Gemeinnützige Treuhandstiftung für ganzheitliches und autarkes Leben

Monatsarchive: Juni 2014

Klardenker 07.06.2014

Hallo Klardenker,

einen Beitrag zu Pfingsten bestreitet Bernhard Klapdor, dessen Aufsatz hier als pdf. eingefügt ist.

Parallel passt ein Artikel den ich bei Kopp-Online gefunden habe, der mich gerade bewegt. Er handelt von Autoüberschussproduktionen und wo sie landen. Mich hat das so interessiert, dass ich das über Google Earth weiter recherchiert hatte und auf unglaubliche Bilder gestoßen bin. Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte. Die im Artikel reichen eigentlich schon. Tausende nagelneue Autos. Lassen Sie einfach nur die Bilder auf sich wirken und schauen dann auf Ihre eigene Rostlaube. Wenn man sich vorstellt, was für eine komplexe Geschichte so ein Auto ist, aus wievielen Einzelteilen es besteht, mit Tausenden von Zulieferen. Allein der Resourcen- und Energieverbrau bei der Herstellung. Das Ganze einzig dafür, zehntausende überschüssige Autos, irgendwo in die Botanik zu stellen. Was für ein Irrsinn. Gibt es ökonomisch Besseres, die Perversität und Absurdität dieses Systems sichtbar zu machen? Hätte man allen daran Beteiligten einfach nur das Geld gegeben, um zu Hause zu bleiben, was für ein Gewinn für die Welt. Dieser Wahnsinn wird durch die Arbeitsteilung und Kompexität nicht so deutlich, als wenn jemand ein Loch buddeln würde, um es anschließend wieder zu zuschütten. Natürlich ist dafür Arbeit geleistet worden, wofür der, der es in Lohnarbeit tat, natürlich seinen Lohn haben will. Es war nur sinnlos. Hier ist es schlimmer. Es wurden menschliche, energetische und materielle Ressourcen in einer Komplexität, Vielfalt und Menge verbraten, um das Resultat einfach in die Landschaft zu stellen. Um in der Analogie zu bleiben, das sinnlose Loch wird nicht einmal wieder zugeschüttet. Der Normalbürger denkt sich nichts, zuckt die Schultern, nach dem Motto: kann man eh nichts machen oder wiederkäut die Formel der Alternativlosigkeit, Hauptsache es gibt Wachstum und Beschäftigung. Hier scheint es so zu sein, dass die Menschen aus der Sicht des Systems lieber sinnlos beschäftigt bleiben, denn innerhalb des Systems erscheint das Hamsterrad ja auch als Karriereleiter. Keine Zeit, keine Fragen, keine Selbstreflektion. Wenn in Bernhards Artikel eingangs von der Angst vor einem Krieg die Rede ist, dann wird bei mir im angesicht solcher Bilder die Gefahr sehr real. Warum? Ganz einfach – aus der nackten ökonomischen Logik heraus, gibt es zu viele Menschen, die für die Reproduktion von Kapital auf dieser Stufe nicht mehr notwendig sind und dann ist auf einmal alles zuviel. Natürlich nicht wirklich, die westliche Welt ist ein Zustand der Erzeugung künstlichen Mangels. Es ist immer nur ein zuviel gegenüber einer zahlungsfähigen Nachfrage, das ist etwas anderes, denn viele Menschen hätten schon gern ein neues Auto, andere hätten überhaupt erst einmal eines. Als Autofahrer kann man fast noch froh sein, diese Menge an Fahrzeugen nicht noch zusätzlich auf der Straße zu haben. Wir wären längst zu Fuß oder mit dem Fahrrad oder der Bahn unterwegs. Oder sollte man sagen – schade, weil der Mensch augenscheinlich nur über den Schmerz lernt. Der zweite gute ökonomische Grund oder eine Voraussetzung für Wachstum ist natürlich, wenn nichts mehr da ist, oder anders ausgedrückt, dass, was da war, plötzlich weg ist, noch treffender, altes zerstört wurde und zwar umfassender als nur über Sollbruchstellen. Um aufbauen zu können, braucht man erst einmal Freiflächen oder wenigsten schon einmal Arbeitaufwand, den Schutt beiseite zu räumen. In welcher Zeit sprach man in Deutschland vom sogenannten Wirtschaftswunder? Und warum war Europa und speziell Deutschland immer Zentrum, auch für die bisher verheerendsten Kriege? Ganz einfach – ich brauche für beides Potential. Es macht ökonomisch keinen Sinn, eine hochkomplexe Cruise Missile in die afrikanische Infrastruktur zu schießen, die kostet mehr, als die Lehmhütten, die sie zerlegt. Menschen zählen eh nicht, waren ja sowieso nur Neger. Au – jetzt habe ich mir einen Faupax geleistet. Neger können vor Lampedusa zwar verrecken, nur sagen darf man das im Sinne der PC nicht so, es waren natürlich Schwarze, Dunkelhäutige oder optimal Pigmentierte, das ist politisch korrek. Erschüttert! Brutal! Ja – Krieg ist brutal und es gibt schon wieder viele Bilder dazu, aktuell aus der Ukraine, was bekanntlich in Europa zu finden ist. Ich sage das, weil den meisten Menschen anfangs Krieg immer nur aus Erzählungen, Filmen, Zeitungen oder heute dem Fernsehen bekannt ist. Was hat das mit einem selbst zu tun? Das war immer so. Und plötzlich ist alles anders. Plötzlich?

