Gemeinnützige Treuhandstiftung für ganzheitliches und autarkes Leben

Monatsarchive: Juni 2016

Waren das noch Zeiten!

Waren das noch Zeiten!

Adenauer, den seit Wort von gestern nicht mehr scherte (wem auf der politischen Bühne fiel das nicht leicht?), pöbelnder Wehner, beleidigender Strauß, faselnder Brandt, marschierender Kiesinger, akzentuierender Schmidt, polternder Kohl – Herrschaftszeiten! Da sind wir auch auf die Schippe genommen worden, aber bei solchen Exkursionen legte jeder das Micky Mouse Heft beiseite und konnte was erleben. Diese Zeiten haben sich geändert.Merkel, die anscheinend keinen Sekundenkleber mehr in die Finger bekommen darf (Kitt reicht nicht immer aus!), ein Gauck, dem das Volk zu viel geworden ist (ohne Blick dafür, daß er dem Volk zu viel geworden ist), eine Roth, die schon mit 13 zur Steine werfenden Alt68zigerin geworden ist. Von den Jüngeren mag ich schon gar nicht mehr reden.2/3 heute davon sollen ungelernt sein, ungebildet sind wahrscheinlich noch mehr. Sie stehen immer noch da, obwohl so vieler Vergehen und Fehler schuldig, bei denen in früheren Zeiten der Rückzug von „Amt und Würden“ schon vollzogen wäre. Aber wer stünde dann zur Verfügung? Menschen, unkundig des Lesens und Schreibens? Bis jetzt sind’s ja noch die des Wahrnehmens und Zuhörens Unfähigen.

Mann, den ganzen Tag Micky Mouse! Wer kann das aushalten? Wer will das den ganzen Tag ignorieren?

Wer blickt da noch durch?Wer will denn noch dadurch blicken?

Was wäre wenn dieser Haufen sich nicht mehr auf die Pistole an der Hüfte verlassen könnte?

Wenn‘s denn nicht gegen das Existenzielle gehen würde.

Fußball und Brexit sollen bei Laune halten. Der Klamauk um Fußball (ein wirklich schöner Sport – wenn man selber spielt!) kommt nicht so recht aus dem Quark in diesem Jahr. Obwohl schon fast vorbei! Verständlicherweise gibt es endlich einmal wichtigere Themen im Volke. Existenzielle Themen. Aus Gauck’s Sicht gesehen ist’s wirklich wahr: das Volk stört!Leider lassen sich immer mehr Themen, die weder menschlich noch sachlich in den Tag passen, mit „denen da oben“ kinderleicht in Zusammenhang bringen. Bei den geeigneten Beobachtern schon lange, aber jetzt auch bei den bisher von Verschwörungstheorien unbelasteten „Hinguckern“. Vor Jahren schrieb ich einmal, daß sich die meisten von uns wie Zaungäste gerieren, frei nach dem Motto: habe ich ja nichts mit zu tun!

Mittlerweile sind wir alle zu geladenen Gästen geworden. Wir stehen allerdings nicht mit dem Teller vor dem Grill, sondern sitzen mit dem A…. darauf. Sicherlich gibt es noch genügend Menschen, die erst wach werden, wenn sie an den Haaren aus ihren Wohnungen geschliffen werden.Fromme Wünsche sagen, dazu wird es schon nicht kommen. Wenn ich nach „oben“ schaue – na – da traue ich dem Braten aber nicht.Gerade wenn da einem, der als unbelastet beschrieben wird, aber offensichtlich nicht belastbar ist, das Volk zu viel wird. Dazu gehören auch Nachbarn, Kinder … Nachbarn gehen in die Betreuung (neuer Studienberuf: Sozialbetreuer), Kinder werden in der Kita abgestellt (viele deutsche Kindergärtnerinnen verlieren oder wechseln ihren Job, obwohl immer mehr Bedarf ist!). Zombieworld.

Hinter sich lassen … scheint so einfach … dann wieder auch nicht.

