichwort lautet: Jugend ist kein Fehler und das Alter kein Verdienst

Andreas sagte in seinen Vorträgen oft – investieren Sie zuerst in die eigenen Kinder, die Familie und die Freunde. Damit meinte er nicht nur den finanziellen Aspekt, sondern genauso Zeit, Gedanken und Gefühl. Zusammenhalt muss gepflegt werden und es reicht nicht, nur anzuklagen, was von oben wieder alles angegriffen bzw. zerstört wird. Ich empfinde oft, dass diese Anklage der Verhältnisse dazu genutzt wird, von den eigenen Mißständen abzulenken. Ist ja auch meist bequemer. Jeder kann nur für sich entscheiden, wie er das Verhältnis gestalten kann. Wie die Generationen miteinander umgehen bestimmt unser gesellschaftliches Leben ganz entscheidend.

Ich wünsche Ihnen und letztendlich uns allen eine Zeit familiärer Begegnungen in respektvoller und liebevoller Atmosphäre.

Herzlich

Christiane Clauss-Ude

Jung sein

Die Jugend kennzeichnet nicht einen Lebensabschnitt,
sondern eine Geisteshaltung; sie ist Ausdruck des
Willens, der Vorstellungskraft und der Gefühlsintensität.
Sie bedeutet Sieg des Mutes über die Mutlosigkeit, Sieg
der Abenteuerlust über den Hang zur Bequemlichkeit.

Man wird nicht alt, weil man eine gewisse Anzahl Jahre
gelebt hat: Man wird alt, wenn man seine Ideale aufgibt.
Die Jahre zeichnen zwar die Haut – Ideale aufgeben
aber zeichnet die Seele. Vorurteile, Zweifel, Befürchtungen
und Hoffnungslosigkeit sind Feinde, die uns nach und
nach zur Erde niederdrücken und uns vor dem Tod zu
Staub werden lassen.

Jung ist, wer noch staunen und sich begeistern kann.
Wer noch wie ein unersättliches Kind fragt: Und dann?
Wer die Ereignisse herausfordert und sich freut am Spiel
des Lebens.

Ihr seid so jung wie euer Glaube. So alt wie eure Zweifel.
So jung wie euer Selbstvertrauen. So jung wie eure
Hoffnung. So alt wie eure Niedergeschlagenheit.

Ihr werdet jung bleiben, solange ihr aufnahmebereit
Bleibt: Empfänglich fürs Schöne, Gute und Große;
Empfänglich für die Botschaften der Natur, der Mitmen-
schen, des Unfaßlichen. Sollte eines Tages euer Herz
geätzt werden von Pessimismus, zernagt von Zynismus,
dann möge Gott Erbarmen haben mit eurer Seele – der
Seele eines Greises.

© Detlef Witthaupt

Der Poet des Alltags

Der Poet des Alltags

(Quelle: Szenenbild aus Ridley Scott´s Blade Runner, 1982)

“The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel.”[1]                             

(„Der Himmel über dem Flughafen hatte die Farbe eines Fernsehers, der auf einen  toten Kanal gestellt war.“)

Dieser Satz aus William Gibsons „Neuromancer“ gilt unter so manchen Kennern als einer der eindrucksvollsten Auftakte, die die Romanwelt kennt. Es ist technokratische Poesie, die unseren Blick auf eine dystopische Welt richtet und Visionen in uns hochkommen lässt, die zunehmend  in eigenen Erinnerungen und Erfahrungen ihren Ursprung haben können. Es scheint jedoch nicht allein die Beschreibung einer äußeren Welt zu sein, die für die hypnotische Kraft dieser Einleitung allein verantwortlich ist. In diesem Satz drückt sich ein ganzes Lebensgefühl aus; eine metaphorische Beschreibung unseres Weltzugangs und unseres Selbstzugangs, die ich diesem Klardenker als Thema zugrunde legen möchte.

Hallo Klardenker

Der tote Kanal

Lange, lärmende Straßenschluchten zwischen Giganten aus Stahl und Beton, die sich in den ausdruckslosen Himmel emporragen – Grau in Grau. Zahllose aneinandergereihte Wohnparzellen, die dieselbe Anonymität ausstrahlen, wie ihre Bewohner. Eine Gruppe Kinder an der Haltestelle, die Köpfe gesenkt und eingetaucht im bläulichen Licht ihres Smartphones, das sie in ihren Händen halten. 

