Gemeinnützige Treuhandstiftung für ganzheitliches und autarkes Leben

Monatsarchive: Februar 2017

An ihren Taten sollt ihr sie erkennen

Hallo Klardenker,

es trumpt aus allen Kanälen.

Es wird einem nicht leicht gemacht, durch alle Meldungen und Meinungen hindurch, sich ein eigenes Bild zu machen. Die Vergangenheit hat uns gelehrt, dass man vorsichtig sein sollte, wenn massiv und permanent nur eine Ansicht feil geboten wird.

Dabei kann es dann auch zu Ausrutschern kommen, wie neulich in der ARD-Fernsehsendung „Presseclub“. Auf die von einer Zuschauerin telefonisch gestellte Frage, ob es noch einen Ausweg aus der Trump-Katastrophe gäbe, antwortet spontan der Herausgeber und Journalist der Zeitung „Die Zeit“ , Josef Hoffe, mit den Worten: „Mord im Weißen Haus“. Auch der Einwand seiner Kollegin, er solle ernst bleiben, rettet nicht wirklich etwas. Nun wird man ja mit den Lebensjahren immer wunderlicher, aber einem Mann in so einer Position darf so etwas nichtraus rutschen. Es zeigt mir, in welcher Gedankenwelt er lebt und wie weit eine Verrohung im Geiste fortgeschritten ist.

Der Schritt von aggressiven Worten hin zu aggressiven Taten ist ein kleiner, und das brauchen wir alle nicht. Wir erleben es täglich – Nachrichten von Gewalttaten in Nah und Fern lassen unser Empfinden Stück für Stück abstumpfen. Auch die heute veröffentlichte Polizeistatistik der Straftaten im vergangenen Jahr stimmt nicht wirklich froh. Leicht fällt es da nicht, gelassen zu bleiben und Herz und Verstand beisammen zu halten.

Wir erleben gerade zwei Bewegungen.

Die eine kann man nennen – jeder sei sich selbst am nächsten – und die andere – es ist Zeit, auf die Straße zu gehen. Welchen Weg jeder für sich findet, ist jedem selbst überlassen.

Ich möchte hier auch mal ein positives Beispiel nennen.

Im letzten Jahr gab es erheblich mehr Demonstrationen gegen Lebensmittelverschwendung. Dass fast die Hälfte aller Lebensmittel in Deutschland weggeworfen wird, das dürfte inzwischen jeder halbwegs wacher Mensch schon mal gehört haben.

Die Frage bleibt natürlich, was tut jeder selber mit dieser Information. Zuerst sollte das eigene Verhalten auf dem Prüfstand stehen.

Erwähnen möchte ich, dass sich zum Beispiel eine Bewegung des Foodsharings entwickelt hat, die nicht zu unterschätzen ist. Das organisierte Abholen von „überflüssigen“ Lebensmitteln für Jedermann. Dass „Die Tafel“ mehr denn je abholt, ist vielleicht auch bekannt – alleine von der „Grünen Woche“ in Berlin wurden vom Messezentrum 14 Tonnen abgeholt.
Ich werte es  als – ein Anfang ist gemacht.

Berlin hat in diesem Jahr rund 10.000 Obdachlose. Dem gegenüber stehen rund 900 Schlafplätze für den Winter.Dass es, in einem Land wie Deutschland, überhaupt diese hohe Zahl an Bedürftigen gibt, ist schlimm genug. Aktuelle Politik trägt dazu bei, dass diese Zahlen weiter steigen wird. Mieten steigen – gebaut werden Eigentumswohnungen, die in neue Schuldenfallen führen, die Kinderarmut nimmt zu…….

Ich kann mich an ein Holzschild in der Küche meiner  Omi erinnern – darauf stand:

„Vertrau auf Gott, doch auch auf eigne Kraft. Gott segnet nur, was man sich selber schafft.“

Ich stelle für mich fest, dass sich nichts geändert hat.

Das Vertrauen, in welche Obrigkeit auch immer, hat sich mehr oder weniger aufgelöst. Spätestens nach dem wiederholten Aufruf der Regierung, jeder solle sich um Vorsorge und Vorräte kümmern, müssten neue Aufgeweckte hinzu gekommen sein. Das sollten wir auch nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Was sagte Herr Clauss immer? „Sie sagen uns immer alles, um sich abzusichern.“

Das Vertrauen in die Politik dürfte gerade wieder einen weiteren Tiefpunkt erreicht haben. Der Vorstand der CSU hat sich einstimmig für die Kanzlerin als  ihre Kandidatin entschieden. Das verdeutlicht einmal mehr, welche Schaukämpfe uns in den vergangenen Jahren zwischen Seehofer und Merkel dargebracht wurden.

Mit dieser Entscheidung hat sich die CSU bestimmt keinen Gefallen getan.

Erlebten wir früher, dass uns Unwahrheiten als Wahrheit geboten wurden, so kommt nun noch hinzu, dass uns vermehrt Wahrheiten als Unwahrheiten verkauft werden. Da wird es einem wahrlich nicht leicht gemacht, noch durchzublicken.

Die Jagd auf Fake-News wird ausgeweitet und das neue Online-Portal, auf dem man ganz leicht etwaige Dinge melden kann, erwecken in mir Erinnerungen an DDR-Verhältnisse und noch finstere Zeiten. Denunziantentum zu fördern, das ist wirklich mehr als armselig.

Es fördert das sich gegenseitige Misstrauen und Bespitzeln. Ein Teilen der Menge verhindert eine Entstehung von Großem.

2016 war auf Platz 5 der meist verkauften Bücher bei Amazon: „1984“ von George Orwell. Das spricht für sich.

Wer nun immer noch Facebook und Whatsapp usw. mit Privatmeldungen füttert, die die Welt nicht braucht – andere dafür umso mehr, dem ist nicht zu helfen.

Jeder sei für sein Handeln verantwortlich.

Im Moment ist auf der Welt sehr viel Bewegung und vieles gibt Grund zur Sorge. Trotzdem bin ich ein unverbesserlicher Optimist und möchte den Glauben an den gesunden Menschenverstand nicht aufgeben.

Zugegeben, manchmal fällt es schwer.

Wenn ich derzeit die Bilder von den vielen Demonstranten auf US-amerikanischen Straßen sehe, dann habe ich den Eindruck, dass  vielleicht  ein wenig von der Lethargie der breiten Masse abgelegt wird.  Eine deutsch-amerikanische Schriftstellerin, die in Californien lebt, der Name ist mir leider entfallen, beschrieb neulich im Radio, dass sie sich vorkäme, als sei eine Art `68er- Bewegung ins Rollen gekommen. Solche Mobilität hätte sie noch nie erlebt.

Na, schaden kann das gewiss nicht.

Wieviele Arbeitsplätze Herr Trump nun mit Gewalt schaffen kann, das wird sich in der Praxis erweisen. So wie alles, was er seinen Wählern versprochen hat und von dem er nun Stück für Stück wieder abrückt oder mit dem Kopf durch die Wand will.

Wir beobachten besonders das Verhältnis zwischen den USA und Russland.

An ihren Taten werden wir sie messen.

Übrigens ist auf Platz 1 der meist verkauften Druckerzeugnisse der „Lebensfreudekalender“ – das ist schon irgendwie rührend.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie an jedem Tag das entdecken, was einen Moment der Lebensfreude bringt.

 

Christiane Clauss-Ude

 

 

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