Andreas schrieb vor einigen Jahren einmal: Heimat ist ein Paradies! Ja, das stimmt. Wenn ich nach „oben“ schaue, dann kotzt’s auf mich herunter vor lauter Vaterlandsloser Gesellen, die mit ihren Gesinnungsablegern alles, aber auch alles in den Dreck getreten haben. Und somit den erlauchten und sorgsam gepflegten Wertebegriff Heimat in eine alimentierte vollgemachte Windel verwandelt haben, die uns täglich von fremden „Facharbeitern und Ärzten“, „Journaille“, einbestellter „Prominenz“ und politisch „Verantwortlichen“ um die Ohren gewatscht wird. Und wehe Du sagst, daß das stinkt, dann kommt einer und sagt Dir, daß Du störst!

Stört Dich das?

Großunternehmen in Deutschland gehen bereits seit Beginn des Jahres daran, Deutsche, die über die Mitte der vierzig sind, aus dem Hause zu kegeln. Entweder gegen Abfindung oder Mobbing. Dazu zählen auch Freiberufler. Mal schauen, wann der erste Dachdecker über 45 kein Asylantenheim mehr decken darf.

Mittelständler denen das „Finanzamt“ viel Geld schuldet, aber im Umkehrschluß wegen Peanuts (Verrechnen ist nicht jedermanns Sache!) das Konto schließt und die Beine wegtritt. Bleibt nur zu hoffen, daß all die „im Auftrag veranlassenden“ irgendwann ohne fremde Hilfe eine Kartoffel aus der Erde heraus bekommen.

Unverschämt ist es aber, all diese Zwangsaufträge auf Menschen abzuwälzen, die ihre Haut täglich riskieren, um Ruhe und Ordnung sicher zu stellen. Oder ist es da schon besser, die heran zu ziehen, die illegal zugewandert sind und rudimentär bestens in diesen Bereichen herangebildet sind? Wie es ja auch schon  besprochen ist.

Wer mag da noch auf ein Gewäsch zwischen Merkel und Seehofer hoffen? Wen interessiert, was in der Türkei abgeht (außer Christel Beck)? Warum dort urlauben? Was ist an Obama in seiner Käseglocke so interessant?

Mann, seit die AfD da ist, ändert sich alles! Petry fährt nach Israel, besucht US-Botschaften, Gauland sieht den 2 + 4 als Friedensvertrag an, von Storch bügelt Parteitagsanträge mit gelogenen Worten platt, andere bringen aus phlegmatischer Unkenntnis Kommunalpolitiker auf’s Glatteis, der rechtliche Zustand der Deutschen und des faktisch Jetzigen sei einwandfrei – ja gute Güte! Wo wollt Ihr hin? Mit uns?

Für mich wäre das so, als zöge sich Merkel in der Öffentlichkeit mal einen kurzen Rock an (Oh, Mann!), oder der den das Volk stört, trinkt plötzlich nur noch Molkereiprodukte (Gibt’s vielleicht auch als Mix), oder Uschi sagt, daß jedes ihrer Kinder eine G36 sicher anwenden könne (ohne PC -Animation!). Das heißt, es ist der gleiche Zug, der nach Nirgendwo fährt, mit dem störenden Volk als Passagier.

Wir haben seit Jahren rhetorisch gebildete Schwafler im politischen Umfeld gesehen und gehört, wir haben an der Seitenlinie hoch dotierte Professoren, die trotz eines Art 120 GG von einem „souveränen Deutschland“ schwadronieren. Das, so glaubte ich meinen Ohren nicht zu trauen „aus dem Gewohnheitsrecht der Völker“ heraus (was für eine Begründung – das normativ faktische Spiel). Ein Finanzminister aus dem Epos „Der Herr der Ringe“ (der der heute in Angst und Sorge vor fataler Inzucht Europas lebt, wenn’s denn nicht die Zuwanderung gäbe – Spieglein, Spieglein an der Wand…) läutete vor fünf Jahren einmal: „Das Völkerrecht wurde im letzten Jahrhundert durch zwei Weltkriege ad absurdum geführt!“ Ich entdecke bei diesen Ausdrucksweisen immer wieder den Gebrauch eines unschuldigen Passivismus, wenn es um die Verklärung der eigenen Schuld geht, Mißstände nicht reguliert aber tatkräftig weiterbefördert zu haben. Aber ja, es soll Menschen geben, die nichts anderes können oder anderes nicht besser können.