Dies könnten sie womöglich sein, die ersten Assoziationen, die durch den Satz bei Einigen hervorgerufen werden. Gewiss wird, je nach Leser, ein anderes Bild entstehen und etwas anderes in den Blick genommen werden. Sicher ist aber auch; achtet man auf die Grundstimmung, die diesen Eindrücken zugrunde liegt, kann man sich nur schwer des Eindrucks erwehren, dass es sich hierbei um Bilder einer verelendenden Welt mit verelendenden Menschen handelt; einer Gesellschaft, die nach einem Programm lebt, das in weißem Rauschen endet.

Es ist keineswegs trivial, dass ich mich für die Einleitung mit Gibson´s Neuromancer bei einem prominenten Vertreter der Science-Fiction Literatur bediene. Es handelt sich gerade bei diesem Werk um einen der geistigen Grundsteine des Cyberpunk, eben der Spielart des Science-Fiction, die ihren Fokus auf die dystopischen Aspekte innerhalb dieses Genres legt. Insgesamt kann Science-Fiction vor allem die interessante Eigenschaft zugesprochen werden, Hoffnungen, Ängste und Vorstellungen aktueller Themen und Problematiken aus Gesellschaft und Wissenschaft in ein mögliches, zukünftiges Szenario in erhellender Weise zu übertragen. Mit anderen Worten; durch Science-Fiction lassen sich kreativ gegenwärtige Haltungen zu beispielsweise Rassismus, technischen Innovationen, Wirkung von modernen Medien oder auch Gesellschaftsmodellen deuten und verhandeln. Mit diesen Gedanken im Hinterkopf, scheinen sich die bei der Aussicht auf künftige Entwicklungen aufkommenden Gefühle von Beklommenheit und Unsicherheit nur zu gut als Ausdruck dafür deuten, dass Gedankenspiele dieser Art nicht nur in der derzeitigen Popkultur eine wahre Blütezeit erfahren, sondern einen nicht unerheblichen Teil unseres Zeitgeistes ausmachen. An dieser Stelle will ich mein Augenmerk jedoch nicht auf die Beschreibung oder Erklärung unserer gegenwärtigen oder künftigen Umwelt legen, um zu ergründen, was sie so dystopisch macht. Nein, ich möchte mich dem gewissermaßen „toten Kanal in den Köpfen der Menschen“ widmen. Was ist damit gemeint? Nun, so wie ich es verstehen möchte, sehe ich in dem „toten Kanal“ die Unfähigkeit zu sich selbst zu finden oder anders ausgedrückt, nicht mehr in sich ruhen zu können und seine innere Mitte verloren zu haben. Diese Perspektive scheint mir nicht nur deswegen interessant, weil der Mensch immer auch Teil seiner Umwelt ist und sie widerspiegelt, sondern weil auch ganz entscheidend ist, auf welche Art wir sie in Augenschein nehmen und uns damit zu ihr verhalten.

(Quelle: Szenenbild aus Ridley Scott´s Blade Runner, 1982)

Es liegt die Vermutung nahe, dass sich hierbei ein ganz ähnliches Bild abzeichnen ließe. Die Menschen haben für ihre Selbstentfaltung einen Weg beschritten, der zu nichts führt, außer weißem Rauschen. Ein gestörtes Selbstverhältnis, wenn man so will. Bevor ich jedoch auf einen Vorschlag kommen möchte, wie ein Verhältnis zu sich auf genesende und gewinnbringende Weise wieder geschaffen werden kann, scheint es mir hilfreich, zu ergründen, wie der Verlust der eigenen Mitte mit den Anforderungen unserer Zeit im Zusammenhang steht.

Der Anspruch

Dass unsere Zeit ihre weitreichenden und umfassenden Themen und Problematiken mit sich bringt, ist offensichtlich, wenngleich es jedoch häufig sehr schwer ist, zu benennen oder zu fassen, was diese im Detail ausmacht. Die Entwicklungen in einigen Feldern verlaufen derzeit so rasant und in neuartige Richtungen, dass der Bezug zu Science-Fiction nicht weit hergeholt scheint. Nicht umsonst spricht man heute von der Zeit der Digitalisierung, dem Informationszeitalter und der Globalisierung oder von konvergierenden Wissensfeldern – der Neuro-, Bio- und Informationstechnologien mit den Nanowissenschaften – ja sogar von der geochronologischen Epoche des Anthropozän ist die Rede. Betrachtet man die Entwicklungen nicht nur zu einem dieser Gebiete, sondern erweitert den Blick auf ein großes, zusammenhängendes Ganzes, so wird man sich bewusst, dass auch die eigenen Gefühle zu diesen Entwicklungen sich nicht wirklich auf einen Bereich allein zurückführen lassen, sondern sich auf das Weltgeschehen als Ganzes beziehen.