In ein paar Wochen begann vor genau 100 Jahren die größte selbstgemachte und bisher bekannte Tragödie der Menschheitsgeschichte. Ich sage das deswegen, weil sie noch nicht zu Ende ist, da weder die Ursachen beseitigt wurden und alle folgenden Konflikte eine fast logische Fortsetzung der alten waren und bis heute der Friedensvertrag fehlt. Für die meisten Menschen kam das zu dieser Zeit genauso plötzlich und war vorher unvorstellbar. In dieser Beziehung ändert sich nichts. In diesen Tagen feiert man D-Day. Und auf den offiziellen Bilder identifiziere ich die Personen, welche die Zündschnüre halten, um diesen Krieg wieder nach Europa zu tragen und einige davon wohnen nicht so weit weg von uns.

Immerhin – die absolute Mehrheit der Wahlberechtigten bei der EU-Wahl ging europaweit an die Partei der Nichtwähler fast 57 %. Von denen die gewählt wurden, haben die stärksten Zugewinne oder sind in einigen europäischen Ländern gar die Parteien Sieger der Wahl, die eindeutig für die Abschaffung des Monsters EU stehen (siehe Nigel Farage von der Insel), so dass man mit Fug und Recht behaupten kann, dass diejenigen, die heute das Schicksal der Menschen in Europa bestimmen wollen, daraus weder eine ethische noch echte und gerechte Legitimatrion oder ein Mandat dafür ableiten können. Allein – sie tun es einfach, weil sie die Macht haben, es zu tun, ökonomisch und medial. Schaut man genau hin, ist es Ohnmacht. Dazu sagt man dann Demokratie. Noch gelingt es den Machern des Systems viele Menschen in einem geistigen Koma zu halten. Was ist, wenn sich das umdreht? Koma von hinten gelesen heißt: Amok. Linguistisch und in der Wirkung wirklich zwei Seiten der gleichen Medaille. Ein rechtzeitiges Erwachen aus dem Koma verhindert Amok. Passiert dies nicht, ist der komatöse Schlafwandler von heute ist der potentielle Amokläufer von morgen. Und so heißt der Bestseller von Christopher Clark über die Geschichte zum Anlauf in den 1. Weltkrieg auch passend: „Die Schlafwandler“. Gott sei Dank ist der Autor ein in England lebender und lehrender Australier, der zusammengefasst zur Schuldfrage am Zustandekommen dieser Katastrophe bei den Deutschen nur Ihre Großmannssucht und die falsche Einschätzung der Außen- und Sicherheitspolitik seiner potentiellen Gegner diagnostiziert, womit die Deutschen gegenüber allen anderen Akteuren in seiner Einschätzung noch am Besten abschneiden. Merkel und Steinmeier haben sich in jüngsten öffentlichen Reden auf dieses Buch bezogen, um einige Sätze später die Leier von der deutschen Alleinschuld zu wiederholen und ich frage mich, ob ich das gleiche Buch gelesen habe. Nach aller Logik kann man nur dann so argumentieren, wenn man fest davon ausgeht, zu Komapatienten zu sprechen. Die merken eh nichts mehr. Anders kann ich mir das nicht erklären. Ich versuche mich einmal in das Denken von aktuellen Politikern wie Horst Seehofer zu versetzen, der ehrlich, brutal offen und durch tausendfaches Wiederholen in Foren, Artikeln, Einstellungen auf youtube, also damit fast zum Allgemeingut geworden, bei Pelzig den berühmten Satz sagte: Diejenigen, die entscheiden sind nicht gewählt und die, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“ Aus der Sicht desjenigen, der sich nach so einem Spruch selbst zu einer Wahl stellt und weiß, dass dieser Satz wahr und erkennbar ist: Was für eine Meinung muss er folgerichtig von Leuten haben, die ihn nach diesem Spruch trotzdem wählen? Geringschätzend und „Die haben es nicht anders verdient“, halte ich in diesem Zusammenhang für angemessen und leider berechtigt. Ich glaube, dass dies die Sicht der Strippenzieher und ihrer Lakaien auf uns ist, auf die sogenannte „Masse“, wer immer das auch ist. Es sind natürlich immer die anderen. Jeder hat da so seine eigene Definition. Manchmal ist es wichtig, die der Mächtigen zu kennen. Und ich wette, lieber Leser, sie zählen aus deren Sicht genauso dazu, wie ich auch. Komapatienten brauchen vor allem eines: Betreuung.  Bei Komapatienten müssen andere für diesen entscheiden. Und das sind natürlich immer die Lakaien der Strippenzieher, denn die kann man zur Not auch schlachten, besser schlachten lassen und zwar in dem Moment und für den Fall, wo es mehr Amokläufer als Komapatienten gibt. Das erledigen die, denn als Strippenzieher bleibt man sowieso unerkannt und macht sich doch nicht die Finger schmutzig oder blutig. Das war auch schon immer so und kommt mit Losungen daher, die da lauten: Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit. Heute gesellt sich die Floskel Demokratie dazu. Es liegt in jedem Einzelnen, dies zu ändern und niemand anderes als DU selbst, wird es für DICH tun. Deswegen: AUFWACHEN, wachsam bleiben und die Verantwortung zu sich holen, Willenserklärungen abgeben etc., denn woher sollen die wissen, dass man aufgewacht ist. Damit korrigiert man auch seine alten komatösen Fehler.

KD 20140606

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