Nun, es ist mittlerweile verdammt einfach über diese Gesellen so zu polemisieren, sie schlecht zu machen – sie können aus Ihrer Haut nicht mehr heraus. Sie haben ihren Auftrag zu erfüllen. Darum entschuldige ich mich aufrichtig widerwillig für all meine Nettigkeiten dort oben. Aber wehe, Ihr sprecht bei Auftrag noch einmal von Wählerauftrag!

Was könnte man aus der AfD besseres machen? Einfach! Historische, juristische und faktische Bildung in die Basis, damit die Substanz gut wird und das nach oben gespült wird, was selbstsicher und selbstbewußt eine grundlegende Verbesserung für jeden Geneigten und Geeigneten bewegen kann.

Nur möge sich diese Partei nicht vor Aller Augen selbst zerfleischen. Dazu darf man sich fragen, ob die o. g. Personen wirklich von epochaler Bedeutung für die AfD sind. Sachliche Verneiner sind dem Grunde nach Versager. So wie wir es aus den althergebrachten Parteien bereits zur Genüge kennen.

Wollen wir denn Parteien? Wieviel Sinn macht denn die Partei, wenn die „freiheitlich demokratische Grundordnung“ mit dem § 129,2 StGB gesegnet ist und der Rest außen vor (wir alle) den § 130 StGB um den Hals gewickelt bekommt? Leute, so verdient man hier Geld!

Oder woll’n wir unser’n alten Kaiser Wilhelm wiederhaben?

Also, politisch (was es auch immer ist) haben die Deutschen Völker nichts zu erwarten, außer heißer Luft. Vielleicht gibt’s die ganz schnell auf Siedetemperatur, vielleicht auch nicht.

Das europäische Trauerspiel ist zu einem Dauernieselregen mit Wetterauffälligkeiten geworden. Was ist so schade am Brexit? Das so viele Superstars nicht mehr so problemlos in die Premier League wechseln könnten? Von welchen Einkommensklassen reden wir denn hier? Oder von zwei Seiten Micky Mouse Heft, die verklebt sind? Was ist denn nicht gelaufen vor 1973? War das denn alles so schwierig vorher? Würde die EU endlich auseinanderfallen, dann müßte sich nur jeder mehr am Riemen reißen, mehr nachdenken und vielleicht auf etwas (viel) Spaß verzichten. Die Funktionstaste für Spaß und Spiele könnte eingeschränkt werden (ist eh ausgeleiert!). Dann auf zu neuen (alten!) Ufern!

Dann kommen wir auf die Grundlagen zu. Wen wir dazu nicht gebrauchen können, spiegelt das TV jeden Tag bis zum Abschalten vor. Also ausblenden!

Währungsspielchen hat’s ohne EU auch schon vor dem II. WK und auch davor gegeben und zwar viele, viele Male. Denken Sie mal darüber nach, wie sehr verärgert die Amerikaner zu Beginn der 1920-er waren, als die Engländer das Pfund-Sterling tatsächlich einfach zu einer Leitwährung in ihrem Einflußbereich machten. Obwohl 1919 eine Häufung fremden Goldes in den USA plötzlich vorgehalten wurde. So etwas kostet die Arbeits- und Leistungsscheuen immer viel Markt, wenn schlechtes Geld in Form von Krediten und Anleihen nicht los getreten werden kann. Tatsächlich „gelang“ es den Briten noch, Frankreich mit zu ziehen. Man stelle sich vor, dann kam das „Nazi“reich und bog ab 1935/36 noch 27% des US-Handels aus Südamerika zu sich in Form von Warentauschgeschäften ab. Und das nur in Südamerika! Vor diesem Hintergrund versuchte man schon seit 1925 das Bargeld abzuschaffen! Ginge das heute auch wieder? Jetzt nach Brexit? Allet jeht!

Da war der Anlass zum I. WK weitaus geringer (der ethisch-moralische Ansatz zum II., das wissen wir heute alle, war und ist polemisch politische Schaumschlägerei).  Erst eine politische (wirtschaftliche) Absicht verunglimpft Geschichte zur Lüge – niemals das historische Faktum sich selbst!

Das meinte Schäuble in seiner Rede vor den Bankern 2011: Interessen haben vor Völkerrecht zu gehen! Bekannt?