Es ist fast gleich, welchem Thema man sich widmet – seien es globalisierte wirtschaftliche Gefüge, Ansätze zu einer gesunden Ernährung und Lebensführung, Fragen rund um Immigration oder auch moderne Verständnisse von Kunst. Beschäftigt man sich eingehend und aus verschiedenen Perspektiven mit dem jeweiligen Thema, so entsteht schnell das Gefühl, eigentlich vor einer Aufgabe zu stehen, die einen Anspruch an uns stellt, wie es zuvor nur große Strömungen in der Geistesgeschichte taten. Sie sind, wie schon im Falle der Renaissance oder Aufklärung, mit einem Ausstieg aus gegebenen Verhältnissen verbunden und der Kreation neuer. Ein solcher Prozess ist immer auch mit einer Veränderung der Selbstverständnisse verbunden. Wer wollen wir in sein und wohin wollen wir uns entwickeln, um den neuartigen Umständen angemessen zu begegnen und neue Verhältnisse in diesen zu bilden? Und wie ist in dieser neuen Welt zu handeln? Eine neue Ethik muss verhandelt werden.

Beziehen wir dies auf einen jeden selbst, folgert der Philosoph und Kulturwissenschaftler Peter Sloterdijk wohl ganz richtig, dass hieraus die persönlich werdende Aufforderung wächst: „Du musst dein Leben ändern.“.[2] Ein Appell, dem er ein ganzes Buch gewidmet hat und der in gewisser Weise sich an jeden einzeln richtet und gleichzeitig für sich allein stehen kann. Dies entspricht der Struktur, die große ethische Systeme haben. Sie wenden sich eigentlich an alle, können aber von niemanden wirklich aufgefangen und umgesetzt werden, da der Mensch, den sie erfordern, noch gar nicht da ist. Es ist an uns, dies als Einladung zu verstehen über uns und Fragen unserer Zeit zu reflektieren und neue Entwürfe des Lebens, des Selbstverständnisses und unserer Weltauffassung zu verhandeln. Und eine Form, über welche wir gelernt haben dieser Einladung kreativ zu folgen, ist das Erzählen von Science-Fiction Geschichten.

Zunächst einmal ist es jedoch ein Unterschied, ob wir uns diesem Thema innerhalb eines intellektuellen Rahmens nähern oder uns den subjektiven, alltäglichen Anforderungen widmen, die hier in Verbindung zu bringen sind. So ist es doch letztlich dieser Appell „Du musst dein Leben ändern.“, welcher die drängende Aufforderung persönlich werden lässt und uns ins Handeln zwingt. Scheinbar liegt es in der Natur dieser Prozesse, dass sie einen stets hoffnungslos überfordern, ganz gleich, ob sie nun explizit oder implizit verstanden werden. So sehr es auf der Hand liegen mag, dass etwas im Argen liegt, ist es doch häufig weit weniger klar, was zu tun ist und wie man sich einbringen kann, um eine wünschenswerte Veränderung zu bewirken. Der hierbei entstehende und spürbare Druck ist Vielen ein nur zu gut bekannter Begleiter durch das alltägliche Leben.

Aus aktuellem Anlass stand da allein schon die Frage im Raum: Welche politische Haltung sollte ich einnehmen bzw. welche Partei sollte ich wählen? Wie ernähre ich mich richtig? Welche Schule kommt für mein Kind infrage? Was genau sollte ich tun, um keine großen Schäden meiner Umwelt anzutun? Eine unterschwellige Resignation bricht sich Bahn, die bis in eine umfassende Ohnmacht münden kann und man sich bald schon in einem Zustand des Ausgeliefertseins wiederfindet und man wünscht sich die Verhältnisse zurück, die nicht mit einer derartigen Last belegt waren. Viel zu schnell laufen wir Gefahr in einen Alltag zu geraten – ganz im Sinne eines sehr ernüchternden und trockenen Beigeschmacks.