Wir wissen, daß Menschenrecht über das Völkerrecht erreichbar ist. Da fragt man sich, ob die offiziösen Verfechter der Menschenrechte nicht doch etwa in eine andere Richtung zielen und denken.

Schauen wir uns um! Ich kann mir gut vorstellen, daß viele auf alles gefasst sind. Die Herdplatte wird heißer, der Druck höher, das Abkapseln schneller. 500.000 Deutsche sollen sich in diesem Jahr 2016 ernsthaft um eine Auswanderung nach Rußland bemühen. Sicherlich denken wir bei diesen nicht an alimentierte Personenkreise. Auf der anderen Seite bemühen sich mindestens dreimal so viele (und alternativlos unbegrenzt) um ein dauerhaftes alternativloses Bleiberecht in Deutschland, hier rechnet niemand (bis auf gaaaaanz schlaue Verstörte) mit werteschaffenden Personenkreisen. Destruktivismus pur – danach Passivismus nur. Das Volk stört dabei nur. Eine Kartoffel aus der Erde zu holen ist besser als sie als Nase zu tragen.

Wir haben nichts zu erwarten, aus keiner Richtung. Schlecht wie nichts. Wenn’s so ist, dann ist’s gewollt.

Warum soll man sich auf dieses Szenario einstimmen? Ich weiß es nicht. Was ist wenn Rußland zur Kehrseite der gleichen Medaille gehört, wenn Donald Trump und Hillary Clinton ein eigens engagiertes Gespann sind? Wäre Trump schlechter als Clinton? Clinton besser als Trump? Oder ist sie einfach wieder nur eine andere Frau, die Konflikte schürt und keinen verhindert (wofür so ziemlich alles in ihrem politischen und privaten Umfeld spricht!) – so wie Frauen jetzt alles besser können, aber in den letzten 60 Jahren noch keinen einzigen Krieg verhindert, wohl aber geführt haben?

Wir beschäftigen uns seit Jahren mit dem Auf und Ab dieser Szenarien, die wir Politik, Weltpolitik, Nachrichten, Informationen und was auch immer nennen. Sind wir mal objektiv – hat uns das gut getan?

Nur wenige beschäftigen sich mit Wissen, Fertigkeiten, Kenntnissen und deren Mehrung. Bestimmt ist die Mehrheit der Menschen, gerade hier, sich noch gar nicht bewußt, was alles und insbesondere in Ihnen steckt. Wir alle kennen tatkräftige Männer und wundervolle Frauen. Zwei Symbiosen in einem Satz: Mann und Frau; tatkräftig und wundervoll. Wie erstrebenswert ist Phantasie! Entfernt Sie uns doch vom Gedanken des alimentiert sein Wollens, geleitet uns aber zur kräftigen Tat und schafft uns volle Wunder.

Erlebte nur jeder die große Freiheit, täglich fünf Prozent seines eigenen Handelns und Nachdenkens für aufrichtige allgemeine Verbesserung der Dinge aufbringen zu dürfen, genössen wir alle auf dieser Welt jeden Tag eine musikalische Meisterleistung. Aus uns heraus für uns.

Freude, ist einfach gesagt und trotzdem sucht jeder danach. Manchmal denke ich, Freude schaffen ist einfacher als danach zu suchen – ach was! Freude, mein bester Freund!

Fragt Sie heute jemand, was für Sie das wichtigste sei, so antworten Sie getrost:

Freiheit und Wissen!

Das eine gedeiht nur um das andere schwingend, aber beides bereitet die Grundlage für das Glück – allgemein und individuell: Gedeihen, Verstand, Familie, Freude. Und natürlich viel des Guten mehr!

Woran arbeiten Sie derzeit?

 

Mit den besten Grüßen an Sie

Herz und Verstand in die Hand –

Die freie für den Nachbarn

Ihr

Bernhard Klapdor

  1. Juni 2016

Der Blick über den eigenen Tellerrand

Hallo Klardenker,

 

gewiss ist es gut, über den Tellerrand hinaus zu sehen.