Sicher ist allein mit dieser Überlegung zu den Veränderungen unserer Zeit nur ein Bruchteil in den Blick genommen, der die Stimmung unseres Zeitgeistes ausmacht und es wären noch eine Vielzahl an weiteren Dynamiken zu nennen, um einen vollständigen Überblick zu bekommen. Doch diesem Anspruch kann und möchte ich mit diesem Klardenker gar nicht gerecht werden. Es geht mir vor allem darum aufzuzeigen, dass große Veränderungen in der Geschichte auch immer einen Einfluss auf unser persönliches Leben und subjektives Empfinden haben. Und dabei es ist häufig hilfreich zu wissen, welche tiefer liegenden Prozesse dafür verantwortlich sind. Denn allein durchs Wissen über sie, gewinnen wir Freiheit und können lernen, wie wir uns dazu verhalten. Die Welt alleine mit all ihren kritisch zu bewertenden Eigenschaften ist es nicht, die unsere Aufmerksamkeit verdient – es ist vor allem die Beziehung, die wir zu ihr pflegen.

Gehen wir zurück zu dem Anspruch, der an uns gestellt wird. Wie müssen wir unsere Leben ändern? Mit dieser Frage werden auch sicher sehr unterschiedliche Antworten, Vorstellungen und Ansätze verbunden. Von Vorstellungen zu einem angemessen autarkem Lebensstil bis hin einer verstärkten Naturverbundenheit wird alles vertreten sein. Welchem Vorschlag hier mehr Beachtung geschenkt werden sollte und welchem nicht, möchte ich in erster Linie nicht beantworten, sondern lediglich auf Prozesse aufmerksam machen, die diese Frage für einen persönlich relevant machen. Es hängt wohl letztlich davon ab, welches Bild wir von uns selbst machen. Dieses Bild und damit auch Selbstverständnis ist es nach dem wir unser Leben entwerfen und das bestimmt als wer wir mit der Welt in Beziehung treten wollen. Denn ganz gleich, welchen Lebensentwurf wir für uns zurechtlegen, sei es im Stillen für sich selbst oder im Rahmen einer gemeinsamen, gesellschaftlichen Entscheidung oder welches Science-Fiction-Szenario der Welt von Morgen am nächsten kommt, so bestimmt doch vor allem unser Selbstverständnis, wie wir die Welt und uns erfahren werden. Meinen Fokus möchte ich daher lieber auf ein Selbstverständnis richten, einer Form der Selbstdeutung also, die jedem Entwurf einer Lebensführung vorausgeht.

Um meinen eigenen Gedanken zu entfalten, möchte ich mich vor allem an einen sehr inspirierenden Essay orientieren, der geradezu exemplarisch die Probleme und Gefühle unserer Zeit wunderbar einfängt und behandelt. Die Rede ist von „This Is Water: Some Thoughts, Delivered on a Significant Occasion, about Living a Compassionate Life“ von David Foster Wallace.[3] Der Essay beruht im Kern auf der gleichnamigen, berühmt gewordenen Rede, die ich nur wärmstens empfehlen kann. An dieser Stelle möchte ich einen Clip, der die entscheidenden Ausschnitte in deutscher Übersetzung zusammenbringt und passend verbildlicht anhängen, damit man sich von seinen eigenen sehr eingängigen Schilderungen ein Bild machen kann.

 

Erinnerungen an Wasser

„This is Water.“                             
 
Das sind die entscheidenden Worte mit denen David Foster Wallace seine Rede für die Absolventen des Kenyon College 2005 schließt. Es ist eine der wenigen Reden eines solchen Anlasses, die nicht mit den gewohnten Beglückwünschungen aufwartet, die nicht von optimistischen Aussichten zu erzählen weiß oder einer letzten Moralpredigt ähnelt. Stattdessen berichtet er den versammelten von der Welt der Erwachsenen, in welche die frisch gebackenen Absolventen nun hineintreten werden. Es ist eine Welt, die von einer Tristes des Alltags bestimmt ist, eine, die von Sorgen und Nöten umfasst und gnadenlos ernüchternd wirkt. Wallace erzählt von der immer gleichen, banalen Routine, der zunehmenden Desillusionierung mit dem Leben und von den nervigen, ja hässlichen Mitmenschen und natürlich dem stetigen Kampf um Geld und Macht. Es geht ihm darum, dass ganze reale Ausmaß allen Anwesenden vor Augen zu führen, wenn es heißt; der essenziellen Einsamkeit des Erwachsenenlebens gegenüberzustehen; sich der Bedeutung bewusst zu werden, sich gut anzupassen zu müssen und an der schmerzhaft schweren Aufgabe zu wachsen empathisch seiner Umwelt zu begegnen.                                    
Nun war es selbstverständlich nicht seine Intention seine Schützlinge schlicht mit einem äußerst mulmigen Gefühl in diese Welt von solcher Zukunftslosigkeit zu entlassen. Er kommt nämlich zu dem Schluss, dass es insbesondere die Auswüchse eines Egozentrismus in einem jeden von uns sind, die unsere Leben so ergrauen lassen. Eine innere Haltung also, die uns daran hindert Offenheit, Achtsamkeit und Empathie gegenüber anderen Menschen und uns selbst zu leben und aus festgefahrenen Denkmustern auszubrechen. Es ist eine Veränderung eben dieser Haltung, die einzugehen wir angehalten sind und die es zu bewahren gilt. Sie zu erwerben, ist letztlich Hauptzweck höherer Bildung und das Ergebnis guter Erziehung.

Bemerkenswert scheint mir zu sein, dass er bei seinen Ausführungen zu keiner Zeit moralisierend wird, stattdessen versucht er uns den Menschen in Erinnerung zu rufen, der den Zugang zu sich selbst kennt und bewusst und frei über sich entscheidet. Doch scheint es, dass Viele ein solches Bild von sich verloren haben und in eine tiefe Passivität gefallen sind.

Nun gibt es sicher zahlreiche Vorstellungen, Ratgeber und Wege, wie man zu sich selbst finden mag, doch nicht zuletzt durch die Einleitung von Gibsons´s Neuromancer inspiriert, möchte ich vor allem kurz auf eine Form aufmerksam machen. Der Poesie und dem Selbstverständnis als Dichter.                                               

Es heißt: Dichter schildern den Menschen, wie er ist. Sie versuchen ihn von innen her zu begreifen und zu gestalten und stehen damit in direktem Kontrast zu dem Wirken von autoritären Strukturen, medialen Einwirkungen und einer Vielzahl von alltäglichen, trivialen Mustern, die den Menschen verformen, statt ihn zu sich selber kommen zu lassen. Eugen Drewermann skizziert diese Vorstellung des Dichters in einem Vortrag sogar so weit, dass er in ihr therapeutische Qualitäten verortet. Auch dieser von ihm gewohnt informative Vortrag sei hier angefügt.

Laut Drewermann seien den Dichtern nämlich Eigenschaften zuzuschreiben wie individuell, universell und eben nicht moralisierend zu sein. Erst wenn diese Eigenschaften wirklich verinnerlicht sind, hören wir auf, uns nach festgelegten, institutionellen Wahrheiten und Werten zu richten und können uns frei entwerfen und entfalten. Eine Welt in der wir vergessen haben frei zu assoziieren und zu träumen, sondern nur noch geregelten Abläufen folgen und nach Fakten und Zahlen leben, wirke daher äußerst belastend, entseelt und buchstäblich krank machend. Dichter sind jedoch Menschen, die unverfälscht leben, die ihre eigenen Worte finden und es dadurch schaffen, sich authentisch und unbefangen auszudrücken und somit ein ungetrübtes, wahrhaftiges Verhältnis zu sich aufzubauen und in zweiter Instanz damit auch zu ihrer Umwelt und ihren Mitmenschen. Sich gesund zu machen hieße demnach, der Dichter seiner eigenen Lebensgeschichte zu werden. Denn mag die Umwelt faktisch grau und monoton sein, so ist es doch an einem jeden selbst, diese so auf sich ungefiltert einwirken zu lassen oder sie doch durch die befreiende, Abstand schaffende Linse eines Poeten in Augenschein zu nehmen.                                                         
Wenn Wallace von Menschen spricht, die wirklich frei und willentlich über die Art zu entscheiden wissen, wie man andere Menschen wahrnimmt und dadurch lernt angemessen im Alltag zu agieren, dann legt er einem ein ganz ähnliches Selbstverständnis nahe. Eines, aus welchem heraus wir uns befähigen, sich so auszudrücken und zu handeln, wie man es für richtig empfindet; kurz – aus dem heraus wir lernen authentisch zu leben.