Wohin unser Blick auch geht gibt es Ungerechtigkeiten, Bedrohungen, Gefahren, Konflikte, Katastrophen und Elend. Nur kommen mir in letzter Zeit verstärkt Bedenken, ob es nicht viel mehr so ist, dass wir nur noch in die Ferne sehen, ohne die Vorgänge im eigenen Haus zu bemerken.

Und damit meine ich wirklich das eigene Umfeld. Es ist viel bequemer, mit dem Finger auf andere zu zeigen, als sich an die eigene Nase zu fassen. Darüber, welche Pläne zum Beispiel zur Aushöhlung der Familie bestehen oder welche Macht die gesteuerten Medien auf unser Verhalten haben, ist auch an dieser Stelle viel geschrieben worden.

Das Internet ist angefüllt mit Denkanstößen verschiedener Aktivisten. Was hindert uns, die wir dies alles längst wissen, das eigene Handeln mal unter die Lupe zu nehmen.

Die vorgeführten allgemeinen Trends haben wir alle bewusst oder unbewusst Stück für Stück irgendwie mitgemacht und das Resultat ist ein kultureller Einheitsbrei. Wir kleiden uns relativ gleich, was einer allgemeinen Uniformierung schon sehr nahe kommt. Erschreckend finde ich bei einem Blick in die Geschäfte die vorherrschenden dunklen bzw. Schwarzfarbtöne – na, wenn das nicht auf Dauer seine Wirkung auf die Gemütslage hat. Wir hören und tanzen nach der gleichen Pfeife – pardon der gleichen Musik und dabei ist es egal ob wir Christen, Muslime oder sonst was sind.

display-296470_Das Fernsehen bestimmt was wir sehen und fühlen.

Eine allgemeine Gleichgültigkeit und Abgestumpftheit kommt nicht von ungefähr. Seit Jahren wird uns suggeriert, dass wir einen den ultimativen Kick brauchen, um dem Alltagstrott zu endfliehen. Besonders cool ist, wer einen Bungeesprung wagt, Hochhauswände herunter läuft, sich aus Flugzeugen stürzt oder zumindest die neueste Achterbahn mit vierfachem Looping ausprobiert. Die Fahrt zur Ostsee reicht nicht mehr – es sollte schon die Weltreise sein bzw. ein Ziel ganz weit weg. Wundern wir uns da wirklich, dass bei Jugendlichen eine Mega – Super – Party nur gilt, wenn die Unmengen Freibier mit musikalischer Dauerbedröhnung zum Komasaufen führen?

Maßlosigkeit aller Orten – und ich denke, es wird höchste Zeit, wieder Maßstäbe zu setzen.

Die derzeitige Krise betrifft  nicht nur die Finanzmärkte, sondern genauso die Moral und Werte des Miteinanders. Zukunftsängste kommen nicht von ungefähr und sind weit verbreitet. Schlimm wird es, wenn daraus auch die Angst vor selbstständigem Denken und Handeln erwächst.

Gerade hat uns die Hochwassernot gezeigt, dass gegenseitige Hilfe nach wie vor funktioniert. Dank der modernen Kommunikationsmöglichkeiten kamen freiwillige Helfer von weit her – das haben wir schon beim Hochwasser der Elbe 2013 erfahren dürfen. Es wurden Kräfte und Ideen mobilisiert, die durchaus hoffen lassen.

Die großen Probleme dieser Welt werden wir nicht lösen, indem wir unsere gesamte Aufmerksamkeit darauf richten und derweil gar nicht bemerken, dass die eigene Basis des Lebens zerbröselt. Oder sind wir schon soweit mit den allgemeinen Trends gegangen, dass wir gar keine Defizite bemerken?

Gefangen im Netz moderer Medien

Gefangen im Netz moderer Medien

Ich denke, dass vielen die aktuellen Problematiken durchaus bewusst sind. Es gilt nun, endlich aus den alltäglichen Fahrwassern heraus zu kommen. Das fängt schon mit dem ersten frühen Blick aufs Handy bzw. dem Einschalten des Computers an. Wir haben uns in einen Verhaltenszwang gebracht, der uns absolut dominiert – und das alles frei selbst gewählt. Scheinbar sind wir mit der Welt und „Freunden“ ständig verbunden – hier schnell eine SMS, da ein Mail und nicht zu vergessen der „Segen“ von WhatsApp. Die vielen Kontaktmöglichkeiten und die große Flexibilität haben wirkliches und persönliches miteinander reden sehr schwer gemacht. Ständig online – die Freiheit nehm ich mir – und sind wir dann wieder Zuhause, fehlen uns oft die Worte zum Partner oder zum Kind. Man ist dann auch echt platt, denn alles raubt Energie.

Einfach mal ausschalten und nicht erreichbar sein. Das ist so leicht und doch so schwer.

Oder ist dieses Verhalten inzwischen doch eine Flucht vor der eigenen Verantwortung? Brecht bezeichnet die Familie als die kleinste Zelle der Gesellschaft. Menschliches Zusammenleben, das Führen einer Ehe bzw. Lebensgemeinschaft oder die gar die Begleitung von Kindern sind nicht nur Freude.

Ich kann es gerne auch Bemühung und teilweise Anstrengung nennen, die das eigene Entwickeln und Wachsen ermöglicht. Und nebenbei gesagt – in keinem anderen Lebensbereich bekommt man für „Investitionen“ mehr zurück.  

Das Schulsystem zu kritisieren ist richtig und schon mehrfach Thema gewesen – aber allzu oft scheint es mir, dass die Verantwortung für die eigenen Kinder abgegeben wird. Nun macht mal – auch Lehrer sind ja schließlich Dienstleister – genau wie Ausbilder und Lehrmeister. Wissen wir zum Beispiel eigentlich, was unsere Kinder beschäftigt und wie sie ihre Zeit einteilen? Miteinander reden ist da sehr hilfreich. Nehmen sie sich die Zeit – es ist meist alles eine Frage der selbst gesetzten Prioritäten.

Ein gewisser Alltagsablauf sollte als Gerüst gesehen werden, das einen „Halt“ im Leben gibt. Ich meine nicht die stumpfsinnig erscheinenden Abläufe, die der tägliche Zeitplan so vorgibt. Ich bin davon überzeugt, dass das eigene Verhalten und Vorleben nicht nur eine Wirkung auf die eigenen Kinder hat. Ein gefühlvolles Familienleben, Höflichkeit und Rücksicht anderen gegenüber und die allgemeine Wortwahl tun ihre Wirkung. Auch fängt es bei scheinbaren Kleinigkeiten an, wie zum Beispiel die Nichtverwendung von Plastiktüten. Haben sie auch schon die teurere Milch gekauft oder handeln wir so, wie es uns die Werbung lehrt – unterm Strich zähl nur ich?

Gleiches gilt für Fleisch und Eier – lieber weniger und dafür in besserer Qualität.  Man kann natürlich auch die Grillsaison in Hülle und Fülle zelebrieren – Hauptsache wir unterschreiben die Petition gegen Massentierhaltung. Welches Auto mit welchem Spritverbrauch Sie kaufen, ob es nun die Designerklamotten mit dem passenden Schmuck sein müssen …..das steht Ihnen alles frei zu entscheiden – und wird die Maßstäbe für Ihre Kinder setzen.

Sinn und Ziele im Leben werden vom Elternhaus stark geprägt. Wir brauchen mehr Vorbilder als Vorschriften.

Die ganz „großen“ Themen werden an dieser Stelle sicher auch wieder besprochen werden.

Doch scheint mir, dass die ständige Verbreitung von Schreckensszenarien im Internet manchmal nur der eigenen Profilierung dient. Und dabei erleben wir die gleiche Verwendung von Angstmacherei, die offiziell auch betrieben wird. Es ist an der Zeit, dass Initiativen und Erfolge benannt werden. Es gibt sie! Darüber sollte viel mehr berichtet werden.

Ich möchte an dieser Stelle mal nicht die Medien verteufeln. Ob Sie nun dem Hype der Fußball – EM erliegen oder nicht. Jeder hat die Möglichkeit die Aus-Taste am Fernseher zu bedienen. Wenn Sie Spaß am Fußballgeschehen haben – dann genießen Sie ihn.

Auf jeden Fall sollten aus allgemeiner Stimmung endlich Stimmen und Handlungen erwachsen – und die fangen bei Kleinigkeiten an.

 

Ich wünsche eine gute Sommerzeit

Christiane Clauss-Ude

 

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