Von rationaler Seite ist schnell begriffen, was zu tun ist, doch man sollte sich nicht von der Größe dieser Aufgabe täuschen lassen. Schon Wallace meinte, dass es eine unendlich schwere Aufgabe sei, sich diese Fähigkeit zu erhalten, sie zu pflegen und immer wieder neu daraus zu schöpfen. Und auch wenn seit Wallace Ansprache mehr als 10 Jahre ins Land gezogen sind, hat sich an der Aktualität seiner Diagnose, wie wir einander und uns selbst im Alltag wahrnehmen wahrlich kaum etwas zum Positiven geändert. Daran mögen die Entwicklungen der Neuzeit, der beispielsweise technisch vermittelten Kommunikation oder die stete Beschleunigung einer Vielzahl an Prozessen auch sicher ihr übriges beigetragen haben. Doch vielleicht dies auch nur in einer solchen Prägnanz, weil wir versäumt haben, ein angemessenes Bild von uns selbst dem entgegenzustellen.

Vielleicht sind wir nach Wallace und Drewermann aus gutem Grund dazu angehalten, den Poeten des Alltags in uns wiederzufinden und sprechen zu lassen. Und wenn wir ihn hören, dann fügt er sich womöglich in noch größere Erzählungen ein, in die großen Geschichten unserer Zeit, die von Digitalisierung, einer globalisierten Welt und vielem anderen handeln. Wir würden uns nicht mehr als ein von Ihr entfremdetes, ausgestoßenes Subjekt wahrnehmen, sondern könnten uns in ihr sehen und wahrnehmen und damit auch mutig in ihr handeln und sie verändern. Der Wunsch sich als Protagonisten einer Science-Fiction-Welt zu erfahren muss nicht gleichzeitig so etwas bedeuten wie, der Realität entfliehen zu wollen oder eine Welt herbei zusehen, die den Menschen entfremdet. Science-Fiction-Klassiker wie beispielsweise Blade Runner, so auch die aktuell in den Kinos anlaufende Fortsetzung, bieten uns auch immer die Gelegenheit nachzuspüren, als was für Menschen wir uns in dem jeweiligen Szenario erleben möchten.

Was auch immer die Zukunft für umwälzende Veränderungen für uns bereithält oder welche Wege sich für uns persönlich auch immer auftun werden, wir sollten nie vergessen: Es beginnt schon mit einer einfachen Aufmerksamkeit; einem sich zuhören und einem Bewusstwerden der Dinge, die so real und wichtig sind und doch die ganze Zeit so versteckt zu seien scheinen, dass wir uns ihre Unmittelbarkeit und Fülle immer wieder ins Gedächtnis rufen müssen. Wieder und wieder. Eben so wie sich der Fisch bezüglich seiner Umwelt erinnern würde:

This is water.
This is water.

Alles Gute,

Sebastian Clauss

 

[1]Gibson, William (1984): Neuromancer, S.3

[2]Sloterdijk, Peter (2009): Du musst dein Leben ändern. Über Anthropotechnik.

[3]

Info-CD

cd-83Unsere Info-CD können Sie erwerben. Bitte senden uns dazu über dieses Formular eine Anfrage. Wir setzen uns zeitnah mit Ihnen in Verbindung.

Andreas‘ Vermächtnis

Diese DVD war Teil seines Wirkens und ist ein Vermächtnis an all die Freigeister in diesem schönen Land.

Zu bestellen ist diese DVD hier (Klick)

Das Deuschlandprotokoll II

Das Deuschlandprotokoll II

Neuauflage 2017

Andreas Clauss

Das
Deuschlandprotokoll II

 

als Buch
im Fischer-Verlag
erhältlich

Anmeldungen für den Klardenker
Was können Sie tun?
Ein alternativer und sicherer Weg, Vermögen und Einkommen zu schützen: Enteignen Sie sich selbst, bevor es andere tun! Zum langfristigen Vermögensschutz gründen Sie eine Stiftung. Bei Interesse melden Sie sich bei uns. Kontaktdaten finden Sie im Impressum. Für den mittelfristigen und langfristigen Schutz von Zahlungsmitteln empfehlen wir Papier in physische Edelmetalle zu tauschen. Hier eignen sich insbesondere kleine handelbare Münzen, z.B. bei Gold-Grammy von Reischauer. Sie benötigen, wenn es eng wird, funktionierende Zahlungsmittel für die täglichen Dinge des Lebens. Gutscheincode für Stifter, Freunde und Interessenten von Novertis für einen 3 % rabatierten Einkauf: 501E11P00X0L . Goldgrammy 3